Alle Artikel zu:

Armenier

Aufruhr um Genozid-Abstimmung: Türken warten auf Zustimmung von Sarkozy

Die Lage zwischen der Türkei bleibt angespannt. Jetzt fehlt nur noch Sarkozys Unterschrift unter dem umstrittenen Gesetz. Erdoğan unterdessen hat nicht vor, von seinem Kurs abzuweichen.

Komitee des französischen Senats stimmt gegen armenisches Völkermord-Gesetz

Am 23. Januar soll die Abstimmung im französischen Senat stattfinden. Vorab hat eine Kommission dafür gestimmt, den Gesetzesentwurf nicht auf die Tagesordnung des Senats zu setzen. Die Entscheidung ist nicht verbindlich, doch für die Türkei ein gutes Zeichen.

Trotz Genozid-Beschluss: Türkischer Botschafter zurück in Paris

Nachdem das französische Parlament entschieden hatte, die Leugnung des Völkermords an den Armeniern unter Strafe zu stellen, wurde der türkische Botschafter abgezogen. Nun soll er wieder zurück.

Nach Genozid-Urteil: Ehemaliger Spieler von Beşiktaş will französischen Namen ablegen

Pascal Nouma, frührer Spieler bei türkischen Süper Lig Team von Beşiktaş Istanbul, hat aus dem französischen Genozid-Gesetz nun seine ganz persönlichen Konsequenzen gezogen.

Israelisches Parlament stimmt über Armenier-Genozid ab

Nach Frankreich wird heute auch die israelische Knesset darüber abstimmen, ob es den „Genozid an den Armeniern“ anerkennen und einen Gedenktag einrichten wird. Das wäre das erste Mal in der Geschichte Israels, einen anderen Völkermord als den im zweiten Weltkrieg an den Juden anzuerkennen.

Frankreich verbietet Leugnung des Völkermords an Armeniern

Mit einer Mehrheit von 41 Abgeordneten stimmte Frankreich für das Genozid-Gesetz. Wer den Völkermord an Armeniern leugnet, muss mit einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und 45.000 Euro Bußgeld rechnen.

„Frankreich soll seine eigene schmutzige Geschichte betrachten“

Während sich Frankreich auf die morgige Abstimmung im Parlament vorbereitet, kochen die Gemüter in der Türkei. Erdoğan meldet sich noch einmal zu Wort und geht in den Gegenangriff über.

Türkei: „Wir ziehen unseren Botschafter ab“

Die Spannungen zwischen Frankreich und der Türkei nehmen zu: sollte das Genozid-Gesetz das Parlament passieren, will die Türkei nicht tatenlos zusehen.

Gesetzesentwurf zum Schutz christlicher Minderheiten passiert US-Kongress

Die Bemühungen der Türkei sind noch längst nicht ausreichend, so die Abgeordneten. Jetzt muss der Entwurf noch den Senat passieren. Allerdings löst der Antrag heftige Reaktionen aus – in der Türkei und bei Türken im Ausland.

Armenier Aznavour unter Druck, weil er Wort „Genozid“ nicht mag

Die armenische Lobby in Frankreich hat den französisch-armenischen Musiker Charles Aznavour für dessen jüngste Äußerungen kritisiert, in denen er sein Unbehagen über die Verwendung des Wortes "Genozid" äußerte. Während des Völkermords sollen in der Zeit des ersten Weltkriegs Hunderttausende Armenier durch Türken des Osmanischen Reichs ums Leben gekommen sein.

Norwegischer Attentäter war besessen von der Türkei

Anders Behring Breivik, der am vergangenen Freitag nach neuesten Erkenntnissen mehr als 70 Menschen tötete (die Zahlen wurden von der Polizei nach unten korrigiert), soll auf die Türkei und die Türken besonders großen Hass gehabt haben. Das geht aus seinem 1500 Seiten starken Manifest hervor, das er kurz vor den Taten im Internet veröffentlicht hat.

„Denkmal der Menschlichkeit“ wird zu neuem Leben erweckt

Es sollte ein Denkmal zur Versöhnung mit den Armeniern sein. Doch der türkische Premier Erdogan hat den Abriss des 2006 vom türkischen Künstler Mehmet Aksoy geschaffenen Werks angeordnet. Der von ihm als "Monstrum" bezeichneten Statue wird jetzt durch zwei holländische Künstler eine Alternative entgegengestellt.

Türkei: „Wenn wir es nicht schaffen, gibt es ein Desaster!“

Der Milliyet-Kolumnist Semih Dündar Idiz im Interview mit den Deutsch Türkischen Nachrichten über Zaman und die Badeanzüge, die Kurden und die Armenier.

Izmir: Die blutige Geschichte einer umkämpften Stadt

Izmir gehört zu den beliebtesten Ziele vieler Türkei Reisen. Doch neben schönen Badeorten bietet die Stadt auch eine Geschichte der Machtkämpfe und der Gewalt, die bis in die Antike zurück reicht. Den wenigsten Besuchern im Türkei Urlaub dürfte diese bekannt sein.

„Denkmal der Menschlichkeit“ bereits zur Hälfte abgerissen

Das von dem Premierminister Recep Tayyip Erdogan als "Monstrum" bezeichnete "Denkmal der Menschlichkeit" in Kars, das zur Verständigung zwischen Türken und Armeniern beitragen sollte, ist bereits zur Hälfte abgerissen worden. Der Rückbau begann am 25. April.

Kurden-Konflikt in der Türkei: Kampf mit Bildung statt mit der Waffe

Kurden in der post-kemalistischen Türkei wollen nicht mehr bewaffnet, sondern politisch ihre Rechte erkämpfen.

Das „Menschheitsdenkmal“ in Kars – nur eine Kopie aus Deutschland?

Die Diskussionen um den "Menschheitsdenkmal" in der Türkei sind nicht neu. Sie existieren schon seit 2008, doch entflammt sind sie erst nach der Bezeichnung des Mahnmals als "Ucube", also Monstrum, durch den türkischen Premier Recep Tayyip Erdogan, der den Rückbau des "Menschheitsdenkmals" durchgesetzt hat.

Johannes Lepsius-Haus in Potsdam eröffnet

Im früheren Wohnhaus des Geistlichen Johannes Lepsius (1858-1926) ist am 2. Mai eine Forschungs- und Begegnungsstätte ihrer Bestimmung übergeben worden.

"Denkmal der Menschlichkeit": Abriss hat begonnen

In der nordostanatolischen Stadt Kars wurde am Dienstag mit der Zerstörung des "Denkmals der Menschlichkeit" begonnen (Video).

"Denkmal der Menschlichkeit" muss weichen

Das 2006 vom türkische Künstler Mehmet Aksoy geschaffene "Denkmal der Menschlichkeit" wird auf Anordnung von Premierminister Recept Tayyip Erdogan abgerissen. Die 30 Meter hohe Skulptur, die im nodostanatolischen Kars steht, erinnert an die toten Armenier. Für den 23. April sind Proteste angekündigt.