Alle Artikel zu:

Asyl

Das Kriegsrelief in Kiew soll an den Deutsch-Sowjetischen Krieg erinnern. Um ein weiteres Kriegsdesaster inmitten Europas zu verhindern, muss die Ukraine-Krise gemeinsam mit Russland angegangen werden. (Foto: Flickr / Bert Kaufmann CC BY 2.0)

Flüchtlings-Welle aus der Ukraine: Europa braucht Russland

Deutschland und die EU kämpfen mit dem anhaltenden Flüchtlingsstrom über das Mittelmeer. Doch auch in der Ukraine droht ein militärischer Konflikt, der schon bald Europa neue Flüchtlinge bringen kann.

Östlich der Oder sind selten vielfältige Sprachklänge zu hören - und falls doch, handelt es sich meist um Touristengruppen. (Foto: Flickr/ Warszawskie Spacery Fotograficzne by Kuba Bożanowski CC BY 2.0)

Angst vor dem Kopftuch – östliche EU-Staaten fremdeln mit Muslimen

Kopftuch und Burka als Angstsymbol? Die östlichen EU-Staaten tun sich schwer mit der Idee, muslimischen Flüchtlingen eine neue Heimat zu bieten. Im Baltikum ist eine Kopftuchdebatte entbrannt – dabei gibt es kaum verschleierte Muslima.

Österreich: Regierung bittet Bevölkerung um Hilfe bei Flüchtlings-Aufnahme

Die Flüchtlings-Unterbringung in Österreich ist außer Kontrolle. Amnesty International kritisierte die Zustände als „unmenschliche Behandlung“, die Politik scheint resigniert zu haben. Nun bittet das Innenministerium offiziell um Hilfe und fordert die Österreicher auf, sich an der Quartiersuche zu beteiligen und den „politischen Entscheidungsträgern den notwendigen Mut“ zu geben.

Die Regierung setze sich als Beschützer der kleinen Leute in Szene. (Foto: Flickr/ Early Evening Seaford Beach by Les Haines CC BY 2.0)

Pakt mit dem Teufel? Australien stoppt Boote «koste es, was es wolle»

«Stop the boats!» - die Schiffe stoppen: mit dem Wahlkampfversprechen trat Tony Abbott 2013 in Australien an. Er gewann. Mit dem radikalen Kurs gegen Flüchtlinge, Asylsuchende und Migranten hat er ernst gemacht.

«Eine offene Szene, die sich gegen Ausländer richtet, gibt es aber nicht», so der Rathauschef. (Screenshot YouTube)

Remchingen könnte überall sein – Nach Anschlag rückt Ort zusammen

Nach einem Brandanschlag auf ein geplantes Asylbewerberheim ist die Betroffenheit im baden-württembergischen Remchingen groß. Und auch die Hilfsbereitschaft. Als Symbol für Fremdenfeindlichkeit will sich der Ort nicht abgestempelt sehen.

Die Migrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz attestiert Reem durchaus eine positive Perspektive. (Screenshot YouTube)

Tränen, Streicheln und deutsche Paragrafen

Die Kanzlerin hat ein eindrucksvolles Bild davon bekommen, was Asyl-Paragrafen mit Menschen machen. Ihre Begegnung mit einem Flüchtlingsmädchen in Rostock schlägt hohe Wellen. Das Mädchen selbst nimmt es locker. Aber wie geht es für sie und ihre Familie weiter?

Die Migrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz attestiert Reem durchaus eine positive Perspektive. (Screenshot YouTube)

Bundes-Migrationsbeauftragte: Flüchtlingsmädchen Reem hat gute Chancen

Die Migrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz, sieht gute Chancen, dass das libanesische Mädchen Reem nach dem hochemotionalen «Bürgerdialog» mit Kanzlerin Angela Merkel nicht abgeschoben wird und in Deutschland bleiben darf. Sie spreche perfekt Deutsch und lebe offenbar schon länger hier. Genau für diese Lebenslagen hätte man gerade das Gesetz geändert.

Alle Macht der Clique: Merkels eiskalte Vision für Europa

Angela Merkel hat eine eiskalte Vision von Europa: Die herrschende Clique muss an der Macht bleiben. Daher will sie die Syriza-Regierung in Griechenland stürzen – koste es, was es wolle. Das Referendum wird zum Fanal für die Griechen: Sie sollen zu ihrer eigenen Knechtschaft „Ja!“ sagen. Solch ein zynisches System ist dem Untergang geweiht.

Zuflucht im Christentum: Wie viele frühere Muslime wegen Abwendung vom Islam in Deutschland Asyl beantragt haben, lässt sich nicht sagen. (Foto: Flickr/ Inside St Peters at Christ Church by Bill Damon CC BBY 2.0)

Abwendung vom Islam: Berliner Kirchen füllen sich Dank Migranten

Islamisierung des Abendlandes? Nicht in Berlin-Steglitz. Mehrere hundert Iraner und Afghanen haben sich dort in der vergangenen Jahren taufen lassen. Sie sind Flüchtlinge. In ihren Heimatländern droht ihnen Verfolgung und Tod.

Die Absage der Pegida-Demonstration am 19.01.2015 in Dresden geht auf konkrete Drohungen islamistischer Extremisten gegen Organisator Bachmann zurück. (Screenshot YouTube)

Nach Terrordrohung: Polizei verbietet Pegida-Demonstration und alle anderen Kundgebungen in Dresden

Die Ablehnung des Islam gehört zur Grundüberzeugung der Pegida. Unter dem Eindruck der Terroranschläge von Paris gehen in Dresden zuletzt 25 000 auf die Straße. Jetzt gibt es konkrete Morddrohungen. Im Fokus steht Organisator Bachmann.

Deutschland: Anzahl der Asylanträge so hoch wie seit 14 Jahren nicht mehr

2013 baten 127.023 Flüchtlinge um Asyl in Deutschland. Dies stellt einen Anstieg um fast zwei Drittel dar. Dieser ist hauptsächlich auf die Steigerung von Antragsstellern klassischer Herkunftsländer rückführbar. Innenminister Thomas de Maizière mahnt angesichts dieser Zahlen zu einer humanitären Asylpolitik mit defensiven Akzenten.

Hamburger Flüchtlinge: „Wir sind eine Bereicherung“

„Die europäische Flüchtlingspolitik steckt in der Krise“ - sowohl Flüchtlinge als auch Unterstützer sagen diesen Satz immer wieder. Hunderte Flüchtlinge der Lampedusa-Gruppe leben seit Monaten auf der Straße. Für sie will niemand zuständig sein.

Wegen Ärger mit Ausländeramt: Asylbewerber schlägt 20 Fensterscheiben ein

Ein Asylbewerber hat in Fulda etwa 20 Fensterscheiben eines Amtsgebäudes kaputt geschlagen. Auslöser war sein Frust über die Ablehnung eines Aufenthaltsantrags beim Fuldaer Ausländeramt.

Edward Snowden: Whistleblower kann sich Asyl in Deutschland vorstellen

Der frühere NSA-Mann Edward Snowden kann sich vorstellen, nach Deutschland zu kommen. Er will zur Aufklärung der Spionage-Affäre beitragen. Snowden fürchtet aber, dass Deutschland ihn an die USA ausliefern würde.

Deutschland: Zehntausende „Geduldete“ leben schlechter als Asylbewerber

In Deutschland leben tausende Menschen, die jederzeit abgeschoben werden können. Sie gelten nicht als Asylbewerber, sondern als „Geduldete“. Bei ihnen wird die Abschiebung lediglich vorübergehend ausgesetzt. In der vergangenen Legislatur-Periode beschloss der Bundesrat eine Liberalisierung des Bleiberechts. Doch die Bundesregierung setzte den Beschluss nicht um.

Deutschlan​d: Asylbewerb​er fordern Abschaffun​g der Residenzpf​licht

Flüchtlinge leben im Regelfall unter schlechteren Bedingungen, als Einheimische. Doch in Deutschland setzen sich die Asylbewerber nun zur Wehr und fordern eine Gleichbehandlung. Sie verlangen die Abschaffung der Residenzpflicht, die innerhalb der EU nur in Deutschland existiert.

Freiheit der Kunst? Russischer Maler bittet um Asyl in Frankreich

Wladimir Putin und Dmitri Medwedew in Frauenunterwäsche? Für die russische Obrigkeit ist diese Vorstellung, wenn auch nur in gemalter Form, offenbar nicht mehr mit künstlerischer Freiheit zu vereinbaren. Der Schöpfer dieser Werke soll nun ins Ausland geflohen sein. Seine Ausstellung wurde dicht gemacht.

Asylbewerber droht: „Wenn sich nichts ändert, verbrenne ich mich selbst“

Ein Asylbewerber aus Rees droht damit, sich selbst zu verbrennen, wenn sich in den nächsten vier Wochen nichts an den bereitgestellten Unterkünften ändert. Die 54 Flüchtlinge sind in Containern untergebracht. Es gibt Beschwerden über verschimmeltes Essen und Abflussgeruch.

Asylgewährung: Deutschland nur im EU-Durchschnitt

Deutschland nahm 2011 zwar die meisten Flüchtlinge in Europa auf, pro Kopf berechnet liegt Deutschland aber weit hinter anderen europäischen Staaten. Die regelmäßig bekundete Angst des Innenministers Friedrich (CSU) vor zu vielen Asylbewerbern relativiert sich an den Zahlen.

Asyl in Russland: Findet Snowden sein Glück an einem geheimen Ort?

US-Informant Edward Snowden, der nun vorläufiges Asyl in Russland erhalten hat, ist in Sachen Wohnungssuche offenbar schon fündig geworden. Auch Jobangebote sollen ihm bereits vorliegen. Doch wie es in Zukunft für ihn weitergehen wird, darüber ist er sich momentan wohl selbst noch nicht klar.