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Anschlag

Getrübte Stimmung bei den Türken

Mit dem 2:0-Auswärtssieg bei den bereits qualifizierten Tschechen haben die Türken vor dem letzten Gruppenspiel gegen Island nun alles selbst in der Hand. Bereits ein Remis würde reichen, um in die Playoff-Runde einzuziehen. Im Optimalfall qualifiziert sich die Türkei sogar direkt für die EURO 2016: Gewinnt Kasachstan gegen Lettland, holt Spanien mindestens einen Punkt gegen die Ukraine und die Türken gewinnen ihr eigenes Spiel gegen den Tabellenführer, wäre man als bester Gruppendritter sogar direkt für die Europameisterschaft qualifiziert. Zum Feiern war der Truppe von Trainer Fatih Terim nach Schlusspfiff aber trotzdem nicht zumute. Die Anschläge in Ankara steckten auch den Rot-Weißen tief in den Knochen. GazeteFutbol.de hat die Reaktionen aus Prag gesammelt.

Mehr als Tausend gedenken an Anschlagsopfer in Ankara

Nach dem Terroranschlag mit mindestens 95 Toten in der Türkei haben in der Hauptstadt Ankara zahlreiche Menschen der Opfer gedacht. Nach Schätzungen versammelten sich rund tausend Menschen auf dem Sihhiye-Platz.

Anschlag in Ankara: Stehen die Neuwahlen auf dem Spiel?

Nach dem Anschlag in Ankara entbrennen in der Türkei Proteste. Die Tat könnte den Konflikt zwischen Regierung und verbotener Arbeiterpartei PKK weiter anheizen - und dies drei Wochen vor Neuwahlen.

Nach Terroranschlag in Ankara: Kurdenproteste in deutschen Städten

Nach dem Terroranschlag in der Türkei sind am Samstag in mehreren deutschen Städten spontan Hunderte Menschen auf die Straße gegangen. Zu prokurdischen Demonstrationen kam es unter anderem in Berlin, Hamburg, Frankfurt/Main und Stuttgart. Die Polizei sprach von einem friedlichen Verlauf der Proteste.

Davutoglu: «Sehr starke Hinweise» auf Selbstmordanschlag in Ankara

Nach dem Doppelanschlag auf eine Friedensdemonstration in Ankara haben sich nach Angaben der Regierung Hinweise auf Selbstmordattentäter verdichtet. «Es gibt sehr starke Hinweise darauf, dass dieser Anschlag von zwei Selbstmordattentätern verübt worden ist», sagte Ministerpräsident Ahmet Davutoglu am Samstagabend.

Demonstration in Istanbul nach schwerem Anschlag in Ankara

Nach dem verheerenden Doppelanschlag in der türkischen Hauptstadt Ankara sind in der Millionenmetropole Istanbul Proteste gegen die Regierung entbrannt. Rund 2000 Demonstranten hätten sich am Samstag in der Innenstadt versammelt, berichtete ein dpa-Reporter.

PKK setzt Angriffe in der Türkei unter Vorbehalt aus

Vor der Wahl in der Türkei setzt die Terrororganisation PKK Angriffe auf den Staat unter Vorbehalt aus. Bedingung sei, «dass keine Angriffe gegen die kurdische Bewegung, das Volk und Guerillakräfte ausgeführt werden», hieß es in einer am Samstag über kurdische Nachrichtenagenturen verbreiteten Erklärung der PKK-Führung.

Roth: Türkei kein sicheres Herkunftsland

Nach dem schweren Anschlag in Ankara zieht die deutsche Politik unterschiedliche Schlussfolgerungen für die Flüchtlingspolitik und die diskutierte Einstufung der Türkei als sicheres Herkunftsland. Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth machte am Samstag ein Klima des Hasses unter Präsident Recep Tayyip Erdogan für den Anschlag mit verantwortlich.

Mitglieder der türkischen Polizei und der Gendarmerie im Einsatz. (Screenshot)

Türkei: 28 Festnahmen nach Anschlag auf HDP-Büro

Im Zusammenhang mit dem Brandanschlag auf ein Büro der Partei HDP hat die türkische Polizei 28 Personen festgenommen. Ihnen wird das Schüren von Hass und Feindseligkeit vorgeworfen. Ihnen drohen Haftstrafen bis zu neun Jahren.

Die Hürriyet-Redaktion wurde am frühen Montagmorgen von AKP:-Anhängern attackiert. (Screenshot YouTube)

Attacke auf türkische Zeitung Hürriyet: Erdoğan-Anhänger greifen Redaktion an

Die türkische Zeitung Hürriyet wurde in den frühen Morgenstunden dieses Montags von rund 150 Anhängern der Regierungspartei AKP angegriffen. Die Erdoğan-Anhänger skandierten Partei-Slogans und versuchten die Redaktion zu stürmen. Dabei zerstörten sie Glasscheiben der Eingangstür.

Die PKK verübt fast täglich tödliche Anschläge auf Soldaten und Polizisten. (Screenshot YouTube)

Nach schwerem Anschlag: Türkische Armee bombardiert PKK-Stellungen

Nach einem schweren Anschlag im Südosten der Türkei hat das türkische Militär nach eigenen Angaben Stellungen der Terrororganisation PKK bombardiert. Der Einsatz habe sich gegen 13 Ziele gerichtet, teilten die türkischen Streitkräfte am Montag mit.

Aufstand geplant: Drei Amerikaner wegen „Verschwörung“ zu langen Haftstrafen verurteilt

Wegen Verschwörung und dem geplanten Einsatz von Massenvernichtungswaffen sind drei Amerikaner zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden. Die Männer planten Rohrbomben-Anschläge auf die staatliche Infrastruktur und stifteten Komplizen in anderen Bundesstaaten zum Aufstand an. Sie wollten Regierungsvertreter gewaltsam beseitigen, die ihrer Ansicht nach gegen die Verfassung verstoßen.

Wieder Soldat in der Türkei getötet – Luftwaffe fliegt Angriffe

Bei einem Angriff auf türkische Sicherheitskräfte in der südosttürkischen Provinz Sirnak ist erneut ein Soldat getötet worden. Der Soldat sei bei dem Angriff mit Schusswaffen in der Nacht zu Dienstag zunächst verwundet worden und später an den Folgen im Militärkrankenhaus gestorben, teilte die Armee mit.

Queen Elizabeth II. in Gefahr: IS planen Terror-Attacke auf königliche Familie

Höchste Alarmstufe in London. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) soll einen Anschlag auf die Queen planen. Im Visier sollen die Terroristen die Feierlichkeiten zum 70-jährigen Jubiläum der Beendigung des Zweiten Weltkriegs, dem VJ Day (Victory in Japan Day), am kommenden Samstag haben. Zum Einsatz kommen soll eine Druckkochtopfbombe. Eine ähnliche hatte beim Boston-Marathon 2013 drei Menschen in den Tod gerissen.

EU warnt: Die Türkei muss auf PKK-Angriffe „verhältnismäßig“ reagieren

Die Europäische Union hat ihre „tiefe Besorgnis“ über die jüngsten Gewalttätigkeiten zwischen der türkischen Regierung und der Terrororganisation PKK zum Ausdruck gebracht. Um den Friedensprozess nicht zu gefährden, fordert sie Ankara auf, „verhältnismäßig“ zu reagieren. Doch die Zeiten des Dialogs sind für den türkischen Präsidenten schon längst beendet.

Wieder Sicherheitskräfte bei Anschlag in der Türkei getötet

Bei einem Anschlag im Südosten der Türkei sind zwei Angehörige der Sicherheitskräfte getötet worden. «Terroristen» hätten am Dienstag in der Provinz Sirnak zunächst einen Sprengsatz gezündet und dann das Feuer auf eine Patrouille eröffnet, teilte die Armee mit. Zwei weitere Angehörige der Sicherheitskräfte seien verletzt worden.

Zwei Militärpolizisten bei Anschlag in Osttürkei getötet

Bei einem Anschlag in der osttürkischen Provinz Agri sind zwei Gendarmen getötet und 24 weitere verletzt worden. Ob der Attentäter ebenfalls getötet wurde, blieb zunächst unklar. Bei einem weiteren mutmaßlichen PKK-Anschlag in der südosttürkischen Provinz Mardin wurden am Sonntag ein Soldat getötet und mindestens acht weitere verletzt.

Türkischer Geheimdienst: Luftschläge töten 190 PKK-Anhänger

Das türkische Militär soll im Zuge zweier großer Luftangriffe insgesamt 190 PKK-Anhänger getötet haben. Das wollen türkische Medien aus Geheimdienstkreisen erfahren haben. Die Attacken zielten auf PKK-Stellungen im Nordirak und in der Türkei ab.

Auf Wunsch der Türkei: Botschafter der 28 Nato-Staaten kommen zusammen

Für ihr militärisches Vorgehen erntet die Türkei viel Kritik. Deutsche Politiker und UN-Chef Ban Ki Moon sind besorgt. Was kann Ankara von der Nato erwarten?

Bundesregierung zu Lage in Türkei: «Der Bündnisfall ist weit weg»

Verzwickt: Berlin begrüßt Ankaras Vorgehen gegen die Terrormiliz IS, fürchtet aber nach gleichzeitiger türkischer Bombardierung von PKK- Lagern um den Friedensprozess mit den Kurden. Und bange Frage: Fallen der PKK nun deutsche Waffen an kurdische Peschmerga in die Hände?