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Arzneimittel

„Pille danach“ beschert HRA Pharma riesen Absatzwachstum

Die Freigabe der Pille danach ohne Rezept führt zu Absatzsteigerungen des Medikamentes. HRA Pharma profitiert am meisten. Doch Mediziner warnen vor einem sorglosen Umgang mit dem stark dosierten Hormon-Präparat. Es sei immer noch ratsam, einen Arzt vor der Einnahme zu Rate zu ziehen.

Nutzenbewertung erhöht Transparenz bei Medikamenten

Das Gesetz zur Nutzenbewertung von Arzneimitteln zwingt Pharmahersteller zu mehr Transparenz bei klinischen Studien. Dadurch erhalten Ärzte, Kassen und Patienten mehr Informationen zu den neuen Medikamenten. Das Konzept soll von anderen europäischen Ländern adaptiert werden.

Unternehmen lassen mehr Arzneimittel für seltene Krankheiten zu

Die Zahl der Zulassungen für Medikamente gegen seltene Krankheiten steigt. Die EU hatte im Jahr 2000 eine Verordnung beschlossen, die wirtschaftliche Anreize für die Forschung an seltenen Krankheiten fördern sollte.

Gefälschte Studien: EU empfiehlt Verkaufs-Stopp für 52 Arzneimittel in Deutschland

In Deutschland stehen 52 Arzneimittel unter dem Verdacht, nicht ausreichend geprüft worden zu sein. Die EU empfiehlt daher einen Verkaufsstopp. Betroffen sind Generika aus Indien. Das Schwellenland steht unter massivem Druck der US-Pharmalobby, sein Patentrecht zu ändern und die Preise für Nachahmerpräparate anzuheben – zum Nachteil von Millionen von Menschen.

TTIP gefährdet Qualitätsstandards im Gesundheits-System

Die Liberalisierung von Dienstleistungen kann zum Absinken der Qualitätsstandards bei Heilpraktikern und Apothekern führen. Die Verhandlungen von TTIP geraten ins Stocken beim Thema Investorenschutz, bei der Zulassung von Medizinprodukten sowie bei der Frage welches Gesundheits-System dem anderen angepasst werden soll.

Neues Medikament heilt Rückenmarksverletzungen

Wissenschaftliche Tests mit Ratten haben gezeigt, dass Nervenzellen am Rückenmark nachwachsen können. Somit könnten Querschnittsgelähmte einige Funktionen wieder zurückgewinnen. Die Studie soll nun an größeren Tieren fortgeführt werden.

Ärzte sollen regional auf Wirtschaftlichkeit geprüft werden

Das deutsche Gesundheitssystem muss wirtschaftlicher werden. Das gilt für Ärzte und ihre Praxen ebenso wie für die Zulassung und der Vertrieb von neuen Medikamenten. Ein neues regionales Prüfsystem soll bei den Ärzten Fortschritte bringen. Ab 2016 wird schließlich das Arzneimittelneuordnungsgesetz erneut auf die Probe gestellt.

Kassenärzte: „Entlassungs-Rezept“ für Apotheken ist nicht wirtschaftlich

Der KBV lehnt es ab, Patienten nach einem Krankenhausaufenthalt mit einem Rezept in die Apotheke zu schicken. Es sei wirtschaftlicher und praktikabler, wenn die Patienten ihre Medikation für drei Tage direkt aus dem Krankenhaus mitnehmen könnten

Pharmaforschung: Anteil genmanipulierter Medikamente nimmt zu

Genmanipulierte Medikamente bringen neue Therapieoptionen für Patienten mit Krebs und Immunkrankheiten. Der Markt wird weiter wachsen. Auch Patienten, die an seltenen Krankheiten leiden, können auf die Entwicklung spezieller Medikamente hoffen.

Trinkwasserqualität in Gefahr: Arzneimittelrückstände müssen nicht sein

Viele Stoffe in Medikamenten scheidet der Mensch mit dem Urin unverändert wieder aus. Dazu gehören Schmerzmittel, Antibiotika, Blutdrucksenker, Psychopharmaka und Hormone. Wer ungenutzte Medikamente durch die Toilette spült, trägt zur Verschmutzung des Trink- und Mineralwassers zusätzlich bei. Im Oberflächenwasser finden sich Spuren von über 100 verschiedenen Stoffen.

500 neue Jobs: Bayer investiert kräftig Arzneimittelproduktion

Investitionen in Leverkusen und Wuppertal sollen 500 neue Stellen entstehen lassen. Bayer strukturiert sich um. Beim Krebsmittel Nexavar musste der Pharmariese jedoch einen deutlichen Rückschlag hinnehmen.

Krebs-Medikament ohne Wirkung? Pharmariese Roche muss um Zulassung bangen

Roche muss um die Zulassung eines Krebsmedikamtentes bangen. Jahrelange Forschungsarbeiten waren umsonst, wenn die klinischen Studien gestoppt werden müssen. Dem Konzern entgehen Milliarden.

Bundestag: Moratorium bei Medikamentenpreisen verlängert

Die Pharmaunternehmen dürfen ihre Preise weiter nicht erhöhen. Das Moratorium wird bis Ende März verlängert. Für 2014 ist ein neues Gesetzgebungsverfahren geplant, dann sollen die Preise Arzneimittel-Preise bis 2017 eigefroren werden. Insgesamt sparen die Kassen durch beide Maßnahmen 600 bis 700 Millionen Euro pro Jahr.

Wider bürokratischer Hürden: Professor vertreibt seine Pillen im Internet

Die Bürokratie bei der Zulassung wurde dem Mediziner zu viel. Deshalb verkauft er sein Medikament zur Prävention von Herzinfarkten nun ohne offizielle Zulassung im Internet. Es liegt im Ermessen der Ärzte, es dennoch zu verschreiben.

Strafe droht: Preismanipulation bei Pharmakonzernen

Der deutsche Pharmakonzern Merck und acht weitere Konkurrenten werden wegen Preistreiberei mit Strafzahlungen belegt. Den Unternehmen wird vorgeworfen, die Preise von Medikamenten um bis zu 20 Prozent in die Höhe getrieben zu haben.

Gesundheit: Gefälschte Medikamente erobern Deutschland

In immer größerem Stil drängen gefälschte Medikamente auf den deutschen Arzneimittel-Markt. Ärzte und Verbraucherschützer warnen vor den Risiken der vermeintlich billigen Alternativen.

Lebenswichtige Arzneien: Kliniken klagen über massive Lieferengpässe

Vor allem Generika könnten an deutschen Kliniken knapp werden. Die Krebstherapie steht vor einem ernsten Problem. Während Ärzte und Kliniken ein Risikomanagement sowie Frühwarnungen fordern, betrachtet die pharmazeutische Industrie diese Forderungen kritisch.

Finanzen: Polypharmazie belastet Patienten und Kassen

Je mehr Ärzte einen Patienten behandeln, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit der Übermedikation. Nimmt ein Patient zum Beispiel fünf bis zehn Medikamente gleichzeitig ein, so steigt damit die Gefahr, an einer Übermedikation zu sterben, auf 41 Prozent an.

Preiskampf: Zunehmende Probleme bei der Versorgung mit Medikamenten

Deutsche Krankenhäuser und Apotheken haben mit Lieferengpässen von Medikamenten zu kämpfen. Schuld daran seien die Produktionen im Ausland und die Rabattverträge der Industrie mit den Krankenkassen. Der Hessische Apothekenverband (HAV) bemängelt diese Geiz ist geil-Mentalität, die auf Kosten der Gesundheit geht.