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Aserbaidschan

Elnur Huseynov aus Aserbaidschan ist der inoffizielle Teilnehmer der Türkei am Eurovision Song Contest 2015 in Wien. (Foto: obs/Euromedia Company)

ESC-Kandidat Elnur Huseynov: Die Türkei ist seine zweite Heimat

Elnur Huseynov aus Auserbaidschan steht im Finale des Eurovision Song Contest 2015 in Wien. Im Interview mit den Deutsch Türkischen Nachrichten spricht er über seine Verbindungen zur Türkei, seine Teilnahme bei der türkischen Version von “The Voice” und seine Entscheidung, ein zweites Mal beim ESC anzutreten.

„Ich habe viel Respekt für die Türkei. Ich bin stolz darauf, von den Menschen dort als einer der ihren angesehen zu werden“, so Elnur Huseynov. (Foto: obs/Euromedia Company)

Eurovision Song Contest: Warum die Türkei jetzt doch teilnimmt

Die Türkei ist jetzt doch beim ESC in Wien dabei - zumindest inoffiziell. Elnur Huseynov, der für Aserbaidschan mit der kraftvollen Ballade „Hour of the wolf“ antritt, sieht sich auch als Vertreter der Türkei. In Wien ließ er sich jetzt sogar mit einer türkischen Flagge fotografieren.

Gemeinsam produzieren und vermarkten sie erfolgreich Käse. (Foto: Flickr/ Cheese Counter by Christian Senger CC BY 2.0)

Ungewöhnliche Völkerverständigung: Die türkisch-armenische Käsediplomatie

Die türkisch-armenische Beziehung ist, trotz erster diplomatischer Schritte, miserabel. Ein erfolgreiches türkisch-armenisches Joint Venture in der Käseproduktion zeigt, wie Völkerverständigung jenseits der Politik funktioniert.

Die TANAP wird Europa mit Gas versorgen un unabhängiger von Russland machen. (Foto: Flickr/The Alaska Pipeline by Ryan McFarland (CC BY 2.0))

Türkei auf dem Weg zur Energie-Großmacht

Mit dem Bau der transanatolischen Pipeline, kurz TANAP, wird die Türkei einer der größten Energiepartner der europäischen Union. Die Türkei hilft der EU dabei, in Zukunft unabhängiger von russischen Energieimporten zu sein. Nun kollidieren türkische und russische Interessen.

Neuer türkischer Staatspräsident: Antrittsreisen nach Aserbaidschan und Nordzypern geplant

Kurz vor seiner offiziellen Ernennung hat Recep Tayyip Erdoğan die ersten Reiseziele nach seinem offiziellen Amtsantritt bekannt gegeben. Die ersten Reisen werden das neue Staatsoberhaupt nach Nikosia und Baku führen. Der Amtsantritt Erdoğans ist am 28. August, danach wird der bisherige Außenminister Ahmet Davutoğlu die Geschäfte des Regierungschefs übernehmen.

Türkei erhofft sich große Gewinne aus dem Shah Deniz Projekt

Die Türkei erhöht seine Investitionen für die Gasfelder in Aserbaidschan. Der türkische Energieminister erwartet bis 2019 die Ölproduktion zu verdoppeln. Durch das Projekt rechnet man mit Bruttoeinnahmen in Höhe von 27,8 Milliarden Dollar bis zum Jahr 2041.

Wunsch aus Aserbaidschan: Die Türkei muss zurück zum Eurovision Song Contest

Am 10. Mai tritt eine junge Dame mit viel Herzblut auf die Bühne in Kopenhagen. Die erst 20-jährige Dilara Kazimova startet für Aserbaidschan beim diesjährigen Eurovision Song Contest. Auch die junge Sängerin hat die Türkei nicht vergessen. So schnell wie möglich möchte sie das Land wieder im Wettbewerb sehen. Bis es soweit ist, schickt sie ihren Gruß mit einer türkischen Version von „Start a Fire“.

Sabotage gegen Aussöhnung: Armenische Nationalisten verbrennen Türkei-Flagge

Armenische Nationalisten haben in der Hauptstadt Eriwan die türkische Flagge verbrannt. Die kuriose Aktion glich einer Prozession. Damit will offenbar ein Teil der Bevölkerung den Aussöhnungs-Prozess mit der Türkei sabotieren. Doch dieser Versuch könnte misslingen.

Baku-Pipeline: Türkei hat bereits zwölf Milliarden Dollar verdient

Die Baku-Tiflis-Ceyhan-Pipeline (BTC) hat der Turkish Petroleum Corporation (TPAO) seit ihrer Inbetriebnahme im Jahr 2005 bereits zwölf Milliarden Dollar an Einnahmen beschert. Die Türkei ist mit 6,53 Prozent am BTC-Konsortium beteiligt. Unumstritten war ihre Realisierung allerdings nicht.

Geplante Eurovision-Anschläge: Gericht in Aserbaidschan verhängt drastische Strafen

Ein Gericht in Aserbaidschan hat am Montag drei Personen zu lebenslanger Haft und 26 weitere zu langen Haftstrafen verurteilt. Sie sollen während des Eurovision Song Contests im vergangenen Jahr Anschläge geplant haben. Sie sind nicht die ersten, die sich deshalb verantworten müssen.

Angst vor Unruhen: Moskauer Polizei verstärkt zum Opferfest die Sicherheitsmaßnahmen

Gewaltsame Ausschreitungen, wie es sie am Wochenende nach der Ermordung eines jungen Russen gegeben hat, sollen sich nicht wiederholen. Aus Angst vor weiteren Unruhen hat die Moskauer Polizei an diesem Dienstag ihr Sicherheitsaufkommen erhöht. So soll ein friedliches islamisches Opferfest sichergestellt werden.

Wachstumsm​arkt: Türkische Bank expandiert nach Aserbaidschan

Die türkische Yapı Kredi-Bank möchte ihr Geschäft in Aserbaidschan vorantreiben. Insbesondere das Kreditkarten-System soll ausgebaut werden. Aufgrund der reichhaltigen Energieressourcen des Landes, seien zunehmend ausländische Direktinvestitionen zu beobachten. Somit werden sich auch die Finanztransaktionen erhöhen. Die Regierung in Baku ist erfreut über den Vorstoß von Yapı Kredi.

Eurovision-Skandal: Russland empört über Punkte-Klau

Um den Eurovision kümmert sich nun auch der russische Außenminister. Die Punktevergabe sei in diesem Jahr für Russland ein Skandal gewesen. Zehn Punkte seien vom russischen Beitrag „gestohlen“ worden, so Sergej Lawrow.

Eurovision-Verschwörung: Hat Aserbaidschan Stimmen gekauft?

Im Internet kursiert ein Video, das angeblich zeigen soll, wie Stimmen für den Eurovision-Beitrag „Hold Me“ aus Aserbaidschan gekauft wurden. Für Eurovision-Kritiker, die ohnehin an dem Song-Contest zweifeln, ein gefundenes Fressen. Doch die Echtheit des Videos ist nicht bewiesen.

Eurovision-Finale: Top-Favorit Dänemark siegt

Dänemark ist der Gewinner des Eurovision Song Contest: Die 20-jährige Emmelie de Forest setzte sich im schwedischen Malmö mit ihrem Song „Only teardrops“ gegen 25 Konkurrenten durch. Ein klassischer Favoritensieg, hatte Dänemark doch schon seit langem bei den Wettbüros als Topkandidat auf Platz 1 gegolten. Auf Platz 2 landete Aserbaidschan, auf Platz 3 die Ukraine.

Eurovision Rettung: Kandidat aus Aserbaidschan will auch Türkei vertreten

Die Türkei ist beim diesjährigen Eurovision Song Contest nicht dabei. Doch Abhilfe ist bereits in Sicht: Der aserbaidschanische Teilnehmer Farid Mammadov will beide Länder vertreten. Aus Wertschätzung der Türkei gegenüber hat er sogar seinen ESC-Song ins Türkische übersetzt.

Irakische Pipelines sind potentielle Anschlagsziele. Mit der Zunahme von Selbstmordattentaten in jüngster Zeit, steigt auch die Zahl der Anschläge auf Pipelines. (Foto: Flickr/andrewcparnel)

Absage aus Russland: Bau der Samsun-Ceyhan Pipeline ist zu teuer

Alexander Novak, Energieminister Russlands, sagt, dass die Transportkosten im Rahmen der geplanten Samsun-Ceyhan Pipeline zu hoch wären. Der derzeitige Erdöl-Transport auf dem Seeweg sei wesentlich günstiger. Es lohne sich nicht an dem Projekt festzuhalten.

Film und Fernsehen: Türkische Serie „Karadayı“ bald im aserbaidschanischen TV zu sehen

Türkische Serien sind auch außerhalb ihrer Heimat heiß begehrt. Die neue Serie „Karadayı“ soll nun nach Griechenland auch in Aserbaidschan ausgetragen werden. Zu diesem Zweck besuchten aserbaidschanische TV-Produzenten die Dreharbeiten in Istanbul.

TANAP: Pipeline-Bau startet noch 2013

Der Bau der transanatolischen Gaspipeline (TANAP) wird noch in diesem Jahr beginnen. Das kündigte der türkische Premier Recep Tayyip Erdoğan während einer Pressekonferenz auf dem türkisch-slowakischen Arbeitsforum an. Ziel ist es, die Pipeline bis spätestens 2018 fertigzustellen.

Nicht nur in der Crystall Hall in Baku wäre es beim Eurovision Song Contest beinahe zu einem Anschlag gekommen. (Foto: zeljkojoksimovic/flickr)

Terror-Komplott beim Eurovision: Aserbaidschan schickt vier potentielle Täter ins Gefängnis

Ein Gericht in Aserbaidschan hat am vergangenen Montag vier Personen zu langen Haftstrafen verurteilt. Sie sollen versucht haben, auf den im Mai ausgetragenen Eurovision Songcontest „terroristische“ Anschläge zu verüben. Dafür muss das Quartett jetzt zwischen zwölf und 14 Jahre ins Gefängnis.