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BAMF

Flüchtlings-Amt soll Fälschungen von Pässen übersehen haben

Bayern erhebt schwere Vorwürfe gegen das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Das Amt soll zahlreiche Fälschungen von Pässen nicht erkannt haben. Allein in Garmisch-Partenkirchen wurden bei einer Stichprobe 19 gefälschte Pässe sichergestellt.

Bundesländer bezweifeln Angaben über Identität der Flüchtlinge

Einige Bundesländer glauben den Angaben des Bundesamts für Flüchtlinge nicht: Sie bezweifeln, dass vom Amt angegebene Identitäten zutreffend sind. Der Generalstaatsanwalt von Brandenburg will die Akten der Behörde sogar beschlagnahmen lassen. Die Länder müssten wissen, wer sich in Deutschland aufhält.

Asylbewerber machen Urlaub in Ländern, aus denen sie geflohen sind

Einige Asylbewerber sollen sich beim Arbeitsamt zu Besuchszwecken in jenes Land abgemeldet haben, aus dem die wegen politischer Verfolgung geflohen sind. Es gibt keine Belege dafür, dass es sich um ein Massenphänomen handelt. Hartz IV-Empfänger müssen ihren Urlaubsort bei der BA nicht angeben.

Immer mehr Flüchtlinge klagen für schnelleres Asylverfahren

Die Zahl der Flüchtlinge, die für eine Beschleunigung ihrer Asylverfahren gegen das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge klagen, steigt. Fast 6000 Klagen sind derzeit anhängig – mehr als doppelt so viele wie vor einem Jahr.

Bundesamt braucht immer länger für Bearbeitung von Asylanträgen

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge braucht immer länger, um über Asylanträge zu entscheiden. Die durchschnittliche Bearbeitung dauerte im Mai demnach mehr als sechs Monate – Ende 2015 waren es noch etwa fünf Monate.

Bundesregierung meldet drastischen Rückgang bei Flüchtlingen

Seitdem der Hauptfluchtweg über den Balkan dicht ist, kommen deutlich weniger Flüchtlinge in Deutschland an. Die Zahl der gestellten Asyl-Anträge ist allerdings gestiegen. Das sorgt für einen Rückstau bei der Behörde, die Dauer der Asylverfahren haben daher zugenommen.

Personal-Not: Post-Beamte sollen Asyl-Anträge bearbeiten

Beamte der Post sollen dem BAMF bei der Bearbeitung der 770.000 unbearbeiteten Asyl-Anträge helfen. Wer sich freiwillig meldet, bekommt eine Zulage. Das Wirtschaftsministerium sucht ehrenamtliche Vormünder für 60.000 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge.

Alles ist gut: Warum Flüchtlinge nach Deutschland wollen

Märchenland Deutschland: Für die meisten Flüchtlinge kommt nur eine neue Heimat infrage. Warum zieht es Tausende in die Bundesrepublik?

Deutschland ist ein Einwanderungsland

Deutschland ist ein Einwanderungsland. Punkt. Diese Erkenntnis galt lange Jahre als ein Tabu. Und Menschen, die diese Realität ausgesprochen haben, wurden von verschiedenen Seiten belächelt und beargwöhnt. Große Volksparteien konnten sich aus ideologischen Gründen und nach großen internen Diskussionen lediglich dazu durchringen, anstatt das Wort Einwanderungs- oder Zuwanderungsland zu verwenden, von einem Integrationsland zu sprechen.

Sachverständigenrat: Zahl der Muslime in Deutschland wird deutlich überschätzt

Die deutsche Gesellschaft weiß offenbar reichlich wenig über ihre muslimischen Mitbürger. Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) hat jüngst eine Sonderauswertung seines Integrationsbarometers vorgenommen. Das Ergebnis: Die Zahl der Muslime hierzulande wird teils deutlich zu hoch angesetzt. Insgesamt deutet das auf ein erhebliches Informationsdefizit über die Vielfalt der Muslime in Deutschland hin.

Migration: Türkeistämmigen gefällt es in Deutschland besser als angenommen

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlingen (BAMF) hat einen Bericht zur Abwanderung von Türkeistämmigen veröffentlicht. Die Autoren untersuchten die Gruppen und die Gründe für ihren Wegzug. Das Ergebnis überrascht, da es vom öffentlichen Bild abweicht.

Ehegattennachzug: Liebe spornt die Wirtschaft an

Unter dem Titel „Die Integration von zugewanderten Ehegattinnen und Ehegatten in Deutschland“ hat die Bundesagentur für Migration und Flüchtlinge (BAMF) ihre Studie zu nachgereisten Ehepartnern vorgestellt. Das Ergebnis fällt vorwiegend positiv aus. Es fällt auf: Die Liebe spornt auch die Wirtschaft an. Mehr als 50 Prozent der nachzugswilligen Ehegatten bringt einen Studien- oder Berufsabschluss mit in die Bundesrepublik.

Sprachkurse für ausländische Arbeitssuchende: Bundesamt sichert Fortbestand bis Ende 2014

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) stellt weitere 34 Millionen Euro zur Sicherung von Sprachkursen für ausländische Arbeitssuchende zur Verfügung. Das Interesse an den im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) angebotenen berufsbezogenen Sprachkursen ist ungebrochen. Jetzt kann das Programm bis Ende 2014 weiterlaufen.

Plakataktion der Initiative Sicherheitspartnerschaft schürt Vorurteile

Sie erinnern an Vermisstenanzeigen und sollen auf die Gefahren vor der so genannten „islamistischen Radikalisierung“ junger Menschen aufmerksam machen. Mit einer 300.000 Euro teuren Werbekampagne möchte Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) vor allem Eltern, Verwandte, Freunde und Lehrer von jungen Leuten, bei denen sich Radikalisierungsanzeichen bemerkbar machen, bewegen sich an eine Beratungsstelle beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) zu melden.

Mehr Migranten auf deutschem Arbeitsmarkt beschäftigt

Statistiken der Bundesagentur für Arbeit und des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) beleuchten die Arbeitsmarktlage für Migranten in Deutschland in den Zeiten des Fachkräftemangels. Die Beschäftigungsquote von Ausländern hat um 5.5% zugenommen, die der Deutschen um 1,7%.

Bessere Jobchancen für Migranten

Eine engere Zusammenarbeit von Ausländerberatern und Jobvermittlern soll die Situation der Migranten verbessern.

Zusammenfassung Migrationsbarometer: Migrationsrealismus in der Einwanderungsgesellschaft

Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) stellt am heutigen Mittwoch sein Zweites Jahresgutachten vor. Wir dokumentieren die Zusammenfassung des Migrationsbarometers im Wortlaut.

Migrationsgutachten 2011 verlangt "mehr Mut zu klaren Konzepten"

Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) stellt am heutigen Mittwoch sein Zweites Jahresgutachten vor. Wir dokumentieren die Pressemitteilung im Wortlaut. Hauptthemen waren diesmal Migration und Migrationspolitik vor internationalem Hintergrund.

Klaus Bade: "Europa braucht einen Marshall-Plan für Nordafrika"

Klaus Bade, Vorsitzender des Sachverständigenrates deutscher Stiftungen für Integration und Migration, über notwendige Reformen in Flüchtlingspolitik und Arbeitsmigration, Zuwanderer aus Nordafrika als Fachkräfte für die deutsche Wirtschaft sowie den Rückfall in der diesjährigen Deutschen Islam Konferenz.