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Atomkraftwerk

Belgien: Keine Terrorspur nach Tod eines Sicherheitsmannes

Unbekannte haben einen Wachmann getötet, der für ein belgisches Institut für medizinische Anwendungen von Radioaktivität arbeitet. Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund soll es der Staatsanwaltschaft zufolge allerdings nicht geben.

Gazprom straft Türkei ab: Kein zusätzliches Erdgas via Blue Stream

Gazprom-Chef Alexej Miller hat angekündigt, Ankaras Nachfrage nach weiteren drei Milliarden Kubikmetern Erdgas durch die Blue Stream Pipeline nicht nachzukommen. Zwei Milliarden Kubikmeter würden durch die Turkish-Stream-Pipeline kommen. Deren Kapazitäten sollen nach dem Willen Russlands nun aber ebenfalls geringer ausfallen.

Atomkraft in der Türkei: Jetzt will auch Toshiba einsteigen

In Anbetracht der Verärgerung des türkischen Präsidenten über das Verhalten Russlands in Syrien, sieht nun offenbar Japan seine Chance gekommen, tiefer in das türkische AKW-Programm einzusteigen. Einen Tag nach der scharfen Warnung Erdoğans, das erste AKW auch ohne Rosatom auf die Beine stellen zu können, signalisiert jetzt Toshiba, für ein Engagement bereit zu stehen.

Erdoğan warnt Putin: Türkei kann ihr Gas von vielen Orten bekommen

In Anbetracht der zweimaligen Verletzung des türkischen Luftraums durch russische Kampfjets hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan nun noch einmal scharfe Töne in Richtung Moskau angeschlagen. Auf seinem Weg nach Japan warnte Erdoğan vor einer Aufkündigung der Gaslieferverträge. Auch das erste türkische Atomkraftwerk könnten andere übernehmen.

Erstes türkisches Atomkraftwerk: Ministerium billigt umstrittenen Umweltverträglichkeits-Report

Das türkische Umweltministerium hat den Umweltverträglichkeitsbericht für das Kernkraftwerk in Akkuyu in der südlichen Provinz Mersin zugelassen. Das Papier umfasst mehr als 3000 Seiten und wurde zunächst abgelehnt. Die Zustimmung des Ministeriums fällt nun mit einer Türkei-Visite des russischen Präsidenten Wladimir Putin zusammen.

Russland und Iran vereinbaren den Bau von acht Atom-Kraftwerken

Moskau und Teheran haben eine Vereinbarung über den Bau von acht Atom-Kraftwerken am Persischen Golf getroffen. Über den Wert des Vertrags ist bisher nichts bekannt. Sowohl der Bau der neuen Reaktoren als auch die Lieferung von Ausrüstung und Brennstoff sollen unter der Aufsicht der Internationalen Atomenergie-Behörde stehen.

Türkische Energiekrise: Wasserkraft und Biomasse sollen das Ruder herumreißen

Der türkische Präsident des Südostanatolien-Projekts ist überzeugt, dass Erneuerbare Energien wie Wasserkraft, Solar und Biomasse die Energie-Bedürfnisse des Landes abdecken könnten. Bereits seit Ende der 1970er Jahre läuft das Entwicklungsprojekt GAP. Doch das hat auch verheerende Schattenseiten.

Tote, über die keiner spricht: Fukushima kostete bereits 1.700 Menschenleben

Mehr als drei Jahre nach der Katastrophe von Fukushima gibt es kaum Fortschritte bei den Aufräumarbeiten: Die Wasseraufbereitungsanlagen kämpfen mit technischen Ausfällen. Zudem häufen sich die Lecks in den Tanks, die das radioaktive Wasser auffangen. Zudem dürfen mehr als 130.000 ehemaligen Bewohner nicht zurückkehren und leben in Notunterkünften. Die Selbstmordrate steigt.

Konsequenz aus Soma: Katastrophe könnte AKW-Ausbau beschleunigen

Das Minen-Unglück in Soma könnte auch Auswirkungen auf den Energiesektor haben. Bei der Energiewende setzt die Regierung derzeit auf den Ausbau von AKWs. Dieser Prozess könnte nun beschleunigt werden. Das würde auch das Handelsbilanz-Defizit des Landes senken.

Russisches Atom-Knowhow: Mehr als 4000 türkische Studenten bewerben sich um Ausbildung

Die AKW-Pläne der türkischen Regierung schreiten unweigerlich voran. Im Rahmen einer Vereinbarung zwischen Moskau und Ankara soll russisches Knowhow an die Türkei weitergegeben werden. Das Interesse an den Ausbildungsplätzen scheint immens. Aktuell sollen sich rund 4000 Studenten beworben haben.

Schwerster Zwischenfall seit August: 100.000 Liter verseuchtes Wasser strömen aus Fukushima

In Fukushima ist es erneut zu einem schweren Zwischenfall gekommen. Aus einem der Tanks sind hundert Tonnen radioaktiv verseuchtes Wasser ausgetreten. Als Auslöser für den Unfall gibt Tepco menschliches Versagen an.

Stromverbrauch: Türkischer Konsum in zehn Jahren um fast 80 Prozent gestiegen

Der Energiebedarf der Türkei ist in der vergangenen Dekade sprunghaft angestiegen. Der Stromverbrauch des Landes kletterte um ganze 78 Prozent nach oben. Diese Zahl zeigt einmal mehr: Die Türkei muss sich nach neuen Energiequellen umsehen. Der nun eingeschlagene Weg der Atomkraft könnte jedoch umstrittener nicht sein.

Schummeln für Olympia: Tepco hält Zahlen über Fukushima zurück

Tepco hat Strahlenwerte zurückgehalten, um die Olympia-Bewerbung Japans nicht zu gefährden. Trotz massiver Verseuchung meldete das Unternehmen die Werte nicht der Atombehörde. Japan hatte vor Vergabe der Olympischen Spiele 2020 versichert, die Lage sei unter Kontrolle.

Erstes AKW in der Türkei: Start könnte sich um ein weiteres Jahr verzögern

Ein Umweltverträglichkeitsbericht für das erste türkische Atomkraftwerk in Akkuyu könnte nun für eine weitere, gut einjährige Verzögerung des gesamten Projektes sorgen. Die türkischen Behörden verlangen derzeit eine Wiedervorlage des Papiers. Bereits im Sommer 2013 gab es Schwierigkeiten.

Tepco-Ingenieur: Japanische AKW sind bei Erdbeben akut gefährdet

Ein ehemaliger Ingenieur der Skandal-Firma Tepco von Fukushima sagt: Die Atomreaktoren von Tepco sind nicht erdbebensicher. Tepcos Behauptung, Fukushima sei erst durch den Tsunami zerstört worden, sei eine Lüge - damit die Japaner nicht merken, dass sie von lauter einsturzgefährdeten AKW umgeben sind. Auch in anderen Staaten gibt es AKW dieses Typs. Wenn die Aussagen des Ingenieurs stimmen, dann hat Japan ein Riesen-Problem.

Nuklear-Experte Mycle Schneider: „Die Lage in Fukushima ist katastrophal“

Der Nuklear-Experte Mycle Schneider sieht die Atom-Ruine von Fukushima eine große Gefahr für die Bevölkerung Japans. Die Nahrungsmittelsicherheit ist nicht garantiert. Die bevorstehende Bergung der Brenn-Elemente sei ein hochriskantes Unterfangen. Er ärgert sich jedoch, dass sich die Sorgen vieler Menschen in Nordamerika und Europa vor allem um den eigenen Bauchnabel drehen. Er fordert eine internationale Task-Force, die versuchen muss, das völlige Entgleiten der Situation zu verhindern.

Fukushima: Rettungsarbeiter wurden massiv ausgebeutet

Die Arbeiter, die versuchen müssen, die zerstörte Atom-Anlage von Fukushima zu retten, werden wie Menschen zweiter Klasse behandelt: Unterirdische Bezahlung, elende Unterkünfte, keine medizinische Betreuung. Die Katastrophe entwickelt sich zur humanitären Schande.

Nach Taifun Wipha: Neue Schäden in Fukushima

Die Betreiber haben in der Atom-Ruine von Fukushima deutlich erhöhte Radioaktivität gemessen. Offenbar hat der Taifun Wipha wie befürchtet beträchtliche Schäden verursacht.

Taifun „Wipha“ im Anmarsch: Japanische Atomaufsicht ist nervös

Der Taifun Wipha hat die japanische Küste erreicht. Er soll ab diesem Mittwoch in voller Stärke über Japan hinwegfegen. In Fukushima haben hektische Abwehr-Maßnahmen begonnen. Die Atomruine wird notdürftig gesichert, alle sonst notwenigen Rettungsmaßnahmen am zerstörten KKW wurden eingestellt. Die japanische Atom-Aufsicht ist beunruhigt.

Trotz Warnungen: Olympia-Veranstalter halten an Tokio fest

Bürgerrechtler haben an den Austragungsorten für die Olympischen Spiele in Tokio deutlich erhöhte Werte von Radioaktivität gemessen. Sie schickten die Berichte an das IOC und alle nationalen olympischen Komitees. Sie erhielten kein Antwort. Auch heute sieht der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) keinen Grund, sich Sorgen zu machen: „Die Spiele wurden vergeben, that's it.“