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Arbeitsmarkt

USA wollen Aufnahme von Flüchtlingen privatisieren

US-Bürger sollen künftig Flüchtlinge auswählen können, die sie auf eigene Kosten in das Land holen und für sie sorgen. US-Unternehmen zeigen ebenfalls Interesse an Flüchtlingen und Migranten: Sie wittern die Chance auf billige Arbeitskräfte.

Studie: TTIP kann zur wirtschaftlichen Spaltung Europas führen

Die meisten Prognosen zu TTIP basieren auf einem umstrittenen Berechnungsmodell und arbeiten mit Zahlen, die aufgrund der Geheimhaltung der Verhandlungen nur Schätzungen sein können. Tatsächlich würde das TTIP die Desintegration in Europa vor allem auf dem Arbeitsmarkt beschleunigen, zeigt eine neue Studie der DWN.

Bundesamt will Löhne für Flüchtlinge subventionieren

Das Bundesamt für Migration schlägt vor, die Löhne für Flüchtlinge zum Einstieg zu subventionieren. Der Grund: Flüchtlinge könnte beim Einstieg in den Arbeitsmarkt noch nicht die volle Leistung bringen.

Bundesagentur: Mehrheit der Flüchtlinge nur für Hilfsarbeit geeignet

Viele Flüchtlinge sind wegen ihrer Ausbildung nur für Hilfsarbeiten in Deutschland geeignet. Eine Erhebung der Bundesagentur für Arbeit zeigt, dass nur vier Prozent in hochqualifizierte Berufe einsteigen können.

Flüchtlinge: Experten sagen hohe Arbeitslosigkeit voraus

Von der Bundesregierung beauftragte Wissenschaftler rechnen damit, dass die Arbeitslosenzahlen im kommenden Jahr infolge der Migration nach Deutschland deutlich steigen werden. Sie gehen für 2017 von etwa einer Viertelmillion arbeitsloser Flüchtlinge aus. Zudem kritisierten die Experten die Geldpolitik der EZB.

Industrie 4.0 könnte in Deutschland tausende Jobs kosten

Die Entwicklung hin zur Industrie 4.0 scheint unaufhaltsam. Viele Unternehmen versuchen, den Anschluss nicht zu verlieren. Mehr Effizienz und neue Jobs soll die Industrie 4.0 mit sich bringen. Eine neue Studie zeigt aber, dass schlussendlich mehr Jobs verloren gehen als neue geschaffen werden.

OECD: Einkommen in Deutschland wachsen zu wenig

Die Einkommensentwicklung in Deutschland bleibt laut OECD-Bericht unterdurchschnittlich. Während das Pro-Kopf-Einkommen demnach in den Industrieländern im Schnitt um 8,1 Prozent zulegte, wuchs es in Deutschland nur um 6,7 Prozent. Lediglich in der Niedriglohnbranche stieg das Niveau durch den Mindestlohn leicht, so die Bilanz von Arbeitsministerin Nahles.

Wirtschaft will Flüchtlinge als selbstständige Unternehmer fördern

Die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft wollen Asylsuchende schnellstmöglich in Jobs vermitteln. In einer Erklärung forderten BDI, DIHK und ZDH einen direkteren Zugang zum Arbeitsmarkt für Flüchtlinge auch über Zeitarbeitsfirmen oder als Selbstständige. Menschen mit ausländischen Wurzeln hätten demnach einen "ausgeprägten Unternehmergeist", den es zu fördern gelte.

Österreich ist Jobmotor Europas

Etwa 32.000 neue Jobs haben österreichische Unternehmen in den vergangenen zehn Jahren im europäischen Ausland geschaffen. Unternehmen wie der Dienstleister Competence Call Center AG und die Hirschmann Automotive GmbH haben daran einen sehr großen Anteil gehabt.

Türkei: Nur 4,4 Millionen Arbeitnehmerinnen sind registriert

Nur 4,4 Millionen der 8,1 Millionen erwerbstätigen Frauen in der Türkei sind registriert. Dieser Wert ist niedriger als die Bevölkerung der drittgrößten Stadt des Landes. Insgesamt haben überhaupt nur drei von zehn Frauen einen Job.

Leben auf Probe – wie Flüchtlinge um Arbeit in Deutschland kämpfen

Hunderttausende Flüchtlinge leben in Deutschland in Ungewissheit. Während die Politik auf höchster Ebene darüber diskutiert, wie mit ihren umzugehen ist, wollen viele einfach nur arbeiten. Schicksale von Menschen zwischen Demut und Zorn.

Verband: Ärzte müssen bei Überstunden mutiger werden

Assistenzärzte, die ihre Überstunden geltend machen wollen, müssen mit Nachteilen rechnen. Sie werden bei Operationen benachteiligt. Ein finanzieller oder Zeitausgleich für die geleisteten Überstunden entfällt oft.

Zynische Bürokraten: EU meldet wegen Flüchtlingen moralischen Bankrott an

Die Flüchtlingsfrage reißt der professionellen Politik in den EU-Staaten die Maske vom Gesicht. Was sich da im Moment abspielt, ist ein Skandal erster Güte. Eine ganze Politiker-Klasse diskreditiert sich im Verrat der europäischen Ideale, zu denen vor langer Zeit einmal die Menschlichkeit ohne Kalkül gehörte. Zum Glück unterscheidet sich die deutsche Politik in dieser Frage grundlegend von allen anderen.

Apotheker beklagen Bürokratie-Aufwand durch Mindestlohn

Der Bürokratieaufwand und die Personalkosten steigen für Apotheker infolge des Mindestlohns. Die Zahl der Minijobber hingegen nimmt ab. Da sie wesentlich weniger Stunden steuerfrei arbeiten dürfen, wird der Minijob für Arbeitnehmer unattraktiver.

In Deutschland werden weltweit die wenigsten Kinder geboren

Deutschland ist erstmals weltweites Schlusslicht bei der Geburtenrate. Diese Entwicklung hat gravierende Auswirkungen für den Arbeitsmarkt - und kann auch nicht mehr durch die erhoffte Zuwanderung von Facharbeitern ausgeglichen werden.

Tschüss Deutschland! Fachkräfte kehren in die Türkei zurück

Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung der Türkei setzt auch eine Welle der Remigration vieler junger Deutscher-Türken ein. Alleine in den vergangenen Jahren sollen mehr als 250.000 junge Menschen in das Land ihrer Großväter zurückgekehrt sein. Meistens sind sie Fachkräfte mit einem abgeschlossenem Studium oder einer fertigen Ausbildung.

Smartphones ermöglichen neue Geschäftsmodelle für den Mittelstand

Smartphones rücken den Konsumenten in den Mittelpunkt: Unternehmen entwickeln neue Dienstleistungen für unterwegs. Sie vermitteln Ärzte, Anwälte und Taxifahrer über das Smartphone. Mit dem technologischen Fortschritt entstehen neue Geschäftsmodelle. Für Freelancer eröffnen sich vom Bringdienst zum Geschenke-Service neue Karrieremöglichkeiten.

Junge geduldete Migranten: Nicht überall in Deutschland haben sie die gleichen Ausbildungschancen

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat im Rahmen einer Untersuchung festgestellt: Der Zugang zum Ausbildungsmarkt für junge geduldete Migranten weist von Ort zu Ort deutliche Unterschiede auf. Eigentlich war dieser vor dem Hintergrund der Diskussion um fehlende Fachkräfte seit 2009 erleichtert worden. Doch an der Umsetzung dieser geänderten politischen Vorgaben hapert es offenbar.

Bundesarbeitsministerin: Migranten in Deutschland sollen bessere Jobs bekommen

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) will auch für Ältere und Migranten mehr gute Jobs. Unterstützt werden sollen diese mit längerfristig wirksamen Hilfen. In den Fokus gerückt wird das Thema auch auf dem anstehenden Integrationsgipfel mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am kommenden Montag.

Polen hat die meisten „modernen Sklaven“ in der EU

In der gesamten Welt gibt es über 30 Millionen moderne Arbeits-Sklaven. Innerhalb der EU ist Polen das Land mit den meisten Arbeits-Sklaven. Darauf folgen Ungarn und Rumänien. Doch die weltweite Liste führt Indien mit über 14 Millionen Arbeits-Sklaven an.