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Ayhan Sefer Üstün

Türkische Opposition: Erdoğan strebt „konstitutionelle Dikatur“ an

Die türkische Opposition wirft Präsident Recep Tayyip Erdoğan vor, mit Hilfe einer neuen Verfassung faktisch eine Diktatur errichten zu wollen. Erdoğan strebe mit seinen Plänen für ein neues Präsidialsystem „eine Alleinherrschaft an, eine konstitutionelle Diktatur, die alle Macht in einer...

Adoptionen in Europa: Familienministerium will Vermittlung türkischer Kinder drosseln

Das türkische Ministerium für Familie und Soziales hat eine neue Initiative gestartet, um die Annahme von türkischen Kindern in Europa durch die nicht-türkische Pflegefamilien zu begrenzen. Stattdessen sollen mehr türkische Familie ermutigt werden, ein solches Amt zu übernehmen.

Parlamentarische Kommission: Deutsche Jugendämter haben türkische Kinder zu Unrecht von ihren Familien getrennt

Bereits seit Anfang dieses Jahres beschäftigt sich die türkische Regierung mit dem Thema türkische Pflegekinder in Europa. Jetzt hat die parlamentarische Kommission für Menschenrechte in der Türkei hierzu einen Bericht vorgelegt. Darin kommt sie zu dem Schluss, dass europäische Jugendämter vor allem das Ziel der Assimilation verfolgen, indem sie Kinder von ihren türkischen Familien trennt. So würden die Kleinen auch ihre kulturellen Wurzeln verlieren.

NSU-Morde: Türkischer Menschenrechts-Vertreter fordert Maßnahmen gegen Rechts

Ayhan Sefer Üstün, Vorsitzender der Menschenrechtskommission des türkischen Parlaments, fordert von Deutschland präventive Maßnahmen gegen Rechts. Das sei die Lehre aus den NSU-Morden. Zudem müsse Deutschland die deutsch-türkische Minderheit endlich als Teil der Gesellschaft akzeptieren.

Pflegekinder in Deutschland: Türkei entsendet Untersuchungskommission

Eine Delegation der parlamentarischen Kommission für Menschenrechte in der Türkei plant offenbar nach Deutschland zu reisen, um hier die Bedinungen für türkische Kinder im deutschen Pflegefamilien zu untersuchen. Angeheizt wurde das Thema durch den Fall des heute neunjährigen Yunus, der derzeit bei einem lesbischen Paar lebt.

Aufreger am Bosporus: Türkische Kinder an gleichgeschlechtliche Paare in Belgien vermittelt

Drei Kinder türkischer Herkunft sollen vom hiesigen Jugendamt in die Obhut homosexueller Paare in Belgien gegeben worden sein. Das behauptet der Vorsitzende der Parlamentarischen Untersuchungskommission für Menschenrechte, Ayhan Sefer Üstün. Für ihn stellt dieses Vorgehen ganz klar eine Verletzung der Menschenrechte dar.

Toyota droht mit Produktionsstopp in der Türkei!

Vertreter der Toyota Motor Corporation haben während eines Treffens mit Vertretern des türkischen Ministeriums für Arbeit offenbar damit gedroht, ihr Werk in Boshoku zu schließen. Hintergrund sind zahlreiche Klagen von Mitarbeitern.

„Arbeitet, betet nicht!“: Neue Vorwürfe gegen Toyota in der Türkei

Neue Gerüchte um Toyota in der Türkei: Jetzt behauptet ein ehemaliger Mitarbeiter, dass ihm und seinen gläubigen Kollegen erklärt worden sei, dass ihre Arbeit auch eine Form des Gebets wäre. Hintergrund: Sie hatten darum gebeten, ihre Mittagspause verlegen zu dürfen, um am Freitagsgebet teilnehmen zu können.

Ausschuss des Europarats: Ein türkisches Abtreibungsverbot ist nicht akzeptabel

Der Ausschuss für Gleichstellung und Nichtdiskriminierung des Europarats hat seine Besorgnis über die Initiative der türkischen Regierung hinsichtlich eines Abtreibungsverbotes zum Ausdruck gebracht. "Ein Abtreibungsverbot", so heißt es, "führt nicht zu weniger Abtreibungen, sondern zu illegalen Abbrüchen."

Abtreibungs-Debatte: Jetzt mischt sich auch noch das Amt für Religiöse Angelegenheiten ein

Erst am vergangenen Wochenende waren Tausende türkische Frauen auf die Straße gegangen, um ihrem Unmut über die jüngsten Bestrebungen der Regierung in puncto Abtreibung Luft zu machen. Jetzt meldet sich auch der Leiter des türkischen Amtes für Religiöse Angelegenheiten, Mehmet Görmez, zu Wort. Eine Unterstützung ist er den Protestierenden allerdings nicht. Seiner Ansicht nach hätten Eltern kein Recht das Leben eines Fötus zu beenden. Dieser hätte sein eigenes Recht auf Leben.

Abtreibungsverbot: Tausende türkische Frauen gehen auf die Straße

Nicht nur online, auch auf den Straßen regt sich Widerstand gegen die harte Linie von Premier Erdogan und seinem Gefolge. Am vergangenen Wochenende trieb die geplante Verschärfung des türkischen Abtreibungsrechts Tausende Frauen unterschiedlichster Herkunft auf die Straße. In mehreren türkischen Städten protestierten sie gegen derart rigide Beschneidungen.

Türkischer Gesundheitsminister: Anti-Abtreibungs-Gesetz schon nächsten Monat bereit

Was Ende der vergangenen Woche noch weit weg war, nimmt nun tatsächlich immer konkretere Züge an. Mitten in der Debatte um die Aussagen des türkischen Premiers Recep Tayyip Erdogan gibt nun der türkische Gesundheitsminister Recep Akdağ an diesem Mittwoch bekannt, dass das Ministerium plane einen Gesetzentwurf zum Thema Schwangerschaftsabbruch bereits im nächsten Monat abzuschließen und anschließend dem Kabinett zu präsentieren.

Toyota: 143 Mitarbeiter wegen ihrer Religion gefeuert?

Schwere Anschuldigungen gegen das türkische Hauptquartier des japanischen Automobilherstellers Toyota. Hier sollen im vergangenen März und April angeblich 143 Mitarbeiter wegen ihres Glaubens und ihrer religiösen Praktiken entlassen worden sein. Ayhan Sefer Üstün, Präsident der Parlamentarischen Kommission für Menschenrechte, forderte das Unternehmen nun auf, den Vorwürfen nachzugehen.

Ayhan Sefer Üstün: Abtreibung sollte verboten werden!

In der Diskussion um die Aussagen des türkischem Premier Recep Tayyip Erdogan hat sich nun auch der Präsident der Parlamentarischen Kommission für Menschenrechte, Ayhan Sefer Üstün, eingemischt. Er ergreift Partei für Erdogan und erklärt, dass er ebenfalls gegen Kaiserschnitte und Abtreibungen ist.

Merkel bittet Neonazi-Opfer um Verzeihung: Türkischer Minister für Auslandstürken lobt Kanzlerin

In einem bewegendenen Staatsakt wurde am vergangenen Donnerstag auf dem Berliner Gendarmenmarkt den Opfern rechtsextremistischer Gewalt gedacht. Die Worte der Kanzlerin blieben auch in der Türkei nicht ungehört. Der türkische Vize-Präsident und Minister für Auslandstürken, Bekir Bozdağ, begrüßte die von Angela Merkel gezeigte "Sensibilität".

Tote Türken: Holländische Politikerin will Fälle wieder aufrollen

Die holländische Politikerin Emine Bozkurt hat angekündigt, dass sie verdächtige Todesfälle von Türken in europäischem Gewahrsam dem Europäischen Parlament vorbringen werde.

Türkei sichert Opfern von Neo-Nazis juristische Hilfe zu

In Anbetracht der Mordserie durch Neonazis mit zehn Toten will die Türkei nun Opfern von rechtsextremer Gewalt in Deutschland Rechtsberatung anbieten. Das teilte das Amt für Auslandstürken (YTB) am vergangenen Freitag mit.

Familie des gefolterten Soldaten attackiert

Die Familie des Soldaten, der Ende letzter Woche den Misshandlungen durch seine Vorgesetzten nach 80 Tagen im Koma erlegen ist, wurde am vergangenen Wochenende ebenfalls angegriffen.

Misshandlung durch Vorgesetzte: Türkischer Soldat stirbt

Ein türkischer Soldat, der nach Misshandlungen durch seine Vorgesetzten 80 Tage lang im Koma lag, ist am vergangenen Donnerstag in der Medizinischen Militärakademie Gülhane (GATA) in Istanbul an den Folgen der Verletzungen gestorben.

Misshandlung in der Armee: Türkei richtet Untersuchungskommission ein

Wie der Leiter der Menschenrechtskommission des türkischen Parlaments am Mittwoch ankündigte, wird die Kommission eine neue Untereinheit einrichten. Diese soll sich mit jüngst vorgebrachten Misshandlungs-Anschuldigungen befassen, die Soldaten während ihres Wehrdienstes in der türkischen Armee erlitten haben sollen.