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Arbeit

Deutsche Unternehmen verbieten Pokémon-Go am Arbeitsplatz

Mehrere deutsche Unternehmen haben ihren Mitarbeitern nahegelegt, auf das Spiel Pokémon Go am Arbeitsplatz zu verzichten. Dahinter stehen offenbar Befürchtungen, dass der Datenschutz der Firma und der Mitarbeiter untergraben wird.

Erste Forderung: Flüchtlinge sollen gemeinnützige Arbeit leisten

Der ehemalige Vize-Vorsitzende der CSU, Peter Gauweiler, fordert ein staatliches Beschäftigungsprogramm für Flüchtlinge. Ihm schwebt eine Form des Zivildienstes vor. Die Versorgung mit Geldern ohne Gegenleistungen fördere den Müßiggang.

Flüchtlinge erhalten leichter Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt

Die Bundesregierung erleichtert Flüchtlingen den Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt. Die sogenannte Vorrangprüfung wird für drei Jahre ausgesetzt. Diese besagt, dass vor der Vergabe an Flüchtlinge erst geprüft wird, ob geeignete deutsche Bewerber für eine Arbeitsstelle in Frage kommen.

Nahles fordert Recht auf Nicht-Erreichbarkeit für Arbeitnehmer

Bundesarbeitsministerium von Andrea Nahles (SPD) will die Rechte der Arbeitnehmer stärken. Diesen müssten in der modernen Arbeitswelt mehr Selbstbestimmung und Flexibilität zugestanden werden. Das schließe auch ein Recht auf Nicht-Erreichbarkeit ein.

Jährliche arbeitsbedingte Todesfälle in der EU28 und in anderen Industrieländern. (Grafik: OGB)

Hunderttausende Tote durch arbeitsbedingte Krebserkrankungen

Krebs ist in der EU die häufigste Todesursache, die auf die Arbeit des Betroffenen zurückzuführen ist. Meist sind krebserregende Arbeitsstoffe bzw. –materialien die Ursache.

Wirtschaftsinstitut: Flüchtlinge tragen schon bald zum Wohlstand bei

Zwar seien 90 Prozent der Flüchtlinge in den ersten beiden Jahren arbeitslos, aber schon nach fünf bis sieben Jahren erwirtschaftet ein Flüchtling mehr als er den Staat kostet, so der Präsident des Instituts für Wirtschaftsforschung.

Industrieländer wollen Gesundheitsfonds für Fabrikarbeiter aufbauen

Jedes Jahr sterben zahlreiche Menschen an den Folgen eines Arbeitsunfalls oder einer Krankheit, die auf ihre Arbeit zurückzuführen ist. Die Industrieländer wollen deshalb einen Fonds ins Leben rufen, der die Arbeitsbedingungen erheblich verbessern soll. Drei Millionen will Deutschland gleich zu Beginn zur Verfügung stellen.

Kein teurer Spaß: «Tag der einfachen Freuden»

Der «Tag der einfachen Freuden» findet jedes Jahr am ersten Samstag im Oktober statt. Kostenlose Fröhlichmacher stehen dabei im Vordergrund. Doch wie sieht sie aus, die Gratisportion Glück?

OECD: Einkommen in Deutschland wachsen zu wenig

Die Einkommensentwicklung in Deutschland bleibt laut OECD-Bericht unterdurchschnittlich. Während das Pro-Kopf-Einkommen demnach in den Industrieländern im Schnitt um 8,1 Prozent zulegte, wuchs es in Deutschland nur um 6,7 Prozent. Lediglich in der Niedriglohnbranche stieg das Niveau durch den Mindestlohn leicht, so die Bilanz von Arbeitsministerin Nahles.

Gutachten: Am Minenunglück von Soma hat der Betreiber Schuld

Ein Gutachten hat festgestellt, dass die Firma, die das Kohlebergwerk in Soma betrieben hat, zu 100 Prozent für das Grubenunglück im vergangenen Jahr verantwortlich zu machen ist. Die Experten werfen dem Unternehmen Fahrlässigkeit vor. Damals kamen insgesamt 301 Menschen ums Leben.

Türkei: Nur 4,4 Millionen Arbeitnehmerinnen sind registriert

Nur 4,4 Millionen der 8,1 Millionen erwerbstätigen Frauen in der Türkei sind registriert. Dieser Wert ist niedriger als die Bevölkerung der drittgrößten Stadt des Landes. Insgesamt haben überhaupt nur drei von zehn Frauen einen Job.

Leben auf Probe – wie Flüchtlinge um Arbeit in Deutschland kämpfen

Hunderttausende Flüchtlinge leben in Deutschland in Ungewissheit. Während die Politik auf höchster Ebene darüber diskutiert, wie mit ihren umzugehen ist, wollen viele einfach nur arbeiten. Schicksale von Menschen zwischen Demut und Zorn.

Startschuss für Deutschlands erste deutsch-türkische Ausbildungsmesse

Am Samstag findet in Berlin erstmals eine deutsch-türkische Ausbildungsmesse statt. Neben deutschen sind auch deutsch-türkische Unternehmen vertreten, mit denen junge Interessenten in Kontakt treten und mit ein bisschen Glück Ausbildungsplätze erhalten können. Denn es muss künftig gelten: Deutsche und Deutsch-Türken müssen Hand in Hand arbeiten, um den Standort Deutschland nachhaltig auf den Beinen zu halten. Anders lässt sich die gemeinsame Existenzgrundlage nicht mehr sichern.

Bergwerksunglück in der Türkei: Die vergessenen Kumpel von Soma

301 Bergarbeiter starben vor einem Jahr in einer Grube im westtürkischen Soma. Noch immer ist die Ursache des Unglücks nicht aufgeklärt. Bergleute kämpfen mit psychischen Problemen und leiden unter Existenzangst.

Erdoğan schaut weg: 2015 bereits 351 türkische Arbeiter gestorben

Das Leben türkischer Arbeiter ist massiv gefährdet. Im ersten Quartal 2015 sind bereits mehrere Hundert Tote zu beklagen. Eine Verbesserung der Situation ist nicht in Sicht. Weder Arbeitgeber noch der Staat kommen ihrer Verantwortung nach.

Türkei: Chef der Opposition vergibt Staats-Jobs an Verwandte

Der Oppositions-Chef der Sozialdemokraten, Kemal Kılıçdaroğlu, steckt offenbar ähnlich wie die Regierungspartei in einem Sumpf von Vetternwirtschaft und Korruption. Er soll 70 seiner Verwandten zu Jobs in staatlichen Behörden verholfen haben.

Strategie hilft im Kampf gegen Rückenschmerzen

Zahlreiche Ursachen können Rückenschmerzen auslösen. Aus ihnen ergibt sich eine Strategie, die für jeden unterschiedlich ist. Je nach Ursache können schon kleine Veränderungen im Alltag gegen Rückenschmerzen helfen.

Teures Minenunglück von Soma: Fast 3000 Kumpel verlieren ihre Arbeit

Gut ein halbes Jahr nach dem verheerenden Minenunglück von Soma wurden dort nun 2800 Arbeiter entlassen. Die Betreiber der Unglücksmine, in der vergangenen Mai 301 Arbeiter starben, erklärten, dass man die Gehälter für die Kumpel nicht mehr aufbringen könne. Die Menschen wurden am Sonntag schlicht per SMS informiert.

Türkische Arbeiter im Ausland: Zahl der Angestellten sinkt in einem Jahr um fast 30 Prozent

Nach Angaben der türkischen Arbeitsagentur (İŞKUR) ist die Zahl der türkischen Arbeitnehmer, die seit 2008 von ihr ins Ausland vermittelt wurden, auf dem Rückzug. Insgesamt verdingen sich derzeit nur noch rund 34.000 von ihnen im Ausland. Derzeit gilt Russland als Top-Adresse für einen Job in der Fremde.

Polen hat die meisten „modernen Sklaven“ in der EU

In der gesamten Welt gibt es über 30 Millionen moderne Arbeits-Sklaven. Innerhalb der EU ist Polen das Land mit den meisten Arbeits-Sklaven. Darauf folgen Ungarn und Rumänien. Doch die weltweite Liste führt Indien mit über 14 Millionen Arbeits-Sklaven an.