Alle Artikel zu:

Baden Württemberg

Sonderprogramm für IS-Opfer: Baden-Württemberg nimmt Frauen auf

Als bislang einziges Bundesland hat Baden-Württemberg in einem Sonderprogramm traumatisierte Frauen und Mädchen aus dem Nordirak aufgenommen. Bis Jahresende sollen insgesamt rund 650 Frauen Zuflucht finden. Die Unterbrinungsorte werden aus Sicherheitsgründen nicht bekanntgegeben.

IS-Unterstützer in Deutschland: Razzia in Baden-Württemberg

Ermittler haben am Dienstag mehrere Wohnungen, Büros und einen Moscheeverein in Baden-Württemberg durchsucht. Der Grund: Fünf Personen stehen im Verdacht, die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) unterstützt zu haben.

Karikaturenstreit zwischen Deutschland und Türkei: Etwas mehr Respekt und Sensibilität würde helfen

Nun hat auch Deutschland seinen Karikaturenstreit: Eine Karikatur, die vor drei Jahren in der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS)” erschienen ist, sorgt seit einigen Tagen für diplomatische Unannehmlichkeiten zwischen Deutschland und der Türkei. Die Karikatur, in der das türkische Staatsoberhaupt als Hund dargestellt ist, wird derzeit in einem baden-württembergischen Schulbuch verwendet. Es soll in Gymnasien in den Fächern Gemeinschaftskunde und Wirtschaft verwendet werden.

Ministerpräsident Kretschmann: Erdoğan will mit Karikatur-Kritik von Problemen in der Türkei ablenken

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hält die Reaktion des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan auf eine Schulbuch-Karikatur für überzogen. Dass sich der Staatsmann derart echauffiert, erachtet Kretschmann als unangemessen und verweist auf den türkischen Umgang mit Kritikern.

Erdoğan-Karikatur im Schulbuch: Türkei wirft Deutschland Rassismus und Ausländerfeindlichkeit vor

Kurz nach dem Freispruch des regierungskritischen türkischen Zeichners Musa Kart sorgt nun erneut eine Karikatur für Unmut bei Präsident Recep Tayyip Erdoğan. Veröffentlicht wurde diese in einem deutschen Schulbuch. Das Außenministerium sieht darin eine Zunahme von Rassismus und Ausländerfeindlichkeit in Deutschland bestätigt. Nun wurde sogar der deutsche Botschafter zu Ankara einbestellt.

Baden-Württemberg: Rüstungs-Firma finanzierte Party der Grünen

Das Rüstungs-Unternehmen Diehl hat eine traditionelle Party des Landesverbands der Grünen Baden-Württemberg mitfinanziert. Insgesamt 5.000 Euro soll Diehl beigesteuert haben. Doch auch die anderen Parteien nehmen Zuwendungen aus der Rüstungs-Industrie entgegen.

Mordfall Kiesewetter: Polizei fahndete nach „Negern“ und „Zigeunern“

Der NSU-Prozess ist längst zu einem undurchsichtigen Fall geworden. Unter Verdacht stehen V-Männer, die bei den Morden indirekt mitgewirkt haben sollen. Doch nun sollen sich beim LKA Baden-Württemberg und bei der Polizei Heilbronn auch Beamte befinden, denen Rassismus vorgeworfen wird.

Kniegelenkersatz: Häufigkeit hängt vom Wohnort ab

In Bayern, Hessen und Teilen Niedersachsens finden mehr Knieoperationen statt als in den neuen Bundesländern. Abhilfe könnten ärztliche Richtlinien schaffen. Auch die Häufigkeit von Folgeeingriffen ist in manchen Gegenden fünf Mal höher.

Ausschreitungen in Göppingen: Situation zwischen Polizei und Demonstranten eskaliert

Bei einer Gegendemonstration zu einem Neo-Nazi-Aufmarsch in Göppingen eskalierte die Lage zwischen der Polizei und den Demonstranten. Es gab Verletzte. Beide Seiten machen die jeweils anderen für die Gewalt verantwortlich.

Integrations-Ministerin Öney startet Einbürgeru​ngskampagn​e

Baden-Württembergs Integrationsministerin Bilkay Öney setzt sich für den deutschen Pass ein. Sie hat eine Einbürgerungs-Kampagne ins Leben gerufen, um aktiv dafür zu werben.

Einbürgerung in Baden-Württemberg: Für Abiturienten ist kein Sprachtest mehr nötig

Die Voraussetzungen für Ausländer, die die deutsche Staatsbürgerschaft wollen, werden in Baden-Württemberg entschärft. Ziel ist es, die Hürden insbesondere für qualifizierte Ausländer herabzusetzen. Die Einbürgerungsquoten sind je nach Bundesland sehr unterschiedlich.

Machtwort vom Ministerium: Keine Facebook-Nutzung für Lehrer

Das Land Baden-Württemberg weist seine Lehrer in einem Rundschreiben darauf hin, dass Soziale Medien nicht für Unterrichtszwecke verwendet werden dürfen. Begründet wird das mit dem fehlenden Datenschutz bei Facebook und Co.

Lasotta über Streit mit Öney: Die CDU ist nicht rassistisch und nicht türkenfeindlich

Der integrationspolitische Sprecher der CDU-Baden Württemberg, Bernhard Lasotta, wehrt sich gegen Rassismus-Vorwürfe, die im Zuge des Streits mit Ministerin Bilkay Öney entstanden sind. Die CDU sei nicht türkenfeindlich. Die aktuelle CDU-Kritik richte sich gegen das Fehlverhalten Öneys. Das sei berechtigt und sie müsse damit umgehen können. Anfeindungen gegen Bilkay Öney lehne er entschieden ab.

Türkische Wirtschaftsförderer nehmen deutsche Innovationspolitik als Vorbild

Eine türkische Delegation hat den Innovations-Standort Baden-Württemberg besucht, um sich über die erfolgreiche Cluster- und Innovationspolitik des Landes, zu informieren. Denn auch die Türkei möchte zu einem Innovations-Standort werden.

Salafismus: Deutsche Sicherheitsbehörden sind wachsam

Der baden-württembergische Innenminister Gall sagt: Salafismus steht unter ständiger Beobachtung. Er fügt hinzu, dass diese radikale Bewegung eine Splittergruppe unter den Muslimen ist und keine Mehrheitsfähigkeit erlangen kann. Doch der Salafismus stellt nach wie vor eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit dar.

IKEA vergrault: Deutsche Kommunen verhindern tausende Arbeitsplätze

Ikea kritisiert, dass die Regierungen in Europa Investitionen verhindern, vor allem in Deutschland. Das Unternehmen würde hier gern mehrere Milliarden Euro investieren und tausende Arbeitsplätze schaffen, scheitert jedoch an protektionistischen Maßnahmen.

Ministerin Bilkay Öney: „Wissenschaft und Forschung stellen die Debatte zum Thema Integration auf eine sachliche Grundlage“

Anlässlich des Symposiums „Integrationspolitik im internationalen Vergleich“ am vergangenen Dienstag in Freiburg hat Bilkay Öney, Ministerin für Integration, eine Versachlichung der Integrationsdebatte gefordert. Kaum ein Politikfeld sei ideologisch so aufgeladen wie das der Migration und Integration. Ideologische Scheuklappen würden bei den drängenden Fragen der Integration aber nicht weiterhelfen.

Integrationsministerin Bilkay Öney: „Die interkulturelle Öffnung der Landesverwaltung ist keine Wohltat für Migranten, sondern schlichte Notwendigkeit“

Auf Einladung des Ministeriums für Integration haben sich am vergangenen Montag im Stuttgarter Neuen Schloss 200 Gäste über das Thema Diversity und interkulturelle Öffnung in Baden-Württemberg informiert. Zu den Referenten des Kongresses „Leben in kooperativer Vielfalt“ gehörte auch Integrationsministerin Bilkay Öney. Ihre Botschaft: Der öffentliche Dienst könne sich dem Wettbewerb um kluge Köpfe nicht entziehen.

„Charta der Vielfalt“: Kretschmann und Böhmer unterzeichnen Initiative zur Einbeziehung von Vielfalt in Unternehmen und öffentliche Einrichtungen

Bereits seit 2006 will die „Charta der Vielfalt“ die Anerkennung, Wertschätzung und Einbeziehung von Vielfalt in Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen in Deutschland voranbringen. An diesem Donnerstag haben nun Ministerpräsident Winfried Kretschmann und die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration Staatsministerin Dr. Maria Böhmer auf Initiative der Integrationsministerin Bilkay Öney die Charta unterzeichnet. Baden-Württemberg ist damit als elftes Bundesland beigetreten.

Visite: Türkischer Wirtschaftsminister Çağlayan an diesem Dienstag in Deutschland erwartet

Der türkische Wirtschaftsminister Zafer Çağlayan wird Deutschland an diesem Dienstag einen Besuch abstatten. In Baden-Württemberg wird er unter anderem deutschen Investoren das neue Anreizsystem der türkischen Regierung vorstellen.