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Anleihen

Kapitalflucht: Türkei fürchtet Wirtschaftskrieg gegen Erdogan

In der Türkei erwarten verschiedene Medien einen Wirtschaftskrieg des Westens gegen die Türkei. Öl ins Feuer goß der Vorsitzende der Grünen, Özdemir: Er fordert EU-Sanktionen. Die Vertreter der US-Handelskammer in der Türkei sind dagegen nicht so pessimistisch.

Investoren auf dem Rückzug: Börse in Istanbul unter Druck

Die Börse in Istanbul verzeichnete am Mittwoch erneut Verluste. Investoren trennten sich außerdem von türkischen Anleihen und die Lira verbilligte sich deutlich. Auch die Preise für Kreditausfall-Versicherungen stiegen markant an. Die im Land herrschende Unsicherheit scheint immer mehr Investoren abzuschrecken.

Die türkische Lira verliert zum Dollar massiv an Wert. (Grafik: ariva.de)

Nach Jet-Abschuss: Türkische Lira und Anleihen-Kurse im freien Fall

Nach dem Abschuss des russischen Jets in der Türkei hat die türkische Lira zum Dollar massiv an Wert verloren. Am türkischen Anleihenmarkt fiel der Kurs der zehnjährigen Staatspapiere und die Rendite stieg um 0,09 Prozent auf 9,78 Prozent.

Anleger ziehen Kapital aus Fracking ab

In der ersten Jahreshälfte 2015 haben Anleger insgesamt 32 Milliarden Dollar aus der US-Frackingindustrie abgezogen. Die Branche leidet aufgrund des Ölpreisverfalls unter einer Pleite-Welle. Die Öl- und Gasproduktion wird zurückgefahren.

Ende des Reichtums: Rohstoff-Schock erreicht Saudi-Arabien

Saudi-Arabien will Staatsanleihen im Volumen von 27 Milliarden Dollar begeben. Das Königreich hat aufgrund des Ölpreisverfalls Einnahmeverluste hinzunehmen. Die Rohstoff-Krise erreicht nun auch die reihen OPEC-Länder.

Schwacher Petro-Dollar stoppt Shopping-Tour der Öl-Scheichs

Die Big Spender sind klamm: Seit Juni ist der Öl-Preis um 40 Prozent gesunken. Im gleichen Zeitraum verloren die OPEC-Staaten Einnahmen in der Höhe von von 316 Milliarden US-Dollar. Das Geld fehlt nun im globalen Kreislauf. In den Boom-Zeiten des Öls waren reiche Magnaten bei Luxusmarken LVMH, Harrods oder dem Fußball-Verein Paris St. Germain eingestiegen. Solche Investitionen dürfte es auf absehbare Zeit nicht mehr geben.

Unsichtbares Olivenöl: Griechen müssen EU-Gelder zurückzahlen

Griechenland muss EU-Agrarbeihilfen die Olivenindustrie des Landes in Höhe von 260 Millionen Euro zurückzahlen. Der Europäische Gerichtshof verurteilte Griechenland wegen der Vergabe von Förderungen an Personen, die kein Olivenöl anbauen. Dieser Missbrauch ist zwar Standard in der EU, die griechische Regierung hat das System allerdings besonders effektvoll ausgenutzt.

Banken planen den Crash: Weitreichende Enteignung erfolgt dann völlig legal

Am Dienstag werden die EU-Finanzminister die nächsten Schritte für eine Banken-Union beschließen. Damit ist der Weg frei für die große Selbstzerstörung des Welt-Finanzsystems. Die internationalen Großbanken werden in unvorstellbarer Weise vom Crash profitieren. Bezahlt wird alles von den Bank-Kunden und den Steuerzahlern. Das Unglaubliche dabei: Die weitreichende Enteignung wird vollständig legal erfolgen.

IWF fordert von Erdoğan Kampf gegen Inflation

Der IWF fordert von der Türkei einen Stopp der Billiggeld-Strategie. Dadurch könne das Land die Inflation bekämpfen, welche zu einer Geldentwertung führt. Denn Inflation vermindert die Kaufkraft. Das ist schlecht für das türkische Wirtschaftswachstum. Das beruht auf steigendem Konsum und staatlichen Investitionen.

Finanzen: Italien droht neue Bankenkrise

Die Rezession in Italien gefährdet das Finanzsystem des Landes. Die Zahl der faulen Kredite hat sich in nur fünf Jahren verdreifacht. Die Abhängigkeit vom billigen Geld der EZB erhöht das Risiko. Die vielen Staatsanleihen in den Büchern sind keine echten Sicherheiten mehr.

Haushalts-Defizit: Die USA haben 16 Billionen Dollar Schulden

Einigen sich die Demokraten und Republikaner nicht auf die Anhebung der Schuldenobergrenze, kann dies weltweit zu Schwierigkeiten führen. Die US-Schulden betragen mehr als 16 Billionen Dollar. Etwa die Hälfte wird von ausländischen Regierungen und Zentralbanken gehalten. Diese wären von einer Pleite genauso betroffen wie die Finanzmärkte und Banken. Großinvestor Warren Buffett spricht von einer „nuklearen Bombe“.

Der Aufschwung ist vorbei: Türkische Wirtschaft am Rande der Rezession

Die Türkei erwarten Jahre der Krise, prognostizieren bereits Analysten. In den vergangenen Jahren hat das Land einen enormen Aufschwung erlebt. Doch dieser sei nun endgültig vorbei. Auch die Konsumenten haben die Veränderung erkannt.

Nach Milliarden-Überweisung: Athen warnt vor Staatspleite

Ein möglicher Austritt Griechenlands aus der Eurozone ist nach Meinung des griechischen Finanzministers noch nicht abgewendet. Viel hänge auch davon ab, ob die Regierung den harten Kurs angesichts möglicher sozialer Unruhen fortsetzen könne.

Griechenland: Euroländer diskutieren über weiteren Schuldenschnitt

Der IWF verlangt eine Verringerung der griechischen Schulden, bevor weiteres Geld aus den Kassen des IWF fließt. Die EZB will jedoch keine Anleihen abschreiben. Nun wird ein Plan diskutiert, bei dem Griechenland von privaten Gläubigern deren griechische Anleihen zu einem günstigeren Preis zurückkauft und so Schulden abschreiben kann. Dafür müssten aber die Euroländer bzw. der ESM Griechenland Geld für den Rückkauf zur Verfügung stellen.

Börsen stürzen ab: Angst vor einem „schwarzen Freitag“

An den Börsen herrscht Panikstimmung. Nach den asiatischen Börsen gibt es heute auch an den europäischen Börsen nur einen Befehl: "Verkaufen!" Die Märkte sorgen sich um die amerikanische Wirtschaft und die europäischen Schuldenberge. Der DAX ist tief im Minus, Händler sprechen von panikartigen Verkäufen.