Alle Artikel zu:

Asylbewerber

In Deutschland lebt rund eine halbe Million abgelehnter Asylbewerber

Etwa eine halbe Million Migranten leben in Deutschland, obwohl ihr Asylantrag abgelehnt wurde. Die größten Gruppen kommen aus der Türkei, Serbien und dem Kosovo. Rechtliche Gründe verhindern die Abschiebung. Die CSU fordert eine Änderung der Gesetze, Pro Asyl protestiert.

Gericht: Deutschland darf Flüchtlinge nicht nach Ungarn abschieben

Der Verwaltungsgerichtshof in Baden-Württemberg hat die Abschiebung eines Syrers nach Ungarn untersagt. Dort erwarte den Asylbewerber eine unmenschliche Behandlung. Das Gericht bricht damit die formell in Europa geltende Dublin II-Verordnung.

Rentner verwechseln Asyl-Heim mit Gasthaus – und werden von Flüchtlingen bewirtet

Flüchtlinge haben in Bayern ein Rentnerpaar kostenlos bewirtet, das ihre Asylunterkunft für ein Gasthaus hielt. Die Asylbewerber brachten den Unbekannten eine Brotzeit und Tee. Die Touristen merkten den Irrtum erst, als sie bezahlen wollten.

De Maizière für Einstufung der Türkei als «sicheres Herkunftsland»

Die EU buhlt um die Gunst der Türkei - wegen ihrer Rolle in der Flüchtlingskrise. Zur Debatte steht eine Einstufung des Landes als «sicherer Herkunftsstaat». Das ist umstritten. Innenminister de Maizière meint, die EU müsse Ankara nun mal etwas anbieten.

Eine Politikern der Grünen in Bremen hat in einem Flüchtlingsheim einen SEK-Einsatz der Polizei ausgelöst. (Screenshot)

Grünen-Politikerin löst Schlägerei in Flüchtlingsheim aus

In einer Bremer Flüchtlingsunterkunft hat eine Grünen-Politikerin sowohl Tumulte unter den Flüchtlingen als auch einen SEK-Einsatz der Polizei ausgelöst. Die Frau hatte Sachspenden ohne vorherige behördliche Abstimmung unter die Flüchtlinge gemischt, die sich dann um die Spenden zankten. Zuvor hatte die Grünen-Politikerin mit etwa 90 Flüchtlingen einen Ausflug organisiert – ebenfalls ohne Absprache mit den Behörden. Dadurch setzte sie die Bundeswehr in Alarmbereitschaft.

«Eine offene Szene, die sich gegen Ausländer richtet, gibt es aber nicht», so der Rathauschef. (Screenshot YouTube)

Remchingen könnte überall sein – Nach Anschlag rückt Ort zusammen

Nach einem Brandanschlag auf ein geplantes Asylbewerberheim ist die Betroffenheit im baden-württembergischen Remchingen groß. Und auch die Hilfsbereitschaft. Als Symbol für Fremdenfeindlichkeit will sich der Ort nicht abgestempelt sehen.

Viel Bürokratie und «good cops»: Flüchtlingsankunft in Deutschland

Allein im Juli kamen bundesweit 79 000 Asylbewerber nach Deutschland - so viele wie nie in einem Monat. Wer als Flüchtling von der Polizei aus einem Zug oder Auto geholt wird, muss erst einmal durch die «Bearbeitungsstraße» - und macht Bekanntschaft mit der Bürokratie.

Verfassungsschutz: Pegida ist kein Beobachtungs-Ziel

Das Landesamt für Verfassungsschutz Sachsen meldet, dass die NPD und weitere Rechtsextremisten die Pegida-Demonstrationen als Werbeplattform nutzen. Doch ihr Einfluss habe keine Auswirkungen auf Verlauf und Inhalt der Proteste. Pegida sei kein nachrichtendienstliches Beobachtungs-Objekt.

„Islamfeindlichkeit ist das neue Gewand des Rassismus“

Neueste Studien klangen zunächst verheißungsvoll: Weniger Deutsche denken rechtsradikal. Bedenklich ist laut der „Mitte“-Studie der Universität Leipzig jedoch die steigende Ablehnung gegenüber Muslimen, Asylbewerbern und Sinti und Roma.

Asylbewerber in Deutschland: Von einem Ansturm kann keine Rede sein

Die Zahl der Asylbewerber in Deutschland steigt zwar, liegt jedoch noch weit von den einstigen Höchstwerten aus den neunziger Jahren zurück. Von einer Flut kann auch bei den aktuellen Zahlen keine Rede sein. Ein Problem haben die Asylämter, die offenbar für die Entwicklung offenbar nicht ausreichend ausgestattet wurden. Würden die Steuergelder in Deutschland effizienter eingesetzt, dürfte es für das reiche Land eigentlich kein Problem sein, die Asylanten angemessen zu versorgen und in der Folge auch zu integrieren.

Studie: Jeder fünfte Deutsche ist ausländerfeindlich

Deutsche haben nach wie vor Vorurteile gegenüber ethnischen und kulturellen Minderheiten: 18% fühlen sich durch die Zahl der Muslime in Deutschland „wie ein Fremder im eigenen Land“. 19% glauben, Juden versuchten aus der Vergangenheit des Dritten Reiches heute Vorteile zu ziehen.

Ausländer-Kriminalität 2012: Bundeskriminalamt meldet 502.390 Tatverdächtige

Das Bundeskriminalamt (BKA) hat im vergangenen Jahr insgesamt 502.390 Ausländer als Tatverdächtige registriert. Die Anzahl der deutschen Tatverdächtigen liegt bei 1.591.728. Doch die Anzahl der Strafdelikte liegt bei beiden Gruppen weitaus höher. Denn die Tatverdächtigen sind mehrmals straffällig geworden.

Wegen Ärger mit Ausländeramt: Asylbewerber schlägt 20 Fensterscheiben ein

Ein Asylbewerber hat in Fulda etwa 20 Fensterscheiben eines Amtsgebäudes kaputt geschlagen. Auslöser war sein Frust über die Ablehnung eines Aufenthaltsantrags beim Fuldaer Ausländeramt.

Deutschland: Zehntausende „Geduldete“ leben schlechter als Asylbewerber

In Deutschland leben tausende Menschen, die jederzeit abgeschoben werden können. Sie gelten nicht als Asylbewerber, sondern als „Geduldete“. Bei ihnen wird die Abschiebung lediglich vorübergehend ausgesetzt. In der vergangenen Legislatur-Periode beschloss der Bundesrat eine Liberalisierung des Bleiberechts. Doch die Bundesregierung setzte den Beschluss nicht um.

Migranten in Deutschland leiden unter hoher Arbeitslosigkeit

Die Arbeitslosigkeit in Deutschland ist vor allem für Migranten ein großes Problem. Insbesondere Menschen aus dem Libanon, dem Irak, Afghanistan und dem Iran sind stark betroffen von der negativen Entwicklung. Doch auch Russen, Vietnamesen und Ukrainer haben es schwer auf dem Arbeitsmarkt. Türken schneiden hingegen besser ab.

Deutschlan​d: Asylbewerb​er fordern Abschaffun​g der Residenzpf​licht

Flüchtlinge leben im Regelfall unter schlechteren Bedingungen, als Einheimische. Doch in Deutschland setzen sich die Asylbewerber nun zur Wehr und fordern eine Gleichbehandlung. Sie verlangen die Abschaffung der Residenzpflicht, die innerhalb der EU nur in Deutschland existiert.

Flüchtlinge in Sachsen-Anhalt treten in den Hungerstreik

In Bitterfeld, Sachsen-Anhalt, befinden sich mittlerweile fünf Asylbewerber im Hungerstreik. Der Streik richtet sich gegen die aus ihrer Sicht unwürdigen Unterkünfte. Außerdem fordern sie eine schnellere Bearbeitung der Anträge für ihre Arbeitserlaubnis.

Schweiz: SVP ist gegen staatliche Integrations-Förderung

Die Schweizerische Volkspartei möchte keine Gelder für die Integration von Einwanderern ausgeben. Die Menschen sollen sich selbstverantwortlich in die Gesellschaft integrieren. Zudem müsse die Einwanderung gebremst werden.

Schwäbisch Gmünd: Wir wollten Flüchtlinge integrieren, nicht diskriminieren

In Schwäbisch dürfen neun Flüchtlinge die gemeinnützige Arbeit, die ihnen der Bürgermeister verschafft hatte, nicht weiter ausführen. Sie sind enttäuscht, dass ein Pressebericht sie um die Möglichkeit gebracht hat, sich mit sinnvoller Arbeit einzubringen.

Pro-Asyl verlangt Öffnung des Arbeitsmarkts für Flüchtlinge

Pro Asyl verteidigt einen Schwäbischen Bürgermeister, der schwarze Asylbewerber für Weiße die Koffer schleppen ließ. Dies sei derzeit die einzige legale Möglichkeit, Asylbewerbern eine Chance zur Integration zu geben.