Alle Artikel zu:

Armenien

Armenier-Demonstration im Libanon. Der Türken-Hass der Diaspora-Armenier ist allgegenwärtig. (Foto: Flickr/Turkish Keep it Clean!/Harout's Lens/CC BY 2.0)

Türkei-Wahlkampf: Armenier kandidieren für Nationalisten-Partei

Die türkischen Nationalisten stellen zwei armenische Kandidaten für den Kommunalwahlkampf auf. Doch die Völkermord-Frage belastet die Beziehungen zwischen Türken und Armeniern.

Heroin zählt zu den Substanzen mit dem höchsten Abhängigkeitspotential. Die gefährliche Droge wird aus Schlafmohn gewonnen. (Foto: Flickr/Heroin seized in Now Zad district, Helmand province July 17, 2010/isafmedia/CC BY 2.0)

Eine Tonne Heroin: Türkischer Schmuggler in Armenien festgenommen

Armenien hat zwei ausländische Schmuggler festgenommen. Diese wollten Heroin über Armenien in die Türkei schmuggeln. Die riesige Menge Heroin lässt darauf schließen, dass die Schmuggler sich sicher fühlten – und die Route häufig zum Drogenhandel genutzt wird.

Erinnerung an Hrant Dink: Tausende demonstrieren in Istanbul

Zahlreiche Menschen haben in Istanbul an die Ermordung des türkisch-armenischen Journalisten Hrant Dink gedacht. Dink setzte sich für einen Dialog zwischen Armeniern und Türken ein. Insbesondere die Völkermord-Frage belastet das Verhältnis.

Bis heute wird für die Aufklärung des Dink-Mordes immer wieder protestiert. Hier der Trauerzug für Dink in Yerevan. (Foto:flickr/ Farewell to Hrant Dink, Freedom Square, January 23, 2007 by chiaracomeluna CC BY 2.0)

Mord an Hrant Dink: Familie boykottiert Prozess

Der Journalist Hrant Dink starb, weil ein nationalistischer Minderjähriger ihn auf offener Straße erschoss. Ob hinter der Tat ein ganzes Netzwerk, gar mit Beteiligung staatlicher Funktionäre steht, soll die Neuauflage des Prozesses klären. Die Familie Dinks möchte aber nicht erneut von der Justiz verhöhnt werden.

„Armenischer Genozid“: Zentralrat der Armenier in Deutschland marschiert zum türkischen Konsulat

Unter dem Motto „Gegen Leugnung und Vergessen“ rufen der Zentralrat der Armenier in Deutschland (ZAD), der Armenische Kulturverein zu Hamburg und der Armenische Jugendverband Kilikia zu einer Gedenk-Kundgebung zum „Armenischen Genozid“ von 1915 auf.

Eine Maschine wie diese Antonov AN 12 ist an diesem Donnerstagmorgen zur Zwischenlandung in Ost-Anatolien aufgefordert worden. (Foto: curimedia/flickr)

Türkei greift durch: Erneut verdächtige Maschine zur Landung gezwungen

Gut einen Monat, nachdem die Türkei erstmals einen Airbus zur Zwischenlandung in Ankara gezwungen hat, ist es jetzt zur mittlerweile dritten Durchsuchung einer Maschine auf türkischem Boden gekommen. Diesmal im Visier: Ein Transportflugzeug, das in Armenien gestartet war und vermutlich Waffen mit sich führt.

Schmeckt nicht nur, sondern dient auch als Kittmittel zwischen Völkern (Foto: Flickr/ christian.senger)

Ungewöhnliche Völkerverständigung: Die türkisch-armenische Käsediplomatie

Die türkisch- armenische Beziehung ist, trotz erster diplomatischer Schritte, miserabel. Ein erfolgreiches türkisch-armenisches Joint Venture in der Käseproduktion zeigt, wie Völkerverständigung jenseits der Politik funktioniert.

Nächste Zwischenlandung: Türkische Behörden durchsuchen armenische Maschine

Ein armenisches Flugzeug auf dem Weg nach Aleppo wurde an diesem Montag von den türkischen Behörden zur Zwischenlandung in Erzurum aufgefordert. Die armenische Seite zeigte sich mit der Vorsichtsmaßnahme einverstanden.

Mörderfreikauf und Rechtsbeugung: ZAD demonstriert vor der Ungarischer Botschaft in Berlin

Der Zentralrat der Armenier ruft zu einer Mahnwache vor der Ungarischen Botschaft in Berlin auf. Ungarn hat entschieden, einen aserbaidschanischen Straftäter, der wegen der Ermordung eines Armeniers zu lebenslanger Haft verurteilt ist, auszuliefern.

Der türkische EU-Minister ist der Ansicht, Europa würde sich in einem mentalen Abgrund befinden. (Foto: flickr/cvrcak1)

Genozid in französischen Schulbüchern: EU-Minister Bağış erinnert an “liberté, égalité, et fraternité”

Der türkische EU-Minister kritisiert Frankreich heftig für das Aufnehmen des Völkermordes an den Armeniern in seinen Unterrichtsplan. Das würde seiner Ansicht nach nicht einmal dem französichen Nationalmotto entsprechen.

Geld übertrumpft Diaspora: Kim Kardashian investiert in der Türkei

Der bekannte US-RealityTV-Star Kim Kardashian hat sich scheinbar doch noch kaufen lassen. Vergangenen Herbst war die bekannte Persönlichkeit der armenischen Diaspora noch mit ganz vorne dabei, wenn es darum ging, NBA-Star Kobe Bryant, dafür zu verurteilen Werbung für Turkish Airlines zu machen. Doch jetzt wird ihre Modelinie, die sie gemeinsam mit ihren Schwestern gegründet hat, bald auch in der Türkei erhältlich sein.

Türkische Gemeinde in den USA: Armenisches Theaterstück ist „Propaganda“

Der Vökermord an den Armeniern ist bis heute ein umstrittenes Thema. Dies zeigt die Reaktion der türkischen Gemeinde in den USA auf ein Theaterstück, das von dem Genozid handelt.

Berg-Karabach-Konflikt: „Nicht Türken und Armenier, sondern Regierungen haben ein Problem“

Türkische und armenische Journalisten erkunden gemeinsam die Türkei und Armenien. Ein Projekt, dass von armenischen und türkischen Journalisten gemeinsam gestartet wurde. Frunzik Tadevosiam, ein armenischer Lehrer, erklärt dabei, dass es sich beim Konflikt zwischen den beiden Ländern um eine Feindschaft der Regierungen handelt. Der Zusammenhalt zwischen den Bevölkerungen sei stattdessen stark.

Israelischer Minister fordert Anerkennung des Armenischen Genozids

Es sei an der Zeit, dass Israel den Völkermord an den Armeniern offiziell anerkenne, erklärte Gilad Erdan. Doch das Parlament ist sich in dieser Frage nicht einig. Allein der Mavi-Marmara-Vorfall belastet die israelisch-türkischen Beziehungen noch immer. Das Außenministerium will eine politische Debatte der Armenienfrage nun verhindern.

Laut Erdoğan hat jedes Land das Recht auf Kernenergie. (Foto: digital cat/flickr)

Vorstoß: Erster Teilchenbeschleuniger für die Türkei

Genf hat einen, in Stanford und Chicago steht ein solches Gerät und sogar in Hamburg können die Forscher damit arbeiten. Jetzt wurde von der türkischen Atomenergiebehörde (TAEK) auch in der Nähe von Ankara ein Teilchenbeschleuniger seiner Bestimmung übergeben.

In der kommenden zeit wird sich herausstellen, ob sich Hollande wirklich für Beitrittsverhandlungen mit der Türkei einsetzt. (Foto:flickr/Francois Hollande)

Türkei: EU-Betrittsverhandlungen trotz Hollande in weiter Ferne

Die Türkei setzt große Hoffnungen in Hollande, besonders in Fragen des EU-Betritts. Doch selbst wenn er sich für diesen einsetzt, will die Türkei die Beziehungen zur EU mit Beginn der Ratspräsidentschaft Zyperns im Juni einfrieren. Ein weiterer Reibungspunkte dürfte Hollandes Einsatz für das Genozid-Gesetz sein.

Die Vorbereitungen für den Eurovision Song Contest sind in vollem Gange. Hier üben die österreichischen Teilnehmer ihre Performance ein. (Foto:flickr/ escaustria.at)

Trotz Boykott: Armenisches Staatsfernsehen muss Eurovision ausstrahlen

Beim Eurovision Song Contest 2012 wird ein Land weniger teilnehmen. Armenien hat kürzlich bekannt gegeben, keinen Teilnehmer nach Baku zu entsenden. Nun wird ein Bußgeld fällig und das Staatsfernsehen muss den Eurovision trotz allem senden.

Gedenktag des Armenischen Völkermords: Türkei fordert von Obama Objektivität

Am 24. April gedenken Menschen weltweit an den Armenischen Völkermord im Ersten Weltkrieg. Der Zentralrat der Armenier fordert auch von Deutschland ein Gesetz, das die Leugnung des Genozids unter Strafe stellen soll. Die Türkei warnt dagegen vor allzu subjektiven Ansichten über die Vorkommnisse von 1915.

Can Bonomo soll den Türken den Sieg bringen. (Foto:DTN)

Eurovision: Armenien tritt nicht zum Song Contest in Baku an!

Das staatliche armenische Fernsehen gab am Mittwoch bekannt, dass Armenien nicht am diesjährigen Eurovision teilnehmen werde. Gründe gab Armenien nicht an.

Sarkozy lässt sich durch die Ablehnung von Verfassungsrat nicht von einem neuen Gesetzesentwurf abhalten. (Foto:DTN)

Genozid-Gesetz: Sarkozy gibt nicht auf

Jubel in der Türkei, nachdem der französische Verfassungsrat den Gesetzesenwurf abgelehnt hat. Doch die Türken freuen sich vermutlich zu früh, denn Sarkozy will die Kritik des Verfassungsrats bei einem neuen Entwurf zum Genozid-Gesetz berücksichtigen und auch sein Herausforderer François Hollande hat versichert, er werde im Falle seiner Wahl zum Präsidenten ebenfalls ein solches Gesetz unterstützen.