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Barrel

Öl-Exporteure und Importeure der MENA-Region. (Grafik: IWF)

IWF: Saudi-Arabien droht bis 2020 die Zahlungsunfähigkeit

Nach einem Papier des IWF zufolge werden zahlreiche Ölexporteure bis zum Jahr 2020 zahlungsunfähig werden. Aufgrund des Ölpreisverfalls muss Saudi-Arabien seine Devisenreserven anzapfen und zieht gleichzeitig Liquidität aus dem Markt. Eine Haushaltskonsolidierung wird dem Königreich nicht gelingen. Saudi-Arabien und weitere Ölexport-Staaten stehen somit auch vor politischen Umbrüchen.

Investoren nervös: Fallender Öl-Preis erhöht Kriegsgefahr in der Welt

US-Investor Jeff Gundlach sagt, dass ein weiterer Verfalls des Öl-Preises auf 40 US-Dollar pro Barrel die Rendite auf zehnjährige US-Staatsanleihen auf ein Prozent absenken könnte. Doch der Verfall des Öl-Preises ziehe auch geopolitische Folgen nach sich. Vor allem der russische Präsident Putin steht unter Druck. Die russischen Energie-Oligarchen werden unruhig und verlangen Taten von Putin.

Schwacher Petro-Dollar stoppt Shopping-Tour der Öl-Scheichs

Die Big Spender sind klamm: Seit Juni ist der Öl-Preis um 40 Prozent gesunken. Im gleichen Zeitraum verloren die OPEC-Staaten Einnahmen in der Höhe von von 316 Milliarden US-Dollar. Das Geld fehlt nun im globalen Kreislauf. In den Boom-Zeiten des Öls waren reiche Magnaten bei Luxusmarken LVMH, Harrods oder dem Fußball-Verein Paris St. Germain eingestiegen. Solche Investitionen dürfte es auf absehbare Zeit nicht mehr geben.

EU-Staaten haben billiges Erdöl vom Islamischen Staat gekauft

Die EU hat gestanden, billiges Erdöl vom Terror-Staat IS gekauft zu haben. Die USA haben auch die EU auf eine Anti-Terror-Koalition verpflichtet. Indirekt kontrollieren die Amerikaner damit auch den Rohstoffnachschub Europas.