Alle Artikel zu:

Asyl

Wenn Moskau mit dem NATO-Partnerland Türkei im Clinch liegt, macht das keinen sicherer, aber alle nervös. (Foto: DTN)

Likeminds 2016: „Sicherheit ist nicht im nationalen Alleingang zu haben“

Zum sechsten Mal sind deutsche und türkische Nachwuchsführungskräfte aufgerufen, sich für das binationale Begegnungsprogramms „likeminds: german-turkish junior expert initiative“ zu bewerben. Das in dieser Form einmalige Format stellt 2016 das Thema „Seeking security – in the age of human needs and global necessities“ in den Mittelpunkt.

Grünen-Chef Cem Özdemir. (Foto: flickr/boellstiftung)

Grünen-Chef Özdemir wirft Westen im Anti-Terror-Kampf Heuchelei vor

Grünen-Co-Chef Cem Özdemir wirft dem Westen Versagen im Kampf gegen den Terrorismus vor. Saudi-Arabien und die Golfstaaten seien Handelspartner, von ihnen werde Öl bezogen, und ihnen würden Waffen geliefert. Solange diese «Heuchelei und Doppelzüngigkeit» nicht aufhöre, werde es nie Erfolge geben.

Merkel betonte, bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise „müssen wir dort ansetzen, wo die Flüchtlinge herkommen“. (Foto: Flickr/Angela Merkel by European People's Party CC BY 2.0)

Merkel will Flüchtlingskrise verwalten: Grenzen bleiben offen

SPD und Union folgen Angela Merkel weiter in ihrer Flüchtlingspolitik: Die Grenzen bleiben offen. Es wird Lager geben, in die Abzuschiebende kommen sollen. Außerdem wurden bürokratische Maßnahmen beschlossen, die nicht kontrolliert werden können.

Wenn Homosexuelle in ihrer Heimat wegen ihrer sexuellen Orientierung verfolgt werden, ist das in der Europäischen Union seit 2013 ein Asylgrund. (Foto: Flickr/ Holding Hands by RichardBH CC BY 2.0)

Hass aus den eigenen Reihen: Schwule Flüchtlinge in Deutschland

Beschimpft und ausgegrenzt: In einer Dresdner Unterkunft werden homosexuelle Asylbewerber von muslimischen Migranten drangsaliert. Hilfe kommt nicht nur vom Schwulenverein CSD. Selbst bei Pegida bringen einige Verständnis für die Notlage schwuler Flüchtlinge auf.

Die Grünen-Politikerin Claudia Roth. (Foto: Flickr/ #fk14 Claudia Roth MdB by Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen CC BY 2.0)

Roth: Türkei kein sicheres Herkunftsland

Nach dem schweren Anschlag in Ankara zieht die deutsche Politik unterschiedliche Schlussfolgerungen für die Flüchtlingspolitik und die diskutierte Einstufung der Türkei als sicheres Herkunftsland. Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth machte am Samstag ein Klima des Hasses unter Präsident Recep Tayyip Erdogan für den Anschlag mit verantwortlich.

Die Grünen demonstrieren regelmäßig unter dem Motto „Freiheit statt Angst“. (Foto: Flickr/Markus Winkler/Freiheit statt Angst |Die Grünen/CC BY-SA 2.0)

Flüchtlings-Krise: Grüne gegen Einigung zwischen Erdoğan und EU

Die Grünen wollen eine Einigung zwischen Erdoğan und der EU in der Flüchtlings-Krise verhindern. Brüssel will eine Begrenzung des Flüchtlingsandrangs und muss sich mit Ankara einigen oder zumindest absprechen. Die Grünen hingegen fordern aus „Solidarität“ einen unkontrollierten Zustrom von Flüchtlingen.

Die Grüne Jugend provoziert am Tag der Einheit. (Screenshot)

Nach Pädo-Skandal: Grüne Jugend fordert Auflösung Deutschlands

Die Grüne Jugend hat am Tag der Einheit in einem Tweet die Auflösung Deutschlands gefordert. Im selben Zug verlangt die EU-Abgeordnete der Grünen, Ska Keller, den unkontrollierten Zustrom von Flüchtlingen. Die Unterbringung der gepeinigten Menschen ist zunächst zweitrangig.

Mit ihrem aktuellen Plan setzt die Bundesregierung eine Politik fort, die in erster Linie auf Abschreckung und Abschottung basiert. (Foto: Flickr/Rasande Tyskar)

Rat für Migration: Geplante Asylrechts-Reform erstickt bürgerliches Engagement

Die Bundesregierung plant weitreichende Änderungen des Asylrechts: So soll die Liste der "sicheren Herkunftsstaaten" erweitert werden, Asylbewerber sollen künftig bis zu sechs Monate in Erstaufnahmeeinrichtungen untergebracht werden und dort in der Regel Sachleistungen statt Geld erhalten. Das Bundeskabinett will das Gesetz noch heute beschließen. Die Debatten in Bundestag und Bundesrat sind für Mitte Oktober geplant.

Bundesregierung dementiert Aufnahme von Syrern ohne Asyl-Verfahren

Die Bundesregierung hat einen Bericht dementiert, wonach Syrer in Deutschland generell eine Aufenthaltsgenehmigung erhalten sollen. Schon jetzt verzichtet Deutschland auf die in der EU vorgeschriebene Prüfung, ob ein Asylbewerber aus Syrien aus einem sicheren Drittland kommt. Auch eine persönliche Anhörung wird nicht mehr durchgeführt. Es ist unklar, ob es eine Prüfung der Echtheit der Pässe gibt.

Die starke Zuwanderung von Flüchtlingen treibt einer Studie zufolge die deutsche Wirtschaftsleistung nach oben. (Foto: Flickr/ FreedomHouse)

Wirtschaft will Flüchtlinge als selbstständige Unternehmer fördern

Die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft wollen Asylsuchende schnellstmöglich in Jobs vermitteln. In einer Erklärung forderten BDI, DIHK und ZDH einen direkteren Zugang zum Arbeitsmarkt für Flüchtlinge auch über Zeitarbeitsfirmen oder als Selbstständige. Menschen mit ausländischen Wurzeln hätten demnach einen "ausgeprägten Unternehmergeist", den es zu fördern gelte.

Der ehemalige Asyl-Richter Peter Vonnahme hat in seiner langjährigen Tätigkeit die Erfahrung gemacht: Jeder Asylbewerber hatte einen triftigen Grund für das Verlassen seiner Heimat. (Foto: Flickr/ Walk Away by Reddy Aprianto CC BY 2.0)

Leidenschaftliches Plädoyer eines Asyl-Richters: Beendet die Interventions-Kriege!

Mit der Schließung der Grenzen ist das Problem der Vertreibung nicht gelöst. Die Flüchtlinge werden neue Mauern nicht aufhalten. Wer die moderne Massenflucht eingrenzen will, muss alle globalen militärischen Abenteuer unterbinden. Die NATO muss auf reine Verteidigungsaufgaben zurückgeführt und der Reichtum global verteilt werden. Wenn uns das zu anstrengend ist, werden wir lernen müssen, mit der Völkerwanderung zu leben.

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles hat vor einem mühsamen Integrations-Prozess der nach Deutschland kommenden Flüchtlinge gewarnt. (Foto: Flickr/ Katholikentag 2014 by BayernSPD Landtagsfraktion CC BY 2.0)

Nahles: Nicht einmal jeder zehnte Flüchtling für Arbeit oder Ausbildung qualifiziert

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles hat für Ernüchterung im Hinblick auf die rasche Integration der nach Deutschland kommenden Flüchtlinge gesorgt. Die meisten Flüchtlinge seien nicht qualifiziert, um direkt in eine Arbeit oder Ausbildung vermittelt zu werden. Dies werde sich auch in der Arbeitslosenstatistik niederschlagen.

Unsere leitindexorientierten Augen und die Gier am Börsenparkett tragen weiter zur Anspannung der Lage bei. (Foto: Flickr/ DSCN1753 by

Was wir mit der Flüchtlingskrise zu tun haben

Deutschland, das selbst aus seiner Geschichte Erfahrungen mit Flucht und Vertreibung hat, kann in der Asylfrage durchaus mehr Empathie, Solidarität wie auch Verantwortung zeigen und tut dies erfreulicherweise auch. Hierbei ist anzumerken, dass die Bundesrepublik im Gegensatz zu Großbritannien, Frankreich oder Italien deutlich mehr leistet.

Das Kriegsrelief in Kiew soll an den Deutsch-Sowjetischen Krieg erinnern. Um ein weiteres Kriegsdesaster inmitten Europas zu verhindern, muss die Ukraine-Krise gemeinsam mit Russland angegangen werden. (Foto: Flickr / Bert Kaufmann CC BY 2.0)

Flüchtlings-Welle aus der Ukraine: Europa braucht Russland

Deutschland und die EU kämpfen mit dem anhaltenden Flüchtlingsstrom über das Mittelmeer. Doch auch in der Ukraine droht ein militärischer Konflikt, der schon bald Europa neue Flüchtlinge bringen kann.

Östlich der Oder sind selten vielfältige Sprachklänge zu hören - und falls doch, handelt es sich meist um Touristengruppen. (Foto: Flickr/ Warszawskie Spacery Fotograficzne by Kuba Bożanowski CC BY 2.0)

Angst vor dem Kopftuch – östliche EU-Staaten fremdeln mit Muslimen

Kopftuch und Burka als Angstsymbol? Die östlichen EU-Staaten tun sich schwer mit der Idee, muslimischen Flüchtlingen eine neue Heimat zu bieten. Im Baltikum ist eine Kopftuchdebatte entbrannt – dabei gibt es kaum verschleierte Muslima.

Österreich: Regierung bittet Bevölkerung um Hilfe bei Flüchtlings-Aufnahme

Die Flüchtlings-Unterbringung in Österreich ist außer Kontrolle. Amnesty International kritisierte die Zustände als „unmenschliche Behandlung“, die Politik scheint resigniert zu haben. Nun bittet das Innenministerium offiziell um Hilfe und fordert die Österreicher auf, sich an der Quartiersuche zu beteiligen und den „politischen Entscheidungsträgern den notwendigen Mut“ zu geben.

Die Regierung setze sich als Beschützer der kleinen Leute in Szene. (Foto: Flickr/ Early Evening Seaford Beach by Les Haines CC BY 2.0)

Pakt mit dem Teufel? Australien stoppt Boote «koste es, was es wolle»

«Stop the boats!» - die Schiffe stoppen: mit dem Wahlkampfversprechen trat Tony Abbott 2013 in Australien an. Er gewann. Mit dem radikalen Kurs gegen Flüchtlinge, Asylsuchende und Migranten hat er ernst gemacht.

«Eine offene Szene, die sich gegen Ausländer richtet, gibt es aber nicht», so der Rathauschef. (Screenshot YouTube)

Remchingen könnte überall sein – Nach Anschlag rückt Ort zusammen

Nach einem Brandanschlag auf ein geplantes Asylbewerberheim ist die Betroffenheit im baden-württembergischen Remchingen groß. Und auch die Hilfsbereitschaft. Als Symbol für Fremdenfeindlichkeit will sich der Ort nicht abgestempelt sehen.

Die Migrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz attestiert Reem durchaus eine positive Perspektive. (Screenshot YouTube)

Tränen, Streicheln und deutsche Paragrafen

Die Kanzlerin hat ein eindrucksvolles Bild davon bekommen, was Asyl-Paragrafen mit Menschen machen. Ihre Begegnung mit einem Flüchtlingsmädchen in Rostock schlägt hohe Wellen. Das Mädchen selbst nimmt es locker. Aber wie geht es für sie und ihre Familie weiter?

Die Migrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz attestiert Reem durchaus eine positive Perspektive. (Screenshot YouTube)

Bundes-Migrationsbeauftragte: Flüchtlingsmädchen Reem hat gute Chancen

Die Migrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz, sieht gute Chancen, dass das libanesische Mädchen Reem nach dem hochemotionalen «Bürgerdialog» mit Kanzlerin Angela Merkel nicht abgeschoben wird und in Deutschland bleiben darf. Sie spreche perfekt Deutsch und lebe offenbar schon länger hier. Genau für diese Lebenslagen hätte man gerade das Gesetz geändert.