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Aserbaidschan

Neuer türkischer Staatspräsident: Antrittsreisen nach Aserbaidschan und Nordzypern geplant

Kurz vor seiner offiziellen Ernennung hat Recep Tayyip Erdoğan die ersten Reiseziele nach seinem offiziellen Amtsantritt bekannt gegeben. Die ersten Reisen werden das neue Staatsoberhaupt nach Nikosia und Baku führen. Der Amtsantritt Erdoğans ist am 28. August, danach wird der bisherige Außenminister Ahmet Davutoğlu die Geschäfte des Regierungschefs übernehmen.

Türkei erhofft sich große Gewinne aus dem Shah Deniz Projekt

Die Türkei erhöht seine Investitionen für die Gasfelder in Aserbaidschan. Der türkische Energieminister erwartet bis 2019 die Ölproduktion zu verdoppeln. Durch das Projekt rechnet man mit Bruttoeinnahmen in Höhe von 27,8 Milliarden Dollar bis zum Jahr 2041.

Wunsch aus Aserbaidschan: Die Türkei muss zurück zum Eurovision Song Contest

Am 10. Mai tritt eine junge Dame mit viel Herzblut auf die Bühne in Kopenhagen. Die erst 20-jährige Dilara Kazimova startet für Aserbaidschan beim diesjährigen Eurovision Song Contest. Auch die junge Sängerin hat die Türkei nicht vergessen. So schnell wie möglich möchte sie das Land wieder im Wettbewerb sehen. Bis es soweit ist, schickt sie ihren Gruß mit einer türkischen Version von „Start a Fire“.

Sabotage gegen Aussöhnung: Armenische Nationalisten verbrennen Türkei-Flagge

Armenische Nationalisten haben in der Hauptstadt Eriwan die türkische Flagge verbrannt. Die kuriose Aktion glich einer Prozession. Damit will offenbar ein Teil der Bevölkerung den Aussöhnungs-Prozess mit der Türkei sabotieren. Doch dieser Versuch könnte misslingen.

Baku-Pipeline: Türkei hat bereits zwölf Milliarden Dollar verdient

Die Baku-Tiflis-Ceyhan-Pipeline (BTC) hat der Turkish Petroleum Corporation (TPAO) seit ihrer Inbetriebnahme im Jahr 2005 bereits zwölf Milliarden Dollar an Einnahmen beschert. Die Türkei ist mit 6,53 Prozent am BTC-Konsortium beteiligt. Unumstritten war ihre Realisierung allerdings nicht.

Geplante Eurovision-Anschläge: Gericht in Aserbaidschan verhängt drastische Strafen

Ein Gericht in Aserbaidschan hat am Montag drei Personen zu lebenslanger Haft und 26 weitere zu langen Haftstrafen verurteilt. Sie sollen während des Eurovision Song Contests im vergangenen Jahr Anschläge geplant haben. Sie sind nicht die ersten, die sich deshalb verantworten müssen.

Angst vor Unruhen: Moskauer Polizei verstärkt zum Opferfest die Sicherheitsmaßnahmen

Gewaltsame Ausschreitungen, wie es sie am Wochenende nach der Ermordung eines jungen Russen gegeben hat, sollen sich nicht wiederholen. Aus Angst vor weiteren Unruhen hat die Moskauer Polizei an diesem Dienstag ihr Sicherheitsaufkommen erhöht. So soll ein friedliches islamisches Opferfest sichergestellt werden.

Wachstumsm​arkt: Türkische Bank expandiert nach Aserbaidschan

Die türkische Yapı Kredi-Bank möchte ihr Geschäft in Aserbaidschan vorantreiben. Insbesondere das Kreditkarten-System soll ausgebaut werden. Aufgrund der reichhaltigen Energieressourcen des Landes, seien zunehmend ausländische Direktinvestitionen zu beobachten. Somit werden sich auch die Finanztransaktionen erhöhen. Die Regierung in Baku ist erfreut über den Vorstoß von Yapı Kredi.

Eurovision-Skandal: Russland empört über Punkte-Klau

Um den Eurovision kümmert sich nun auch der russische Außenminister. Die Punktevergabe sei in diesem Jahr für Russland ein Skandal gewesen. Zehn Punkte seien vom russischen Beitrag „gestohlen“ worden, so Sergej Lawrow.

Eurovision-Verschwörung: Hat Aserbaidschan Stimmen gekauft?

Im Internet kursiert ein Video, das angeblich zeigen soll, wie Stimmen für den Eurovision-Beitrag „Hold Me“ aus Aserbaidschan gekauft wurden. Für Eurovision-Kritiker, die ohnehin an dem Song-Contest zweifeln, ein gefundenes Fressen. Doch die Echtheit des Videos ist nicht bewiesen.

Eurovision-Finale: Top-Favorit Dänemark siegt

Dänemark ist der Gewinner des Eurovision Song Contest: Die 20-jährige Emmelie de Forest setzte sich im schwedischen Malmö mit ihrem Song „Only teardrops“ gegen 25 Konkurrenten durch. Ein klassischer Favoritensieg, hatte Dänemark doch schon seit langem bei den Wettbüros als Topkandidat auf Platz 1 gegolten. Auf Platz 2 landete Aserbaidschan, auf Platz 3 die Ukraine.

Eurovision Rettung: Kandidat aus Aserbaidschan will auch Türkei vertreten

Die Türkei ist beim diesjährigen Eurovision Song Contest nicht dabei. Doch Abhilfe ist bereits in Sicht: Der aserbaidschanische Teilnehmer Farid Mammadov will beide Länder vertreten. Aus Wertschätzung der Türkei gegenüber hat er sogar seinen ESC-Song ins Türkische übersetzt.

Irakische Pipelines sind potentielle Anschlagsziele. Mit der Zunahme von Selbstmordattentaten in jüngster Zeit, steigt auch die Zahl der Anschläge auf Pipelines. (Foto: Flickr/andrewcparnel)

Absage aus Russland: Bau der Samsun-Ceyhan Pipeline ist zu teuer

Alexander Novak, Energieminister Russlands, sagt, dass die Transportkosten im Rahmen der geplanten Samsun-Ceyhan Pipeline zu hoch wären. Der derzeitige Erdöl-Transport auf dem Seeweg sei wesentlich günstiger. Es lohne sich nicht an dem Projekt festzuhalten.

Film und Fernsehen: Türkische Serie „Karadayı“ bald im aserbaidschanischen TV zu sehen

Türkische Serien sind auch außerhalb ihrer Heimat heiß begehrt. Die neue Serie „Karadayı“ soll nun nach Griechenland auch in Aserbaidschan ausgetragen werden. Zu diesem Zweck besuchten aserbaidschanische TV-Produzenten die Dreharbeiten in Istanbul.

TANAP: Pipeline-Bau startet noch 2013

Der Bau der transanatolischen Gaspipeline (TANAP) wird noch in diesem Jahr beginnen. Das kündigte der türkische Premier Recep Tayyip Erdoğan während einer Pressekonferenz auf dem türkisch-slowakischen Arbeitsforum an. Ziel ist es, die Pipeline bis spätestens 2018 fertigzustellen.

Nicht nur in der Crystall Hall in Baku wäre es beim Eurovision Song Contest beinahe zu einem Anschlag gekommen. (Foto: zeljkojoksimovic/flickr)

Terror-Komplott beim Eurovision: Aserbaidschan schickt vier potentielle Täter ins Gefängnis

Ein Gericht in Aserbaidschan hat am vergangenen Montag vier Personen zu langen Haftstrafen verurteilt. Sie sollen versucht haben, auf den im Mai ausgetragenen Eurovision Songcontest „terroristische“ Anschläge zu verüben. Dafür muss das Quartett jetzt zwischen zwölf und 14 Jahre ins Gefängnis.

Schmeckt nicht nur, sondern dient auch als Kittmittel zwischen Völkern (Foto: Flickr/ christian.senger)

Ungewöhnliche Völkerverständigung: Die türkisch-armenische Käsediplomatie

Die türkisch- armenische Beziehung ist, trotz erster diplomatischer Schritte, miserabel. Ein erfolgreiches türkisch-armenisches Joint Venture in der Käseproduktion zeigt, wie Völkerverständigung jenseits der Politik funktioniert.

Aserbaidschan erhöht Gaszufuhr in die Türkei um mehr als 50 Prozent

Im Zuge einer Anfrage des türkische Pipeline-Betreibers Botaş hat Aserbaidschan seine Gaslieferungen von den Shah-Deniz-Feldern gen Türkei am 20. Oktober um mehr als 50 Prozent nach oben geschraubt. Vorausgegangen war diesem Schritt ein Sabotageakt, der den Gasstrom vom Iran in die Türkei tags zuvor unterbrochen hatte.

Energie: Türkei zahlt für ungenutztes Erdgas mehr als eine Milliarde Euro

Die Türkei muss rund eine Milliarde Euro für Gas-Importe zahlen, die nie erfolgt sind. Die unterzeichneten Verträge mit Russland, Aserbaidschan und dem Iran beinhalten eine Regelung, wonach die Türkei eine festgelegte Menge an Erdgas bezahlen muss, auch wenn diese gar nicht geliefert wurde. Der türkische Energiekonzern BOTAŞ hat das allerdings durch Preiserhöhungen selbst bewirkt. Die Konsumenten drosselten nämlich den Gasverbrauch in der Folge über Jahre.

Mörderfreikauf und Rechtsbeugung: ZAD demonstriert vor der Ungarischer Botschaft in Berlin

Der Zentralrat der Armenier ruft zu einer Mahnwache vor der Ungarischen Botschaft in Berlin auf. Ungarn hat entschieden, einen aserbaidschanischen Straftäter, der wegen der Ermordung eines Armeniers zu lebenslanger Haft verurteilt ist, auszuliefern.