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Benedikt XVI.

Papst Franziskus: Ein Naher Osten ohne Christen ist nicht denkbar

Für die Katholische Kirche ist ein Naher Osten ohne eine christliche Bevölkerung nicht akzeptabel. Das machte Papst Franziskus am Donnerstag deutlich. Die Angehörigen der religiösen Minderheit sind aufgrund regionaler Konflikte und Unruhen nicht selten dazu gezwungen, zu fliegen.

Vatikan im Umbruch: Franziskus I. Holt sich Unterstützung aus Deutschland

Papst Franziskus will die Macht der Italiener in der Kurie brechen. Dazu hat er einen „Beirat“ gegründet, der ihm beim Umbau im Vatikan helfen soll. Mit dabei ist auch der Münchener Kardinal Reinhard Marx.

Istanbul: Patriarch Bartholomäus glaubt an Reformeifer von Franziskus

Der griechisch-orthodoxe Ökumenische Patriarch von Konstantinopel Bartholomäus I. glaubt, dass mit dem neuen Oberhaupt der Katholischen Kirche, Papst Franziskus I., ein Reformprozess der gesamten Institution einhergehen wird. Langfristig könnte das sogar zu einer Wiedervereinigung der Kirchen in Ost und West führen.

Franziskus I. fordert zu mehr Dialog mit dem Islam auf

Der neue Papst Franziskus I. forderte den Westen an diesem Freitag auf, den Dialog mit dem Islam zu intensivieren. Gleichzeitig appellierte der Pontifex an die Welt, mehr tun, um die Armut zu bekämpfen. Unterdessen sprach der griechisch-orthodoxe Ökumenische Patriarch von Konstantinopel Bartholomäus I. dem Argentinier eine Einladung nach Istanbul aus.

Papst Franziskus I.: Kommt er schon bald in die Türkei?

Der neue Papst Franziskus I. ist erst seit wenigen Tagen im Amt, schon gibt es Hoffnung, dass der Argentinier schon bald eine Türkei-Visite unternehmen könnte. Genährt wird diese durch Vatikan-Sprecher Federico Lombardi. Der ließ verlauten, dass sich der Pontifex durchaus vorstellen könnte, die Türkei in naher Zukunft zu besuchen.

Historischer Schritt: Patriarch Bartholomaios I. wohnt Amtseinführung von Franziskus I. bei

Am kommenden Dienstag, den 19. März, wird Franziskus I. offiziell als neuer Papst der Katholischen Kirche eingeführt. Dem Ereignis in Rom wird auch der griechisch-orthodoxe Ökumenische Patriarch von Konstantinopel Bartholomaios I. beiwohnen. Seine Zusage ist historisch. Ist es doch der erste Schritt dieser Art seit 1054.

Papst Franziskus I.: Türkei hofft auf bessere Verbindung zur muslimischen Welt

Am vergangenen Mittwochabend um 19.07 Uhr war es soweit: Weißer Rauch stieg aus dem Schornstein der Sixtinischen Kapelle. Die Katholische Kirche hat ein neues Oberhaupt. Derzeit freuen sich nicht nur mehr als eine Milliarde Katholiken weltweit über den neuen Mann aus Argentinien. Auch in der Türkei beobachtet man das Geschehen im Vatikan genau. Franziskus I. - das ist klar - wird vor allem von Nicht-Christen einer eingehenden Prüfung unterzogen.

Konklave im Vatikan: Ab Dienstag beginnt das Machtspiel der Kardinäle

Im Vatikan beginnt am Dienstag das Konklave zur Wahl des Nachfolgers von Papst Benedikt XVI. Es ist ein handfester Kampf der Italiener gegen die US-Kardinäle. Es geht um Geld, Macht und Einfluss. Das Scheitern von Joseph Ratzinger zeigt: Wer Papst wird, ist fast Nebensache.

Hoffen auf den neuen Papst: Davutoğlu wünscht sich Kooperation gegen Islamhass

Seit 20 Uhr Donnerstagabend ist der Stuhl des Heiligen Vaters vakant. Noch ist unklar, wer Benedikt XVI. nachfolgen wird. Doch die Hoffnungen sind groß: In der Türkei, so Außenminister Ahmet Davutoğlu, wünsche man sich eine schnelle Wahl und eine enge Zusammenarbeit mit den Muslimen, um gemeinsam gegen Islamophobie zu kämpfen.

Dienstschluss für Benedikt XVI.: Ratzinger will sich vor der Welt verbergen

Papst Benedikt XVI. hatte am Donnerstag um 20 Uhr Dienstschluss. Er bestieg einen Hubschrauber des italienischen Staates und flog auf den Sommersitz. Bald kehrt er jedoch zurück, um im Vatikan als Rentner zu leben. Die Videos vom Abflug - und eine futuristische Doku seines zukünftigen Alltags.

Letzte Generalaudienz: Der deutsche Papst sagt „Lebewohl“

Der Papst aus Deutschland ist Geschichte. Am Mittwoch verabschiedete sich Joseph Ratzinger von den Katholiken. Zu den Skandalen im Vatikan äußerte er sich nur zwischen den Zeilen.

Nachfolger für Ratzinger: Papstwahl wahrscheinlich früher als gedacht

Der starke Mann im Vatikan, Kardinal-Staatssekretär Tarcisio Bertone, möchte möglichst schnell klare Verhältnisse. Die Wahl des neuen Papstes soll vorgezogen werden. In der Vatikan-Bank hat Bertone dafür gesorgt, dass einer seiner Kritiker aus dem Aufsichtsrat verschwindet – und durch einen Vertrauten ersetzt wird.

Nähe zur Rüstungsindustrie: Neuer Chef der Vatikan-Bank hat enge Verbindungen

Der neue Chef der Vatikan-Bank, Ernst von Freyberg, bleibt neben seinem neuen Job weiter Aufsichtsratsvorsitzender von Blohm + Voss. Die Firma baut im Auftrag des Verteidigungsministeriums vier Fregatten. Seine Mutter ist Erbin der Familie Blohm. Das Familienvermögen hat von den deutschen Rüstungsgeschäften profitiert. Bisher war es für den Vatikan ein Tabu, sich offiziell zu nahe an die Rüstungsindustrie zu wagen.

Vatikan-Bank bekommt neuen Chef

Der deutsche Rechtsanwalt Ernst von Freyberg wurde von Papst Benedikt zum neuen Chef der Vatikanbank ernannt. Damit versucht Joseph Ratzinger, für die Zeit nach seinem Rücktritt die Bank aus dem kriminellen Eck zu bringen. Der neue Mann ist in der Banken-Szene keine wirklich bekannte Größe. Sein Kontakt in die Vatikan-Bank läuft über die ehemalige deutsche Treuhand.

Papst-Experte Gianluigi Nuzzi: Benedikt XVI. ist am Vatikan gescheitert

Der italienische Star-Journalist Gianluigi Nuzzi ist überzeugt: Papst Benedikt XVI. ist zurückgetreten, um ein Zeichen gegen die Missstände im Vatikan zu setzen. Als Theologe habe er sich überfordert gefühlt, die wirtschaftlichen Probleme des Kirchenstaats zu lösen. Er habe in der Kurie keine Freunde gehabt. Sein Nachfolger müsse nun vor allem die von Skandalen erschütterte Vatikan-Bank reformieren.

Geldwäsche: Vatikan-Bank steht unter Verdacht

Die Vatikan-Bank scheint bei den aktuellen italienischen Korruptions-Skandalen eine zentrale Rolle zu spielen. Benedikt XVI. hatte verzweifelt versucht, die Bank aus den Schlagzeilen zu bekommen – und wurde von den Machenschaften der „Unberührbaren“ förmlich überrollt. Am Ende blieb ihm nur der spektakuläre Rücktritt.

Vorwurf: Der Papst soll 17 geheime Bankkonten haben

Der türkische Journalist Aytunç Altındal spricht von Geheimkonten bei 17 verschiedenen Banken. Allein bei der deutschen Bank Hauck & Aufhäuser soll der Papst in der Vergangenheit 32 Millionen Dollar angesammelt haben. Auch von Geldwäsche ist die Rede.

Papst-Rücktritt: War ein Wirtschaftskrimi im Vatikan der Grund?

Es wird immer deutlicher: Der Rücktritt von Papst Benedikt XVI. dürfte mit dem Wirtschafts-Krimi im Vatikan zu tun haben. Offenbar hat der Papst in einem tobenden Machtkampf resigniert. Sein spektakulärer Schritt könnte nun zu einem Befreiungsschlag führen – wenn Joseph Ratzinger auspackt und den Kardinälen sagt, wie schlimm es um den Kirchenstaat steht.

Vatikan: Intrigen, Skandale und Geldwäsche?

Der angekündigte Rücktritt des Papstes Benedikt XVI. hatte weltweit für Erstaunen gesorgt. Die Öffentlichkeit suchte nach objektiven Gründen. Doch der Rücktritt wird auch mit seiner Unzufriedenheit über angebliche Missstände im Vatikan in Verbindung gebracht.

Trotz Verbot im eigenen Land: Ayatollah Ali Chamenei ist jetzt bei Facebook

Zwar ist Papst Benedikt der XVI. seit dem 12. Dezember auf Twitter aktiv, auf Facebook ist das Oberhaupt der Katholischen Kirche allerdings noch nicht. Hier ist ihm der oberste religiöse und politische Führer des Iran, Ayatollah Ali Chamenei, eine Schritt voraus. Obschon das Netzwerk in seinem eigenen Land verboten ist, hat er seit dem 13. Dezember 2013 dort eine eigene Seite.