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Bailout

Jeder dritte Grieche lebt an der Grenze zur Armut

Nach fünf Jahren Troika-Politik geht es den griechischen Bürgern so schlecht wie schon lang nicht mehr. Jeder dritte Grieche ist gefährdet, in die Armut abzurutschen. In keinem anderen Euroland ist die Situation so dramatisch.

Vor Abstimmung: Mittelstand lehnt neues Bailout ab

Nach Österreich wird nun der Deutsche Bundestag über das neue Bailout-Paket für Griechenland abstimmen. Aus den Reihen der CDU kam im Vorfeld bereits viel Kritik. Nun meldet sich der Mittelstand zu Wort und lehnt die neuen Kredite ab.

Die durchschnittlichen Zinsen für deutsche Bundesanleihen unterschiedlicher Laufzeit sind seit der Griechenland-Krise deutlich gesunken. (Grafik: IWH Halle)

Schwarze Null: Deutschland saniert Haushalt dank Griechenland-Krise

Deutschland hat von der griechischen Tragödie der vergangenen Jahre „finanziell stark profitiert“. Zu diesem Schluss kommt das Leibniz Institut für Wirtschaftsforschung Halle. Etwa 100 Milliarden Euro konnten eingespart werden.

Griechenland rettet die EZB und den IWF mit deutschen Steuergeldern

Rettung andersrum: Die griechische Regierung hat 6,25 Milliarden Euro an die EZB und den IWF überwiesen. Athen hatte die nötigen Mittel zuvor von den europäischen Steuerzahlern erhalten. 1,9 Milliarden stammen vom deutschen Steuerzahler. Immerhin: 0,5 Milliarden bleiben als zusätzliche Liquidität für die griechischen Banken.

Keine Besserung: Griechenland braucht weitere EU-Steuergelder

Die griechische Regierung und die Banken des Landes brauchen mehr Geld vom EU-Steuerzahler: Dazu sollen 11 Milliarden verwendet werden, die bereits zugesagt, aber noch nicht ausgegeben wurden. Warum das Geld nicht der griechischen Bevölkerung zugute gekommen ist, weiß keiner.

Machtkampf in der Ukraine: Merkel und die EU sitzen in der Falle

In der Ukraine ist ein offener Machtkampf zwischen Präsident Poroschenko und den von Angela Merkel und der EU unterstützten Politikern „Jaz“ Jazenjuk und Julia Timoschenko ausgebrochen. Amerikaner und Russen bereiten unterdessen offenbar die Teilung der Ukraine vor. So wie die Dinge jetzt stehen, bleibt für die Europäer eine altbekannte Rolle: Die des Zahlmeisters für den Scherbenhaufen in der West-Ukraine.

Neue Welle der Gewalt in Griechenland erwartet

Ein Machtkampf zwischen Regierung und der linken Oppositionspartei Syriza kann neue Gewaltausbrüche in Griechenland mit sich bringen. Die Linke unterstützt die Proteste der Bevölkerung gegen die Wirtschaftsreformen. Schulen werden besetzt. Beamte protestieren gegen Massenentlassungen. Weitere große Demos und Streiks sind angekündigt.

Mehr als 320 Milliarden Euro: Athens Schulden klettern ins Uferlose

Während über ein weiteres Rettungspaket für Griechenland diskutiert wird, explodieren die Schulden in Athen. Mittlerweile liegen sie bei über 300 Milliarden Euro und damit höher als noch vor dem ersten Bailout. Man fragt sich: Wer wurde hier eigentlich gerettet?

Bewegung im Wahlkampf: Schäuble spricht von weiterem Rettungspaket für Griechenland

Etwa einen Monat vor der Bundestagswahl macht Finanzminister Schäuble nun die Büchse der Pandorra auf. Während einer Wahlveranstaltung sprach Schäuble zum Ärger Merkels von einem weiteren „Programm“ für Griechenland.

Griechenland: Jugendarbeitslosigkeit auf Rekordhoch

Die Jugendarbeitslosigkeit in Griechenland steigt weiter dramatisch an. Trotz zunehmender Beschäftigung im Tourismusbereich stieg sie auf ein neues Rekordhoch von 65 Prozent. Beobachter erwarten, dass es keine mittelfristige Veränderung dieser Zahlen geben wird.

Die Vorbereitungen haben begonnen: So sollen Bankkunden enteignet werden

Die Schweiz hat als erstes Land in Europa Regeln festgelegt, wie die Banken die Sparer bei einer Pleite zu enteignen haben. Gleichzeitig laufen Bestrebungen, die Flucht ins Bargeld zu stoppen. Deutschland wird ebenfalls bald bekanntgeben, wie hoch die Zwangsabgabe für Bank-Kunden ausfällt. Erhöhte Wachsamkeit ist angebracht.

Kein Geld für Athen: Fünf von 22 Forderungen nicht umgesetzt

Die griechische Regierung ist wieder zu langsam: Fünf der 22 Forderungen sind noch nicht umgesetzt. Damit findet die Auszahlung der nächsten Tranche nicht wie erwartet am Freitag statt. Der geforderte umfangreiche Personalabbau im Öffentlichen Dienst ist noch genauso wenig ausreichend umgesetzt wie die Neuorganisation der Ministerien.

Gesetz zur Zwangsabgabe verabschiedet: Das Risiko für Bank-Kunden steigt erheblich

Vielen Banken in Europa spekulieren auf Teufel komm raus mit dem Geld der Sparer und weigern sich, die Risiken offenzulegen. Alle hoffen unverändert auf die Rettung durch den Steuerzahler. Doch die EU hat nun still und leise ein Gesetz beschlossen, demnach ab 1. August die Bank-Kunden als erste enteignet werden müssen, wenn eine Bank in die Krise gerät.

Gescheiterte EU-Politik: Griechenland ist das Paradebeispiel

Die Nachrichten aus Griechenland verschlechtern sich jeden Monat zusehends. Trotz des bereits laufenden zweiten Rettungspaketes ist die Arbeitslosigkeit auf einem Rekordhoch und die faulen Kredite haben ebenfalls einen neuen Höchststand erreicht. Seit Ende 2011 schrumpft die Wirtschaft. Die griechische Bevölkerung zahlt für die griechischen und europäischen Fehlentscheidungen.

Griechenland-Rettung schreitet voran: Für wen sind die Milliarden?

Wichtige Reformen in Griechenland wurden auf die lange Bank verschoben. Dennoch schreitet die Rettung der griechischen Banken voran. Die nächste Tranche an Griechenland wird freigegeben. Die Griechen sehen nichts von den Milliarden.

Umfrage in Hessen: Kann die Portugal-Krise die Wiederwahl der Kanzlerin gefährden?

Die Bundestagswahl wird für Kanzlerin Merkel nicht leicht: Wenn in Hessen jetzt gewählt würde, würde eine Koalition aus SPD und Grünen mehr Stimmen als die CDU und die FDP erhalten. Das Aufflammen der Krise könnte die Wiederwahl Merkels gefährden.

Griechenland-Bailout: IWF gesteht Lüge ein

Der IWF gibt zu, dass von Anfang an klar war, dass die Schulden Griechenlands nicht tragfähig waren. Dennoch habe man dies in der Öffentlichkeit falsch dargestellt, so ein geheimer IWF-Bericht. Davon hätten letztlich die Euro-Banken und die internationalen Hedge-Fonds profitiert.

Bankenrettung in Frankreich: Merkel will deutsche Steuergelder heranziehen

In einem bilateralen Übereinkommen hat Deutschland mit Frankreich einen weitreichenden Beschluss gefasst: Der Euro-Rettungsschirm ESM wird künftig auch für Bankenrettungen zur Verfügung stehen. Zunächst über einen gefinkelten Umweg, später dann auch direkt. Damit werden die deutsche Steuerzahler bei Bedarf auch zur Rettung der französischen Banken herangezogen.

Pleiteland Zypern: Jetzt gibt es die ersten Milliarden vom ESM

Während die Finanzminister mit Slowenien das nächste Land vor einem Bailout in der Euro-Zone bewahren wollen, erhält Zypern zwei Milliarden aus dem Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM). Auch für die Banken in Griechenland und Portugal gibt es Milliarden.

Bankenreform? Institute zocken ungehindert weiter

Jens Weidmann stellt der Reform der Banken-Wirtschaft in Europa ein verheerendes Zeugnis aus: Keine der großen politischen Ankündigungen wurde eingelöst. Es wird weiter unkontrolliert gezockt. Die Politik müsse den Bürgern erklären, dass sie für die Altlasten werden aufkommen müssen. Die Lasten werden allerdings immer größer.