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Arbeitnehmer

Nahles fordert Recht auf Nicht-Erreichbarkeit für Arbeitnehmer

Bundesarbeitsministerium von Andrea Nahles (SPD) will die Rechte der Arbeitnehmer stärken. Diesen müssten in der modernen Arbeitswelt mehr Selbstbestimmung und Flexibilität zugestanden werden. Das schließe auch ein Recht auf Nicht-Erreichbarkeit ein.

Ständige Erreichbarkeit in der Freizeit macht krank

Wenn Führungskräfte nicht abschalten können, wirkt sich das auch auf die Gesundheit ihrer Angestellten aus. Laptop und Smartphone machen ständige Erreichbarkeit möglich. Im Arbeitszeitgesetz ist jedoch genau geregelt, wer wie lange erreichbar sein muss.

Türkische Arbeiter im Ausland: Zahl der Angestellten sinkt in einem Jahr um fast 30 Prozent

Nach Angaben der türkischen Arbeitsagentur (İŞKUR) ist die Zahl der türkischen Arbeitnehmer, die seit 2008 von ihr ins Ausland vermittelt wurden, auf dem Rückzug. Insgesamt verdingen sich derzeit nur noch rund 34.000 von ihnen im Ausland. Derzeit gilt Russland als Top-Adresse für einen Job in der Fremde.

Junge Eltern und Karrieristen oft krank zur Arbeit

Jeder sechste jüngere Arbeitnehmer geht zu 20 Tage pro Jahr trotz Krankheit zur Arbeit. Besonders belastet sind Beschäftigte mit Kindern sowie Arbeitnehmer, die Karriere machen wollen, im Alter zwischen 30 und 40 Jahren. Wer krank zur Arbeit geht, ist jedoch unproduktiver und könnte sogar noch Kollegen anstecken.

Arbeitgeber müssen Müttern Stillpausen gewähren

Junge Mütter, die nach der Geburt ihres Babys ihre Arbeit wieder aufnehmen, dürfen regelmäßig Stillpausen einlegen. Das Mutterschutzgesetz erlaubt dies zwei Mal am Tag. Arbeitgeber müssen bei Bedarf die Räumlichkeiten zur Verfügung stellen.

Entscheidungs-Kompetenz: Freiräume im Job bekämpfen Diabetes-Risiko

Wer eine hohe Arbeitsbelastung aushalten muss, braucht auch Entscheidungskompetenzen, die seinen Bereich betreffen. Ansonsten besteht ein um 45 Prozent erhöhtes Risiko, an Diabetes zu erkranken. Bei Arbeitnehmern, die über ausreichend Handlungs- und Entscheidungsspielräume verfügen, besteht dieses Risiko indes nicht.

Bedeutung der Gesundheitswirtschaft für das BIP wächst

Der Anteil der Gesundheitswirtschaft am BIP wächst stetig. Jeder siebte Angestellte ist bereits in der Branche tätig. Die Gesundheitswirtschaft wird dieses Jahr 268 Milliarden Euro zur Wertschöpfung beitragen, das sind 60 Milliarden Euro mehr als im Jahr 2005.

Gesetz zur Tarifeinheit: Regelung verhindert arztspezifische Tarifverträge

Kleine Gewerkschaften sehen sich in ihrer Existenz bedroht. Das neue Gesetz zur Tarifeinheit spricht der Gewerkschaft mit den meisten Mitgliedern das Recht zu, mit den Arbeitgebern Tarifverträge auszuhandeln. Der Marburger Bund befürchtet Gewerkschaftsmonopole und Streikverbote.

Gesundheitsminister: Kassen brauchen wieder mehr Wettbewerb

Die Zusatzpauschale wird abgeschafft. Dadurch sinkt der Krankenkassen-Beitrag der Versicherten zunächst. Dafür dürfen Kassen wieder Zusatzbeiträge erheben. Die Regierung rechnet damit, dass sich der Markt nach der Reform neu ordnen wird. Finanziell solide aufgestellte Kassen werden profitieren, andere werden Mitglieder verlieren.

Überforderung im Job: Arbeitnehmer können das oft nicht richtig handeln

Der Wunsch nach einer Auszeit oder private Termine sind für überforderte Angestellte ein Grund, um der Arbeit fern zu bleiben. Konflikte mit dem Chef sind hingegen fast nie Grund dafür. Die Mehrheit der überforderten Angestellten schleppt sich noch mit einer Krankheit zur Arbeit. Ein geringerer Anteil macht blau. Beides zeugt von einem falschen Umgang der Arbeitnehmer mit Überlastung.

Studie: Angestellte wünschen sich bei Gesundheitsvorsorge betriebliche Unterstützung

Fast zwei Drittel der Arbeitnehmer in Deutschland sehen Lücken im Leistungsangebot der gesetzlichen Krankenversicherung. Eine Kranken-Zusatzversicherung gewinnt zunehmend an Bedeutung. Doch vielen Angestellten fehlt dafür das Geld. Sie wünschen sich betriebliche Unterstützung.

Abgelehnt: Kein europaweiter Schutz für Whistleblower

Die EU hat einen europaweiten, einheitlichen Schutz von Whistle-Blowern abgelehnt. Während sich die Politiker um Foto-Termin mit Edward Snowden reißen, leben Whistle-Blower in einigen EU-Staaten im rechtsfreien Raum.

Berlin: Döner-Erfinder stirbt im Alter von 80 Jahren

Der „Vater des Döners“ ist in Berlin im Alter von 80 Jahren verstorben. Kadir Durman war der erste Geschäftsmann, der das Dönerfleisch im Brot servierte. Die Dönertasche gelangte dann zu weltweiter Berühmtheit. In Deutschland entstand eine große Döner-Industrie.

Krankfeiern ist out: Immer weniger Deutsche machen blau

Die Daten sprechen dafür, dass immer mehr Deutsche sich nur dann von ihrem Arzt krankschreiben lassen, wenn sie auch wirklich arbeitsunfähig sind. Weniger Fälle mussten vom MDK begutachtet werden. Mehr Arbeitnehmer waren dabei tatsächlich arbeitsunfähig.

Chef als „Menschenschinder“ beschimpft: Arbeitnehmer fliegt nach Facebook-Lästerei

Die Beschimpfung seines Chefs als „Menschenschinder“ auf einem privaten Facebook-Profil führte für einen Auszubildenden zur fristlosen Entlassung. Das Landesarbeitsgericht Hamm bestätigte nun die Rechtmäßigkeit der Kündigung. Das Recht auf freie Meinungsäußerung sei im Fall der erheblichen Ehrverletzung kein Argument.

Höheres Gehalt alleine macht nicht glücklich

Placement24, der Karrieremanager mit dem größten Netzwerk deutscher Headhunter, hat jüngst unter mehr als 1000 Fach- und Führungskräften eine Umfrage durchgeführt. In Anbetracht der aktuell noch starken Konjunkturlage galt es herauszufinden, welche Aspekte bei einem Jobwechsel entscheidend sind - mit teils überraschenden Ergebnissen.

Türkische Arbeitgeber: Sie gehören zu den optimistischsten weltweit

Murren, meckern, den Kopf in den Sand stecken? Das scheint so gar nicht das Ding türkischer Arbeitgeber zu sein. Wie eine aktuelle Umfrage jetzt hervorbrachte, gehören sie mit zu den optimistischsten Leuten, wenn es um die Job-Möglichkeiten in ihrer Region geht. In der EU sieht die Lage völlig anders aus.

Türkische und arabische Unternehmer in die Pflicht nehmen

Mit einem Aufruf zur Ehrendeklaration reagiert der SPD-Europaabgeordnete Ismail Ertug auf einen Beitrag von Özlem Gezer in der Spiegelausgabe 21/2011. Der Politiker fordert türkische und arabische Unternehmer dazu auf, sich zur "Arbeit in Würde" zu verpflichten.

Heimweh nach Frankfurt

Die 38-jährige aus Deutschland kommende Türkin Emine Sahin sucht als Architektin ihr Glück in Istanbul. Als sie den Weg vor vier Jahren antrat, versprach sie sich von diesem Schritt bessere Berufschancen. Die Ernüchterung, die sie im Land ihrer Vorfahren ereilte, folgte jedoch auf dem Fuße.