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Aylan

Urteil: Haftstrafen für Schleuser von Flüchtlingsjungen Aylan Kurdi

Sechs Monate nach dem Tod des syrischen Flüchtlingsjungen Aylan Kurdi sind in dem Fall zwei Schleuser zu jeweils vier Jahren und zwei Monaten Gefängnis verurteilt worden. Das Gericht befand die beiden Männer des Menschenschmuggels für schuldig. Der Vorwurf der fahrlässigen Tötung konnte nicht aufrecht erhalten werden.

Aylan-Prozess in der Türkei: Angeklagten drohen 35 Jahre Haft

Fünf Monate nach dem Tod des Flüchtlingskindes Aylan Kurdi hat im türkischen Bodrum der Prozess gegen die Verantwortlichen für die Tragödie begonnen. Die Staatsanwaltschaft verlangt am Donnerstag je 35 Jahre Haft für zwei mutmaßliche syrische Menschenschmuggler. Die Anklagebehörde suche zudem noch nach vier türkischen und zwei syrischen Verdächtigen.

Flüchtlingskind Aylan: Türkische Staatsanwatschaft will Menschenschmuggler für Jahrzehnte einsperren

Wegen des Todes des Flüchtlingskindes Aylan Kurdi will die türkische Staatsanwaltschaft zwei mutmaßliche syrische Menschenschmuggler für jeweils bis zu 35 Jahre hinter Gitter bringen. Die Anklagebehörde suche zudem noch nach sechs weiteren Verdächtigen. Sie sollen Schuld am Tod von fünf Menschen sein.

Erinnerung an Aylan: Strand in Bodrum wird nach ertrunkenem Flüchtlingskind benannt

Der auf der Flucht nach Europa ertrunkene dreijährige Aylan soll in der Türkei nicht mehr vergessen werden. Der Strand, an dem er vor gut drei Monaten angespült wurde, soll künftig seinen Namen tragen. Aufgestellt werden soll auch eine Statue, die Freiheit symbolisieren soll.

Polizei stürmt in Berlin 10 Wohungen wegen Facebook-Posts

Mit einem Aufgebot von 60 Polizisten wurden an diesem Donnerstag die Wohnungen von zehn Internet-Hetzern in Berlin durchsucht. Es wird vermutet, dass die Bewohner rechte Hass-Kommentare auf Facebook veröffentlicht haben. Die Beamten stellten Computer und Smartphones sicher.

Streit um Einstufung der Türkei als sicheres Herkunftsland

Zur Verkürzung von Asylverfahren wird in Berlin und Brüssel erwogen, die Türkei zum sicheren Herkunftsstaat zu machen. Dies würde Ankara bescheinigen, dass Menschenrechte geachtet werden und politische Verfolgung nicht stattfindet. Die Opposition im Bundestag übt Kritik.

Schwieriger Partner: Europa braucht die Türkei in der Flüchtlingskrise

Die EU will, dass weniger Flüchtlinge nach Europa kommen. Ein wichtiger Partner ist dabei die Türkei. Warum, das zeigt schon ein Blick auf die Landkarte: Die Türkei liegt zwischen dem umkämpften Syrien und dem friedlichen Europa. Doch das Verhältnis ist schwierig.

Erdoğan: Europa verwandelt Mittelmeer in «Grab» für Flüchtlinge

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan hat den Westen scharf für seine Flüchtlingspolitik kritisiert. Europa habe das Mittelmeer in ein «Grab» verwandelt und trage damit die Mitschuld an dem Tod «jedes einzelnen Flüchtlings, der sein Leben gelassen hat». Das türkische Parlament verlängerte am Donnerstag die Militäreinsätze in Syrien und im Irak.

Kurden-Sprecher: Flüchtlingskind Aylan wird in Kobane beigesetzt

Der auf der Flucht nach Europa ertrunkene dreijährige Aylan wird in seiner nordsyrischen Heimatstadt Kobane beigesetzt. Dies sagte Idriss Nassan von der Kurden-Partei PYD in Kobane. Auch sein ebenfalls ums Leben gekommener Bruder Galip und seine Mutter Rehan sollen demnach dort bestattet werden.