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Balkan

Die Grenze zu Mazedonien bleibt dicht. Die Autonomen wollten den Flüchtlingen mit den Hausbesetzungen eine dauerhafte Unterbringung bieten.(Screenshot YouTube)

EU-Deal: Serbien beginnt mit Schließung der Grenze für Flüchtlinge

Serbien hat mit der Schließung seiner Grenze für Flüchtlinge begonnen. Belgrad lässt ab sofort keine Flüchtlinge aus Afghanistan mehr über die Balkan-Route in die EU reisen. Wenn es nach den Plänen der EU geht, sollen die Maßnahmen auch bald für Flüchtlinge aus dem Irak und zuletzt für Syrer greifen.

EU-Staaten bereiten Abweisung von Flüchtlingen an Außengrenze vor

Die EU-Staaten planen eine radikale Wende in der Flüchtlingspolitik. Nicht zur Einreise berechtigte Personen sollen an den Außengrenzen zurückgewiesen werden. An der griechisch-mazedonischen Grenze werden künftig nur noch jene Flüchtlinge mit Bleibe-Perspektive weitergelassen. Die Flüchtlinge sollen dann mit dem Zug nach Deutschland gebracht werden.

Merkel gescheitert: EU plant völlige Schließung der Grenzen ab 1. März

Die EU plant nach dem Scheitern von Angela Merkels Politik der offenen Grenzen offenbar eine radikale Kehrtwende: Ab 1. März sollen die Außengrenzen auch für Flüchtlinge vollständig geschlossen werden. Die Abschottung soll auch für Syrer gelten.

Balkan-Staaten verweigern Flüchtlingen die Einreise

Serbien lässt offenbar seit Donnerstag nur noch Flüchtlinge aus dem Nahen Osten und aus Afghanistan einreisen. Belgrad reagiert damit auf eine Entscheidung Sloweniens, sogenannte Wirtschaftsflüchtlinge wieder zurückzuschicken.

Diese logistische Meisterleistung dient nicht dazu, in der Flüchtlingskrise Erleichterung zu verschaffen: Das sind die Deutschen Ressourcen für das Nato-Manöver Trident Juncture. (Grafik: Bundeswehr)

Statt in Flüchtlings-Krise zu helfen: Nato übt im Mittelmeer Krieg gegen Russland

Am Balkan und auf dem Mittelmeer erreicht die Flüchtlings-Krise historische Ausmaße. Doch statt zu helfen, hält die Nato ein gigantisches Mittelmeer-Manöver ab, bei der Kampf gegen Russland simuliert wird. 26.000 gut ausgebildete Soldaten ballern mit Platzpatronen durch die Gegend, während die freiwilligen Helfer in Deutschland vor Erschöpfung zusammenbrechen.

Wäre am Sonntag Bundestagswahl, käme die Union jetzt nur noch auf 34 Prozent und damit 1,5 Punkte weniger als in der Vorwoche. (Foto: Consilium)

Merkel befürchtet militärische Konflikte in Europa

Bundeskanzlerin Angela Merkel lehnt die Schließung der deutschen Grenze zu Österreich ab: Ein solcher Schritt könnte zu militärischen Konflikten in Europa führen. Dann könne es zu Entwicklungen kommen, die niemand wolle.

«Wenn wir jeden reinlassen, bedeutet das das Ende Europas», so Orban. (Screenshot YouTube)

Die «Verteidiger des christlichen Europas» leben auf dem Balkan

Ungarns Regierungschef Orban will das christliche Europa vor den andersgläubigen Flüchtlingen retten. Diese Idee blüht seit Jahrhunderten auf dem Balkan. Viele Völker sehen sich auch heute noch als Vorkämpfer.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan am Grab von Alija Izetbegović. (Screenshot)

„Vater der Unterdrückten“: Muslime in Bosnien beten für Erdoğan

Die Muslime auf dem Balkan möchten, dass Erdoğan in der Türkei weiterhin die Stoßrichtung angibt. Sie erhoffen sich eine starke Türkei, die sie vor Aggressionen schützt. Der Genozid von Srebrenica ist für viele von ihnen ein Omen gewesen. Unter dem Vorwand des Kriegs gegen den Terrorismus sollten wenige Jahre später weltweit Millionen weiterer Muslime ermordet werden.

Anhänger im Ausland: Wenn Erdoğan spricht, erhebt sich der Balkan

Die Muslime auf dem Balkan möchten, dass Recep Tayyip Erdoğan weiterhin eine einflussreiche Rolle in der Türkei spielt. Sie erhoffen sich eine starke Türkei, die sie vor Aggressionen schützt. Der Völkermord an den bosnischen Muslimen hat sich ins Gedächtnis der Menschen eingebrannt. Doch Erdoğan verfolgt eine Balkan-Politik, die alle ethnischen Gruppen umfasst.

Zentralbanken in Südost-Europa und Türkei verhängen Quarantäne über Griechenland

Die Zentralbanken der südosteuropäischen Staaten und der Türkei haben die griechischen Banken „unter Quarantäne“ gestellt. Die Notenbanken fordern die Töchter griechischer Banken auf, griechische Staatsanleihen, sonstige Wertpapiere sowie Kredite abzustoßen. Die Maßnahme deutet darauf hin, dass sich die Zentralbanken konkret auf den Crash in Griechenland vorbereiten. Die EU setzt Griechenland erneut ein Ultimatum.

Hilfe für Flutopfer: Türkei baut Hunderte Häuser in Bosnien wieder auf

Nachdem die Türkei bereits im Mai erste Hilfslieferungen in den überschwemmten Balkan versandte, will das Land nun nachhaltige Wiederaufbau-Arbeit leisten. Im Rahmen eines Millionen-Projekts sollen weggespülte Häuser wieder aufgebaut werden. Die Vorarbeiten laufen bereits.

Winter ohne russisches Gas: EU entwickelt Notfall-Plan

Die Energie-Politik der EU, die starkt von den USA betrieben wird, dürfte den Steuerzahler wegen der Verschärfung der Gangart gegen Russland Milliarden kosten. Eine Pipeline zwischen Polen und Litauen muss finanziert werden. Die Balkan-Staaten verlangen Hilfe mit Flüssiggas, falls diesen Winter kein russisches Gas mehr durch die Ukraine fließt. Wer das alles bezahlen soll, ist völlig unklar.

Davutoğlu verteidigt Erdoğans Ansprüche auf den Balkan

Der türkische Außenminister Ahmet Davutoğlu verweigert jede Entschuldigung an Serbien für die Äußerung von Premierminister Recep Tayyip Erdoğan. Dieser hatte den Kosovo als Teil der Türkei beansprucht. Davutoğlu sieht in der Aussage keine Beleidigung.

„Hoffnungsträger der Verzweifelten“: Bosnische Muslime beten für Erdoğan

Die Muslime auf dem Balkan möchten, dass Erdoğan weiterhin Premierminister bleibt. Sie erhoffen sich eine starke Türkei, die sie vor Aggressionen schützt. Das Massaker von Srebrenica ist für viele von ihnen ein Omen gewesen. Doch auch viele Deutsch-Türken sehen in Erdoğan einen Schutzpatron.

„Das prächtige Jahrhundert“: Versöhnt eine türkische TV-Serie eine ganze Region?

Die TV-Serie „Das prächtige Jahrhundert“ („Muhteşem Yüzyıl“) begeistert nicht nur die Fernsehzuschauer in der Türkei. Der Stoff rund um das Leben von Sultan Süleyman dem Prächtigen hat derzeit das Potential mehr zu erreichen, als nur kurzweilige Stunden vor dem TV-Gerät. Das Format könnte der grenzübergreifenden Auseinandersetzung mit einem schwierigen Stück Geschichte dienen.

Irritation in Athen: Erdoğan erhebt Ansprüche auf den Balkan

Erneut herrscht Verwirrung zwischen Griechenland und der Türkei. Der türkische Premier Recep Tayyip Erdoğan hat im Rahmen einer Rede einen kulturellen Anspruch auf den Balkan erhoben. Damit hat er insbesondere die Regierung in Athen entzürnt. Die Erinnerung an die Türken-Herrschaft sitzt offenbar sehr tief im Gedächtnis.

Türkische Sultan-Serien begeistern Menschen vom Balkan bis Arabien

Türkische Serien feiern einen weltweiten Erfolg. Doch auf dem Balkan und im Nahen Osten sind insbesondere Doku-Soaps beliebt, die im Osmanischen Reich spielen. Ungewöhnlich ist, dass sogar Kroaten und Serben sich für jene Serien interessieren. Offenbar ändert sich der Blick auf die Osmanen.

Ramadan in Bosnien: Frauen rezitieren seit Jahrhunderten aus dem Koran

Seit 500 Jahren rezitieren die Frauen von Sarajewo im heiligen Monat Ramadan aus dem Koran. Immer mehr bosnische Musliminnen entwickeln ein Interesse für den religiösen Sprechgesang. Doch die Erinnerungen an die Schrecken des Bosnienkriegs sind allgegenwärtig.

Muslime in Bosnien: 50.000 Gedenken dem Massaker von Srebrenica

Vor 18 Jahren ereignete sich das Massaker von Srebrenica. Tausende bosnische Muslime wurden von nationalistischen serbischen Einheiten getötet. Zum Gedenken haben sich am Donnerstag etwa 50.000 Menschen in Srebrenica eingefunden.

Türkische Schauspielerin verzaubert den Nahen Osten und den Balkan

Türkische Serien erobern den Balkan, Osteuropa und die gesamte arabische Welt. Die türkische Schauspielerin Songül Öden ist ganz besonders beliebt bei den Zuschauern. Die „türkische Rose“ hat die Menschen mit ihren Filmrollen verzaubert. Dabei sind die Formate türkischer Serien weitaus teurer als US-Produktionen.