Alle Artikel zu:

Atomenergie

RWE setzt auf Wachstum in der Türkei

Der Energiekonzern RWE will sein Stromgeschäft in der Türkei deutlich ausbauen. Bis zum Ende der Dekade will das Unternehmen rund eine Million türkische Kunden haben. Die Chancen für eine weitere Marktdurchdringung scheinen gut. Bereits Anfang des Jahres wurde bekannt: Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan will dem steigenden Energiebedarf seines Landes in den kommenden acht Jahren mit massiven Investitionen begegnen.

Atomkraftwerk: Türkei sollte nicht mit Russland zusammenarbeiten

Die Zweifel an der Zusammenarbeit mit Russland haben einen leitenden Angestellten im ersten türkischen Atomkraftwerk in Akkuyu zum Rücktritt bewogen. Zwar erachtet auch er die Atomenergie für die Türkei als unverzichtbar. Rosatom sei für eine Kooperation aber nicht professionell genug.

Yildiz weist Kritik an türkischen AKW-Plänen zurück: Deutschland, Frankreich und Japan sind viel leichtsinniger

Der türkische Energieminister Taner Yildiz lässt internationale Kritik an den türkischen Kernkraft-Plänen nicht gelten. Die Türkei sei nicht weniger mutig als andere Länder, die Kernkraftwerke hätten. Andere Standorte seien seiner Ansicht nach weitaus gefährlicher als der in Mersin.

Spatenstich: Türkei beginnt mit Bau von erstem Atomkraftwerk

Die türkischen Atomkraftwerke werden real. Mit dem Baubeginn in Mersin wird jetzt das erste von bislang drei geplanten Atomkraftwerken im Land umgesetzt. Umweltschützer begleiteten den Spatenstich mit Protesten. Die Polizei rückte mit Wasserwerfern an.

Steigender Energiebedarf: Erdoğan fordert 120 Milliarden Dollar Investitionen bis 2023

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan will dem steigenden Energiebedarf seines Landes in den kommenden acht Jahren mit massiven Investitionen begegnen. Bis zum hundertjährigen Jubiläum der Republik sollten umgerechnet gut 120 Milliarden US-Dollar fließen. Seiner Ansicht nach müsse die Türkei aber sowohl auf Atom- als auch auf Erneuerbare Energie setzen.

28 Jahre nach Tschernobyl: Ukraine hat die Folgen nicht im Griff

Im Zuge der Tschernobyl-Katastrophe wurden hunderttausende Menschen in zahlreichen Ländern verstrahlt. Tausende sind bisher an Leukämie oder Krebs gestorben. Die Ukraine will bis 2015 einen neuen Sarkophag um die Atomruine errichtet haben.

Erstes türkisches AKW: Bau soll schon nächstes Frühjahr starten

Das erste türkische AKW nimmt Gestalt an. Der Bau der umstrittenene Anlage in Akkuyu soll dem türkischen Energieminister zufolge im Frühjahr 2015 starten. Insgesamt soll das Vorhaben 22 Milliarden US-Dollar verschlingen.

Kein uneingeschränkter Atomkurs: Türkischer Solarmarkt nimmt an Fahrt auf

Während das erste türkische Atomkraftwerk in Akkuyu immer konkretere Formen annimmt, tut sich auch auf alternativen Pfaden einiges. Seit vergangener Woche läuft die 20. Internationale Energie- und Umweltmesse in Istanbul. Es wird deutlich: Der Binnenmarkt gewinnt derzeit an Fahrt. Großes Geld ist jedoch nicht zu verdienen.

AKW in Akkuyu: Russland pumpt 1,39 Milliarden Dollar in die Türkei

Die Türkei hat für den Bau ihres ersten Atomkraftwerks in Akkuyu im ersten Quartal 2014 1,39 Milliarden Dollar von Russland erhalten. Der Deal mit dem russischen Energiekonzern Rosatom steht bereits seit 2011. Insgesamt sollen sich die Kosten des höchst umstrittenen Vorhabens auf gut 20 Milliarden Dollar belaufen. Verläuft alles nach Plan, gehen erste Einheiten bereits 2020 ans Netz.

Nuklear-Experte warnt vor Beben: AKW auf der ganzen Welt gefährdet

Nuklear-Experte Arnold Gundersen hat keinen Zweifel: Die mehrfache Kernschmelze von Fukushima ist der schlimmste Industrie-Unfall, den die Menschheit je gesehen hat. Der Pazifik müsse gerettet werden, um eine Zerstörung des globalen Ökosystems zu verhindern. Doch die größte Gefahr sieht Gundersen in der Tatsache, dass weltweit AKW des selben Typs betrieben werden. Diese seien alle gefährdet – doch die Atom-Lobby versucht, die Gefahren zu vertuschen.

1,8 Milliarden Tonnen Braunkohle-Reserven entdeckt: Genug Material für über 30 Jahre Strom

Das türkische Ministerium für Energie und Natürliche Ressourcen hat in einer zentral-anatolischen Provinz 1,8 Milliarden Tonnen Braunkohle entdeckt. Die Reserven sollen groß genug sein, um mit Hilfe eines thermischen Kraftwerks für 30 bis 40 Jahre Strom zu erzeugen.

Dänische Energiewende: „Wir brauchen die Hilfe der Türkei“

Erneuerbare Energien sollen in Dänemark ab 2050 den gesamten Bedarf des Landes decken. Dieses Vorhaben könnte allerdings an den finanziellen Mitteln scheitern. Das Energieministerium ist nun international auf der Suche nach Investoren und hat die Türkei als potenziellen Geldgeber ins Auge gefasst.

Unterricht in Atomenergie: Russland lädt türkische Schüler ein

In diesem Jahr werden neben Studenten auch türkische Oberstufenschüler in ein russisches Ausbildungssprogramm zum Thema Atomenergie aufgenommen. Die jungen Leute werden nach Erhalt ihrer Zeugnisse dem künftigen AKW in Akkuyu zugewiesen. Dies soll in der südtürkischen Provinz Mersin unter russischer Federführung entstehen.

Erdoğan: Ab 2030 zehn Prozent der Elektrizität aus Atomenergie

Mehrere Atomanlagen sollen in der Türkei für die Senkung des Energieimports sorgen. Der Plan soll so schnell wie möglich in die Tat umgesetzt werden, denn es sei auch das Recht der Türkei vom friedlichen Gebrauch der Atomenergie zu profitieren.

Atomprogramm: Türkei kooperiert nun auch mit China

Die Türkei und China wollen stärker zusammenarbeiten. Die Kooperationsbereiche sind: Atomenergie, Bankenwesen und Export.

Türkei: Ausländische Firmen nur in der Region Istanbul

95 % aller ausländischen Unternehmen in der Türkei sitzen in die Region um Istanbul – davon alleine 5.000 Firmen aus Deutschland. Das bringt die örtliche Verkehrsinfrastruktur und Stromversorgung mittlerweile an ihre Grenzen.

Warum die Türkei eine Insel der Stabilität ist

"Wo die Politik versagt, muss die Zivilgesellschaft einspringen", sagt die türkische Unternehmerin Güler Sabanci. In einem Vortrag im Rahmen der vierten Mercator Lecture der gleichnamigen Stiftung in Essen sprach sie über den Klimawandel, den Energiebedarf von Europa und die Verantwortung der Zivilgesellschaft.

Özdemir: Kretschmann könnte der erste grüne Ministerpräsident werden

Das erste Mal in der Geschichte der Grünen besteht die Chance einen Ministerpräsidenten zu stellen, hofft der Grünen-Vorsitzende Cem Özdemir: "Wir waren noch nie so nahe an einer Veränderung". Versprechungen an die Türken, auch die des SPD-Spitzenkandidaten Schmid, sieht er als reine Wahltaktik.

Türkei plant noch ein drittes AKW

Am letzten Tag seiner Russland-Reise hat der türkische Energieminister Taner Yildiz mitgeteilt, dass neben den bereits geplanten beiden AKW-Bauten noch ein drittes AKW in der Türkei entstehen soll.