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Beate Zschäpe

Erneut möglicher NSU-Zeuge tot

Um aus dem NSU-Komplex Fragen abzuleiten oder Zweifel zu formulieren, muss man kein Verschwörungstheoretiker sein. Nicht nur der so genannte NSU-Prozess, sondern auch die gesamte Entwicklung um den NSU-Komplex wird immer mehr zu einer Farce.

Nagelbombenanschlag von Köln: Für Anwohner ist das Kapitel noch lange nicht abgeschlossen

Im Sommer des Jahres 2004 erlangte die Kölner Keupstraße traurige Bekanntheit durch den Nagelbombenanschlag. Damals wurden 22 Menschen verletzt. Ab kommenden Montag ist der Anschlag Thema im Münchner NSU-Prozess. Für viele Bewohner und Händler der Straße ist das Thema noch lange nicht abgeschlossen.

Neues Kapitel im NSU-Prozess: Gericht beschäftigt sich erstmals mit letztem Verbrechen in Köln

Der Münchner NSU-Prozess läuft nun bereits seit 172 Verhandlungstagen. Doch auch nach eineinhalb Jahren scheint ein Ende nicht absehbar. Mittlerweile erfolgt das Verfahren weitestgehend unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit. Am kommenden Montag könnte sich das jedoch ändern: Erstmals wird sich das Gericht ausführlich mit dem Nagelbombenanschlag in der Kölner Keupstraße beschäftigen, der dem NSU angelastet wird.

Wie der NSU-Skandal immer wieder Vertrauen zerstört

Die Pannen und Schlampereien bei der Aufarbeitung der Mordserie, welche dem Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) zugerechnet werden, sorgen in Deutschland weiterhin für Furore. Obwohl der Nachrichtenwert im Gegensatz zu Beginn der Aufdeckung des peinlichen Skandals immer mehr abnimmt, kommen weiterhin hochgradig dubiose Einzelheiten ans Tageslicht. Es bleibt nach wie vor offen, in wessen Auftrag die Lynchmorde ausgeführt wurden. Das mutmaßliche NSU-Mitglied Beate Zschäpe hüllt sich immer noch in Schweigen.

Gedenktag für NSU-Opfer: Ex-Präsident Wulff veröffentlicht Gastbeitrag

Zum zehnten Jahrestag des Bombenanschlags in Köln lädt der Verein „Birlikte – Wir stehen zusammen!“ zu einem dreitätigen Kulturfest ein. Zur Feier werden 70.000 Besucher erwartet. Unter ihnen ist auch der ehemalige Bundespräsident Christian Wulff.

Mordfall Kiesewetter: Polizei fahndete nach „Negern“ und „Zigeunern“

Der NSU-Prozess ist längst zu einem undurchsichtigen Fall geworden. Unter Verdacht stehen V-Männer, die bei den Morden indirekt mitgewirkt haben sollen. Doch nun sollen sich beim LKA Baden-Württemberg und bei der Polizei Heilbronn auch Beamte befinden, denen Rassismus vorgeworfen wird.

Hintergründe zum NSU-Prozess: Mord an Polizistin Kiesewetter bleibt ein Rätsel

Der Mord an der Polizistin Michèle Kiesewetter bleibt weiterhin ein Rätsel. Insbesondere mögliche Berührungspunkte mit dem NSU-Trio bleiben im Verborgenen. Der Patenonkel der Ermordeten weiß offenbar mehr. Doch er schweigt.

NSU-Terror: Selbstmord von Mundlos und Böhnhardt technisch „unmöglich“

Die Zweifel an der Selbstmord-These in Bezug auf die NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos vertiefen sich. Waffen-Analysten sagen, dass die Selbstmorde aus technischen Gründen schlichtweg unmöglich seien.

Richter behindert NSU-Beweisführung: Verdächtiger Geheimdienstler kommt erneut davon

Offenbar schwebt eine schützende Hand über dem Ex-V-Mann Andreas Temme. Er gilt als Verdächtiger im Zusammenhang mit dem NSU-Mord in Kassel. Doch unter Anklage steht er nicht. Nun hat das OLG München auch die Überprüfung von 35 Telefonüberwachungs-Akten des rechtsradikalen Temme verhindert. Die Akten seien unwichtig.

Grünen-Abgeordneter zum NSU-Prozess: „Ein unwürdiges Schauspiel im Gerichtssaal“

Der zweite Verhandlungstag im NSU-Prozess lief hitzig ab. Die Verteidigung versuchte durch durchgehende Anträge den Prozess zu verzögern. Der Grünen-Abgeordnete Mehmet Kılıç zeigte sich erbost über die Tricksereien der Verteidigung. Zuvor hatte Verfassungsschutz-Präsident Maaßen geraten, die Erwartungen an den Prozess nicht zu hoch zu setzen.

NSU-Opfer Anwalt: „Die Ermordung der Polizeibeamtin Kiesewetter ist ein großes Rätsel“

NSU-Kläger Mehmet Daimagüler spricht es aus. Die Ermordung der Polizistin Michele Kiesewetter beinhaltet eine Reihe von Ungereimtheiten. Das Muster entspreche nicht einem Mord aus Hass gegen den Staat. Vieles sei noch im Dunkeln. Auch der Patenonkel Kiesewetters möchte nicht reden. Doch er weiß scheinbar etwas, was der Öffentlichkeit bis heute verborgen geblieben ist.

NSU-Prozess: Davutoğlu fordert Sühne für Mordopfer

Der türkische Außenminister Ahmet Davutoğlu hat während seiner Deutschlandvisite noch einmal betont, dass die Morde an türkischen Mitbürgern zwischen 2000 und 2007 „rassistische Angriffe“ gewesen wären, die „nicht straffrei bleiben dürfen“. Der Politiker traf sich mit Angehörigen der Opfer in der türkischen Botschaft in Berlin.

NSU-Verfahren: Sevim Dağdelen fordert großen Saal und mehr internationale Presse

Die Bundestags-Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE, Sevim Dağdelen, sagt, dass der NSU-Prozess ein großes internationales Aufsehen errege. Das OLG München müsse jenem Umstand gerecht werden. Einen größeren Verhandlungs-Saal und mehr internationale Medien beim Prozess, fordert sie. Der Generalsekretär der AABF, Ali Doğan, schließt sich dem Vorschlag Dağdelens an. Denn nur so könne man verloren gegangenes Vertrauen wieder gewinnen.

NSU-Morde: Innenministerium will keine Auskunft geben

Der NSU-Ausschuss hat einen schweren Stand. Das Bundesinnenministerium verweigert der Untersuchungskommission die Kooperation. Erdoğan hatte schon 2011 deutschen Behörden die Existenz eines "tiefen Staates" unterstellt.

Entnazifizierung brauner Gedanken möglich

Für die einen sind sie Märtyrer. Für die anderen nur die Spitze eines Eisbergs und nur das, was von den rechtsextremistischen Umtrieben sowie der braunen Unterwanderung einiger Behörden offen zu Tage trat. Vor etwa einem Jahr ist die rechtsterroristische Neonaziorganisation „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) aufgedeckt geworden.

Festnahme: Ralf Wohlleben besorgte Waffen für Neonazi-Trio

Am Dienstag wurde ein weiterer Mithelfer des NSU festgenommen. Ralf Wohlleben soll das Neonazi-Trio über Jahr unterstützt haben. Der 36-Jährige soll seit 1995 in der Nazi-Szene aktiv gewesen sein.

Rechtsterror: Macher des NSU-Propagandafilms festgenommen

Die Polizei hat in Brandenburg den Neonazi Andre E. (32) im Landkreis Potsdam/Mittelmark festgenommen. Er wird beschuldigt, die rechtsextremen Zwickauer der Vereinigung „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) unterstützt zu haben.

Rechtsterror: Behörden kannten Neonazi-Trio seit 1998

Die Rechtsterroristen aus Zwickau sind den Behörden offenbar schon länger bekannt als bislang angenommen.

Rechtsterror: Stiefvater der ermordeten Polizistin bestreitet NSU-Kontakte

Ralf Kiesewetter, Stiefvater der 2007 getöteten Heilbronner Polizistin Michèle Kiesewetter, hat den Verdacht bestritten, seine Stieftochter könnte aufgrund bei ihm bestehender Neonazi-Kontakte gezielt Opfer der Rechtsterroristen geworden sein.

Rechtsterror: Stiefvater der ermordeten Polizistin kannte Uwe Mundlos!

Neue Erkenntnisse lassen den Schluss zu, dass die 2007 ermordete Polizistin in Heilbronn Opfer eines gezielten Anschlags wurde. Ihr Stiefvater hatte demnach Kontakt zu Uwe Mundlos, Teil des Zwickauer Neonazi-Trios.