Alle Artikel zu:

Aydan Özoguz

Warum die Armenier-Resolution dem deutsch-türkischen Verhältnis schadet

Der Bundestag hat zwar die strittige Armenier-Resolution beschlossen, die Diskussion darüber setzt sich jedoch fort. Die fast einstimmige Entscheidung des Parlaments sorgt bei den meisten in Deutschland lebenden Türken weiterhin für Aufregung.

Mölln-Anschlag: Christen veranstalten Gottesdienst für muslimische Opfer

Der Brandanschlag von Mölln jährt sich an diesem 23. November zum 23. Mal. Drei Menschen kamen damals ums Leben, neun wurden schwer verletzt. Mit einem interreligiösen Gottesdienst wurde am Montag der Opfer gedacht.

Özoguz: NSU-Morde mahnen zu Wachsamkeit bei Rechtsterrorismus

Die Flüchtlingsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz, hat vier Jahre nach Aufdeckung der NSU-Mordserie vor dem Aufkommen eines neuen Rechtsterrorismus gegen Asylbewerber gewarnt. Angesichts brennender Flüchtlingsheime und einer beängstigenden Radikalisierung von Flüchtlingsgegnern sei diese Frage leider wieder hochaktuell.

Die Migrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz attestiert Reem durchaus eine positive Perspektive. (Screenshot YouTube)

Tränen, Streicheln und deutsche Paragrafen

Die Kanzlerin hat ein eindrucksvolles Bild davon bekommen, was Asyl-Paragrafen mit Menschen machen. Ihre Begegnung mit einem Flüchtlingsmädchen in Rostock schlägt hohe Wellen. Das Mädchen selbst nimmt es locker. Aber wie geht es für sie und ihre Familie weiter?

Die Migrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz attestiert Reem durchaus eine positive Perspektive. (Screenshot YouTube)

Bundes-Migrationsbeauftragte: Flüchtlingsmädchen Reem hat gute Chancen

Die Migrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz, sieht gute Chancen, dass das libanesische Mädchen Reem nach dem hochemotionalen «Bürgerdialog» mit Kanzlerin Angela Merkel nicht abgeschoben wird und in Deutschland bleiben darf. Sie spreche perfekt Deutsch und lebe offenbar schon länger hier. Genau für diese Lebenslagen hätte man gerade das Gesetz geändert.

Merkel: Islam gehört unzweifelhaft zu Deutschland

Fastenzeiten wie der Ramadan der Muslime können der Selbstbesinnung dienen, sagt Kanzlerin Merkel. Dazu gehöre auch, mehr Offenheit für einander zu haben, ohne die eigenen Wurzeln zu vergessen.

Einwanderung im internationalen Vergleich: Deutschland schneidet besser ab als erwartet

Ein unabhängiges Gutachten kommt zu dem Schluss: Deutschland ist besser als sein ruf. Im internationalen Vergleich reiht sich die Bundesrepublik mittlerweile in die Riege fortschrittlicher Einwanderungsländer ein. Es fehlt allerdings an einem „migrationspolitisches Gesamtkonzept“.

Spiel mit Stereotypen: Schüren deutsche Schulbücher Zorn auf Migranten?

Die Ausgestaltung deutscher Schulbücher lässt offenbar schwer zu wünschen übrig. Eine aktuelle Studie wirft ihnen den Einsatz von Klischees vor und befürchtet: Das könnte Spannungen zwischen der deutschen Gesellschaft und Immigranten befeuern.

Zuwanderer sind mit schulischer Förderung für ihre Kinder unzufrieden

Eltern wollen das Beste für ihr Kind. Ganz oben auf der Wunschliste steht der Bildungserfolg. Das gilt auch für Zuwanderer, wie eine neue Studie belegt. Doch der Alltag von Migrantenkindern in deutschen Schulen sieht oft anders aus.

Mitfinanzierung der Gemeinden: SPD-Politiker fordert Kirchensteuer für Muslime

Der Chef der SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus Raed Saleh fordert von den Muslimen in Deutschland finanzielles Engagement. Sie sollen mittels einer Art Religionssteuer ihre Gemeinden mitfinanzieren. Geld aus dem Ausland lehnt er ab.

Bundestagsabgeordnete mit Migrationshintergrund zu AfD und Pegida: „Geht denen nicht auf den Leim“

Eine Gruppe von Bundestagsabgeordneten mit Migrationshintergrund hat einen Aufruf veröffentlicht. In dem Aufruf zeigen sich die Politiker schockiert gegenüber dem Pariser Terroranschlag. Und tolerieren keine Intoleranz.

Neues Staatsangehörigkeitsgesetz: Junge Migranten sollen ihre Rechte kennen

Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoğuz (SPD), hat eine Informationskampagne zum Doppelpass gestartet, die sich speziell an junge Migranten richtet. An diesem Wochenende tritt ein neues Staatsangehörigkeitsgesetz in Kraft, durch das die doppelte Staatsbügerschaft zum Regelfall wird. Allerdings wissen viele junge Erwachsene, die davon betroffen sind, noch nichts von dieser Gesetzesänderung.

Konsequenz des 10. Migrationsberichts: Regierung muss mehr in den Bildungsbereich investieren

Der 10. „Bericht zur Lage der Ausländerinnen und Ausländer in Deutschland“ hat offenbart: Bis in Deutschland Chancengleichheit besteht, bleibt noch viel zu tun. Für den Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) sowie die migrationspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Sevim Dagdelen, steht dabei der Bildungsbereich im Fokus. Denn: Noch immer bestimmt offenbar die soziale Herkunft in Deutschland über Bildungserfolg bzw. -misserfolg und damit den weiteren Lebensweg.

Migrationsbeauftragte: Menschen werden in Deutschland allein wegen des Namens diskriminiert

Anlässlich der Vorstellung des 10. „Bericht zur Lage der Ausländerinnen und Ausländer in Deutschland“ weist die Migartionsbeauftragte Aydan Özoğuz auf nach wie vor bestehende Missstände in Deutschland hin. Die Tatsache, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist, haben viele lange nicht wahrhaben wollen. Die Folge: Auch deshalb müssen Menschen mit ausländischen Wurzeln hierzulande mit vielen Problemen kämpfen.

Muslim Raed Saleh hat gute Chancen Nachfolger des Berliner Bürgermeisters Wowereit zu werden

Der Berliner SPD-Fraktionsvorsitzende Raed Saleh hat Ambitionen, das Amt von Berlins scheidendem Bürgermeister Klaus Wowereit zu übernehmen. Anhänger des 37-Jährigen sind überzeugt, dass Berlin bereit für einen muslimischen Bürgermeister sei. Doch seine palästinensische Herkunft spielt für den Politiker selbst offenbar keine Rolle.

Studie: Jeder fünfte Deutsche ist ausländerfeindlich

Deutsche haben nach wie vor Vorurteile gegenüber ethnischen und kulturellen Minderheiten: 18% fühlen sich durch die Zahl der Muslime in Deutschland „wie ein Fremder im eigenen Land“. 19% glauben, Juden versuchten aus der Vergangenheit des Dritten Reiches heute Vorteile zu ziehen.

Zuwanderung: Bundespräsident Gauck fordert Vielfalt und Einheit zugleich

Bundespräsident Joachim Gauck hat an diesem Donnerstag eine Feierstunde zur Einbürgerung von 22 neuen Bundesbürgern mit einer Grundsatzrede zum Thema Integration eröffnet. Die Zusammenkunft im Schloss Bellevue war Teil der Veranstaltungen zum 65. Jahrestag des Grundgesetzes. Sein Appell an die Anwesenden: Es gibt ein neues deutsches „Wir“.

Charta der Vielfalt: Jetzt unterschreibt auch das Bundeskriminalamt

Bereits am 16. Mai hat das Bundeskriminalamt (BKA) die so genannte „Charta der Vielfalt“ unterzeichnet. Den Schritt hin zu mehr Vielfalt auch im öffentlichen Dienst vollzog BKA-Präsident Jörg Zierke im Beisein von Staatsministerin Aydan Özoğuz (SPD). Das BKA verpflichtet sich damit, ein Arbeitsumfeld frei von Vorurteilen zu schaffen.

Mehr Engagement: Gauweiler und Roth erwirken öffentliche Anhörung zur Lage syrischer Flüchtlinge

Die Mahnung von Bundespräsident Joachim Gauck in der Türkei trägt Früchte. Union und SPD haben sich mittlerweile nicht nur auf eine Erhöhung des syrischen Flüchtlingskontingents verständigt. In einer öffentlichen Anhörung soll nun auch über weitere Hilfsmaßnahmen in der Region selbst nachgedacht werden.

SVR-Bilanz: Arbeitsmigration weitgehend liberalisiert – Integrationspolitik fehlt die Dynamik

Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) hat in seinem Jahresgutachten den Wandel der Bundesrepublik zum modernen Einwanderungsland in den zurückliegenden fünf Jahren untersucht. Der SVR attestiert Deutschland zwar durchaus Fortschritte in der Migrationspolitik. Zwiespältiger fällt das Fazit jedoch bei der Integrationspolitik aus.