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Bail-in

Staatliche Behörden greifen massiv auf Konto-Informationen der Bürger zu

Staatliche Behörden haben im Jahr 2015 im großen Stil Konto-Abfragen bei den Steuerpflichtigen durchgeführt. Die Entwicklung belegt, warum das Bargeld reduziert werden soll: Die hemmungslose Schulden-Politik treibt die Bundesregierung dazu, sich jeden Cent der Steuerzahler sichern zu müssen. Dies geht aus Sicht der Regierung am besten mit Repression und Überwachung.

Eine direkte Kapitalisierung der Banken aus dem ESM wäre ein Novum in der Währungsunion. (Foto: Consilium)

Griechenland: Großbanken sind überwiegend im Besitz der europäischen Steuerzahler

Mit insgesamt 25 Milliarden Euro sollen noch in diesem Jahr griechische Banken gestützt werden. Ob die Geldhäuser direkt aus dem ESM saniert werden ist noch offen. Ein „Bail-in“ für Bankkunden wäre damit vom Tisch. Dies liegt auch daran, dass sich die Banken mehrheitlich im Besitz der öffentlichen Hand und damit de facto der europäischen Steuerzahler befinden.

Griechenland: Steuerzahler oder Sparer werden Banken retten müssen

Kapitalspritzen für die griechischen Banken sollen noch in diesem Sommer erfolgen. Da der ESM nach seinen Statuen die Banken nicht direkt rekapitalisieren darf, bevor die Bankenaufsicht den genauen Kapitalbedarf ermittelt, ist ein Umweg über den griechischen Stabilitätsfonds möglich. Bis zu 25 Milliarden Euro sind hierfür vorgesehen.

Zentralbanken in Südost-Europa und Türkei verhängen Quarantäne über Griechenland

Die Zentralbanken der südosteuropäischen Staaten und der Türkei haben die griechischen Banken „unter Quarantäne“ gestellt. Die Notenbanken fordern die Töchter griechischer Banken auf, griechische Staatsanleihen, sonstige Wertpapiere sowie Kredite abzustoßen. Die Maßnahme deutet darauf hin, dass sich die Zentralbanken konkret auf den Crash in Griechenland vorbereiten. Die EU setzt Griechenland erneut ein Ultimatum.

Schlechte Nachrichte für EU-Steuerzahler: Zyperns Banken brauchen mehr Geld

Zyperns Banken brauchen bereits wenige Monate nach dem Bailout frisches Geld. Kapitalflucht und die Rezession machen den Banken zu schaffen. Zahlen werden die europäischen Steuerzahler.

Zypern: Bank of Cyprus fällt in die Hände der Russen

Die Regierung in Nikosia möchte russische Anleger halten und weitere Investitionen anziehen. Deshalb wurden sie für den Hair-Cut ihrer Bankeinlagen entschädigt. Sie erhielten prompt Aktienanteile an zypriotischen Banken. Die größte Bank des Landes, Bank of Cyprus, wird mittlerweile von ihnen kontrolliert.

Einigung der Eurogruppe: Erst werden Aktionäre und Gläubiger zur Kasse gebeten

Die Eurogruppe hatte sich auf Regeln zur Abwicklung von maroden Banken geeinigt. Erst sollen nun die Aktionäre und Gläubiger im Fall einer Banken-Schieflage zur Kasse gebeten werden. Danach trifft es nicht versicherte Sparer mit mehr als 100.000 Euro und mittelständische Unternehmen – mit acht Prozent.

Neues Trennbank-Gesetz: Deutsche Spareinlagen sind nicht sicher

Die Bundesregierung will mit einem neuen Trennbanken-System das Risiko für deutsche Banken senken. Das Gesetz hat einige Schönheitsfehler. So können die Banken selbst definieren, wie hoch ihr Risiko ist. Über gefinkelte Rechts-Konstruktionen kann das Gesetz ausgehebelt werden. Die Initiative hat daher eher den Charakter einer Beruhigungs-Pille für die verunsicherten Sparer.

EU-Gesetz: Müssen jetzt deutsche Sparer für europäische Banken einspringen?

Die EU will die Sparer per Gesetz an den Banken-Rettungen beteiligen. Die Verhandlungen über den Modus sind an einem kritischen Punkt angelangt: Brüssel will, dass die Sparer in Form einer europäischen Einlagensicherung geschützt werden. Die Banken der Süd-Staaten können offenbar nur mit einem Beitrag der deutschen Sparer gerettet werden.

Zypern nach dem Crash: 60 Prozent können nicht einmal ihre alltäglichen Ausgaben bewältigen

Einen Monat nach dem Haircut ist die wirtschaftliche Lage im Land verheerend. Und die Zyprioten erwarten auch keine baldige Besserung. Sie machen die eigenen Banker und Politiker für die Krise verantwortlich – interessanter Weise jedoch nicht die Troika.

Deutsche Banken im Visier: „Der deutsche Steuerzahler sollte sehr besorgt sein“

Die Deutsche Bank könnten den Deutschen schon bald Sorgen bereiten. Mit 48 Billionen an riskanten Wetten steht die Bank wegen ihres geringen Eigenkapitals nicht besonders solide da. Experten warnen seit langem vor den Gefahren.