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Atomkraft

EU stoppt AKW: Bulgarien muss Entschädigung an Russland zahlen

Für den abgebrochenen Bau eines Atomkraftwerks muss Bulgarien Russland eine Entschädigung von 601 Millionen Euro zahlen. Washington und Brüssel hatten den Abbruch gefordert.

Russland verbietet US-Forschern Zutritt zu Atomanlagen

Russland hat ein Forschungsabkommen mit den USA ausgesetzt. US-Forschern wird der Besuch von russischen Atomanlagen aus Sicherheitsgründen verboten. Russland beklagt außerdem massive Anwerbeversuche von russischen Diplomaten durch US-Geheimdienste.

EU-Gericht: Subventionen für Atomkraftwerke sind zulässig

Das Gericht der Europäischen Union hat eine gegen die Subventionen für das britische Atomkraftwerk Hinkley Point abgewiesen. Das Urteil könnte für einen neuen Boom bei der Kernenergie sorgen - auch, weil die Ökostrom-Umlage erneut stiegen dürfte.

Der russische Präsident Wladimir Putin. (Screenshot)

Russland und Iran beginnen mit Bau von Atom-Reaktoren

Russland und der Iran haben am Samstag mit dem Bau zweier Atomreaktoren im südiranischen Buschehr begonnen. Russland will mit der Partnerschaft seine geopolitische Rolle in der Region stärken.

Computer-Virus in Atomkraftwerk Gundremmingen entdeckt

Im bayerischen Atomkraftwerk Gundremmingen ist ein Computervirus entdeckt worden. Das Virus zielte darauf ab, ungewollte Verbindungen zum Internet herzustellen. Über den Urheber des Virus liegen noch keine Erkenntnisse vor.

Das Kernkraftwerk Philippsburg von oben. (Screenshot YouTube)

Baden-Württemberg stoppt Betrieb von Philippsburg 2

Im baden-württembergischen Atomkraftwerk Philippsburg 2 hat ein Mitarbeiter wiederholt Sicherheitstests zum Strahlenschutz nur vorgetäuscht. Das Umweltministerium hat dem Betreiber EnBW vorläufig den Betrieb untersagt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

Belgien mobilisiert Armee zum Schutz der Atom-Anlagen

Die belgische Polizei setzt wegen möglicher Terror-Anschläge nun die Armee zum Schutz der Atomanlagen ein. Grund ist ein verdächtiges Video, das im Internet aufgetaucht ist.

Spekulation: Bayern soll Atommüll-Lager werden

Die vier Atom-Konzerne sollen sich mit der Bundesregierung verständigt haben, den aus dem Ausland nach Deutschland zurückkehrenden Atommüll in Bayern zu lagern. Im Gegenzug würde die Unternehmen auf eine Klage gegen den von Angela Merkel verfügten Atom-Ausstieg verzichten.

Arroganz des Westens: Die Welt vom Gipfel aus regieren

Die G7-Politiker haben ihren Anspruch angemeldet „die Zukunft unseres Planeten zu gestalten“. Ihr Ziel ist die Plünderung der Welt durch Schulden, Freihandel und hemmungslose Ausbeutung. Sie verkünden „Werte“ und meinen die skrupellose Durchsetzung von elitären Interessen. Sie wollen die Welt vom Gipfel aus regieren – und werden genau deshalb scheitern.

Fahrlässiger Plan: Türkei baut Atomkraftwerk in Erdbebengebiet

Unter großem öffentlichem Interesse hat der türkische Energieminister Taner Yildiz den Startschuss zum Bau der ersten türkischen Atomanlage gegeben. Die zahlreichen Bedenken weltweit wurden dabei konsequent überhört: die Anlage steht in einem erdbebengefährdeten Gebiet. Sie soll der Provinz Mersin 10.000 neue Arbeitsplätze bescheren und die energiehungrige Türkei zukunftsfähig machen.

Russland baut in Ungarn neue Atomkraftwerke

Russland wird in Ungarn zwei Atom-Reaktoren im Wert von schätzungsweise 12,5 Milliarden Euro bauen. Ungarns Premierminister Viktor Orbán will die Energie-Sicherheit seines Landes garantieren. Doch westliche Diplomaten werfen Budapest eine zu große Nähe zum Kreml vor.

Protest gegen türkisches Atomkraftwerk: Aktivist rudert drei Monate durchs Schwarze Meer

Mit einer kräftezehrenden Aktion hat ein Amateur-Ruderer gegen die umstrittenen AKW-Pläne der türkischen Regierung protestiert. Mit seinem Boot ruderte er drei Monate an der Schwarz Meer-Küste entlang. Sein Ziel: Die Menschen auf die unberechenbaren Gefahren der Atomkraft in dieser Region aufmerksam machen.

Erdoğan und Putin treiben Energie-Allianz voran

Die EU und die USA arbeiten an neuen Sanktionen gegen Russland. Die Präsidenten Erdoğan und Putin vertiefen hingegen ihre Energie-Allianz. Russland ist der zweitgrößte Handelspartner der Türkei und entscheidend für die türkische Energie-Sicherheit.

Fukushima: Tepco leitet radioaktives Wasser in den Pazifik

Der Skandalkonzern Tepco hat die Lage in der Atomruine von Fukushima nicht mehr unter Kontrolle. Nun öffnet der Konzern auf Betreiben der Atomlobby alle Schleusen: 400.000 Tonnen radioaktiv verseuchtes Wasser sollen aus den Sicherheitsbehältern ins Meer abgeleitet werden. Dem Ökosystem des Pazifik drohen dramatische Folgen.

Französischer Energie-Konzern baut Stellung in der Türkei aus

Ein französischer Energie Tycoon plant den Einstieg in den Bau mehrerer Kraftwerke in der Türkei. Damit erweitert sich die türkisch-französische Energiepartnerschaft. Unter anderem übernimmt der französische Versorger die Verantwortung für den Bau des Atomkraftwerkes in der erdbebengefährdeten Provinz Sinop.

Atomabkommen mit Japan: Türkei hat kein Interesse an Urananreicherung

Nach dem Uran-Deal mit Japan bestreitet der türkische Energieminister Taner Yıldız jegliche Interessen der Türkei an einer Urananreicherung. Die Klausel zur Option von Urananreicherung bestehe nur zu Forschungszwecken. Die Anreicherung verbrauchten Urans dient dem Bau von Atomwaffen.

AKW-Knowhow aus Japan: Jetzt kommt es nach Europa

Toshiba kauft fünfzig Prozent am britischen Atomenergie-Konsortium NuGen. 102 Millionen Euro haben die Japaner dafür gezahlt. Damit kommt japanisches Know-How nach Europa. Angesichts der Katastrophe von Fukushima keine besonders beruhigende Nachricht. Großbritannien hält nach wie vor an seiner Atomenergie-Strategie fest und will in den nächsten Jahren neue Kernkraftwerke bauen. Für britischer Firmen ist Fukushima ein gutes Geschäft.

Schutz vor Radioaktivität: Kann indisches Basilikum helfen?

Forscher arbeiten an einem Medikament auf Basis des Indischen Basilikums (Ocimum Sanctum). Studien belegen die schützende und unterstützende Wirkung der Pflanze bei radioaktiver Strahlung. Kleine Kapseln mit dem Extrakt der Pflanze können auch Patienten helfen, die mit Bestrahlung therapiert werden.

Japan ignoriert Fukushima: AKWs sollen wieder hochgefahren werden

Die japanische Atomaufsicht hat trotz der Katastrophe von Fukushima die erneute Aufschaltung aller 50 Atomkraftwerke empfohlen. Die Regierung macht Druck, weil die Strompreise explodiert sind. Über die Entwicklung in der Atom-Ruine schweigt die Regierung geflissentlich.

Tepco-Ingenieur: Japanische AKW sind bei Erdbeben akut gefährdet

Ein ehemaliger Ingenieur der Skandal-Firma Tepco von Fukushima sagt: Die Atomreaktoren von Tepco sind nicht erdbebensicher. Tepcos Behauptung, Fukushima sei erst durch den Tsunami zerstört worden, sei eine Lüge - damit die Japaner nicht merken, dass sie von lauter einsturzgefährdeten AKW umgeben sind. Auch in anderen Staaten gibt es AKW dieses Typs. Wenn die Aussagen des Ingenieurs stimmen, dann hat Japan ein Riesen-Problem.