Alle Artikel zu:

Benjamin Netanjahu

Israel kritisiert Weltstrafgericht wegen «Mavi Marmara» scharf

Israel hat den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag wegen des Verfahrens zur blutigen Enterung des Gaza-Hilfsschiffs «Mavi Marmara» scharf kritisiert. Die Beschäftigung des Gerichts mit Israel habe zynische, politische Gründe, so der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. Bei der Enterung des Schiffes 2010 waren neun Türken ums Leben gekommen.

Weltweite Verwunderung: Erdoğan erscheint nicht bei Mandelas Beerdigung

Entsetzen und Erheiterung erfolgten auf die Ankündigung des türkischen Premiers Recep Tayyip Erdoğan, nicht zu Nelson Mandelas Beerdigung zu erscheinen. Er drückte in einem Telegramm sein Beileid aus. Für seine Abwesenheit gibt es eine Reihe von möglichen Gründen.

Türken halten Deutschland für das beste Land der Welt

Kanzlerin Merkel mag in Europa unbeliebt sein wie nie. Deutschlands Bürger sind es offenbar nicht. Wie eine internationale Umfrage der BBC zeigt, schneidet die Bundesrepublik am besten ab - auch bei den Türken. Ganz anders steht es derzeit um das türkisch-israelische Verhältnis, allen diplomatischen Bemühungen zum Trotz.

Entschuldigung zeigt Wirkung: 111 Prozent mehr israelische Touristen in der Türkei

Der Zahl der israelischen Urlauber in der Türkei steigt wieder. Dieser Trend wird in direktem Zusammenhang mit der kürzlichen Entschuldigung des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu für den Überfall auf die Mavi Marmara im Jahr 2010 gesehen. Für die kommenden Monate wird noch einmal ein deutlicher Schub erwartet.

Türkisch-israelische Beziehungen: Bülent Arınç will zurück zum Zustand vor 2010

Der stellvertretende türkische Premier Bülent Arınç blickt nach der Entschuldigung durch den israelischen Premier Benjamin Netanjahu optimistisch in die Zukunft. Die Türkei wolle auf jeden Fall wieder zurück zu den türkisch-israelischen Beziehungen wie sie vor dem Vorfall auf der Mavi Marmara im Frühjahr 2010 waren.

Energiewirtschaft: Israel und Türkei wollen Kooperation vertiefen

Israel und die Türkei könnten schon bald ein gemeinsames Erdgas-Pipeline-Projekt ins Leben rufen. Die Chancen dafür stehen gut. Denn derzeit ist die türkische Zorlu Holding ohnehin auf dem israelischen Energiemarkt tätig und könnte sogar eine Vermittler-Rolle zwischen beiden Ländern einnehmen. Doch noch liegen keine handfesten Pläne auf dem Tisch.

Shimon Peres: Israel und Türkei müssen Völkern der Region helfen

Israels Präsident Shimon Peres sagt: Türken und Juden haben eine Reihe von Ähnlichkeiten und tragen diesselbe Verantwortung im Nahen Osten. Es entstehe eine neue Welt und beide Staaten haben die Aufgabe, ihren Kindern eine bessere Zukunft zu bieten. Offenbar hat Israel erkannt, dass die Türkei in der Iran-Frage und im Syrien-Konflikt faktisch dieselben Interessen haben.

John Kerry: „Erdoğans Aussagen zum Zionismus sind verwerflich“

Erdoğans Gleichsetzung des Zionismus mit dem Faschismus hat für Empörung im Weißen Haus gesorgt. US-Außenminister John Kerry, der sich derzeit auf einem Staatsbesuch in der Türkei befindet, findet Erdoğans Vergleich „verwerflich“. Davutoğlu hingegen verteidigt den türkischen Premier und wirft Israel Feindseligkeit vor.

Syrien-Konflikt: Türkei und Israel werden nicht kooperieren

Seit vergangenem Wochenende ist neben der Türkei auch Israel aktiv in den Syrien-Konflikt involviert. Jüngste Gerüchte, die beiden Ländern könnten fortan zusammenarbeiten, um die seit März 2011 andauernde Krise zu beenden, dementierte der türkische Außenminister Ahmet Davutoğlu nun aber entschieden. Ohnehin habe es sich im Fall der Golanhöhen nicht um eine Grenzverletzung durch Syrien gehandelt.

Mavi-Marmara: Israel bietet Angehörigen sechs Millionen Dollar

Israel soll angeboten haben, sechs Millionen Dollar an die Opfer der Erstürmung eines türkischen Hilfsschiffes durch israelische Militärs zu zahlen. Mit dieser Summe sollen Klagen gegen die Streitkräfte beigelegt werden. Von einem hochrangigen israelischen Beamten wird das allerdings dementiert.

Time-Magazine: Zwei Türken unter den einflussreichsten Menschen der Welt!

Freudige Überraschung für die Türkei: Außenminister Ahmet Davutoğlu und Wirtschaftsminister Ali Babacan haben es 2012 in die Liste der 100 einflussreichsten Menschen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Sport des US-amerikanischen Time-Magazines geschafft.

Einreiseverbot für Günter Grass: Israel bugsiert sich selbst ins Abseits

Mit seinem Gedicht "Was gesagt werden muss" erhitzt Literatur-Nobelpreisträger Günter Grass die Gemüter. Der Autor liegt gänzlich falsch, sagen die einen. Recht hat er, tönt die Gegenseite. Mitten hinein in diese Debatte grätscht nun Israel selbst. Dort erklärt man den Dichter kurzerhand zur Persona non grata. Ein Schritt, der selbst Grass-Gegnern zu weit geht.

Technische Panne: Sarkozy und Obama können Netanjahu nicht ausstehen

In Cannes bekamen Sarkozy und Obama nicht mit, dass ihre inoffizielle Lästerattacke gegen ihren israelischen Kollegen Netanjahu mitgehört wurde. Sarkozy soll diesen als Lügner bezeichnet haben.

Ehud Barak zu Iran: Israel will keinen Krieg

Israels Verteidigungsminister Ehud Barak hat am Dienstag Spekulationen zurückgewiesen, Israel plane einen Angriff auf die iranischen Atomanlagen. Man habe sich noch lange nicht für irgendeine militärische Operation entschieden.

Iranisches Atomprogramm: Moskau warnt Israel vor Militärschlag

Russland versucht Israel von einem militärischen Angriff im Iran abzuhalten. Das könnte schlimme Konsequenzen haben, meint der russische Außenminister Sergej Lawrow. Noch in dieser Woche wird die Veröffentlichung eines Berichts der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA zum iranischen Atomprogramm erwartet.

Palästina-Vollmitgliedschaft: USA stoppen UNESCO-Zahlungen

Die USA machen ihre Drohung, ihre UNESCO-Finanzierung im Falle einer Aufnahme Palästinas zu stoppen, wahr. Damit entsteht in der UN-Organisation eine riesige Haushalts-Lücke. Die Staaten wollen gemeinsam an der Lösung des Problems arbeiten.

Gewalt-Eskalation in Gaza: Israel kündigt Vergeltung an

Unruhen in Gaza: Seit Mittwoch kommt es zu Gefechten zwischen Palästinensern und Israel. Mehrere Ziele im Gazastreifen wurden auch am Wochenende wieder bombardiert. Mehrere Menschen starben.

Liebermans Revanche: Erdogans Regierung unterstützt den Terror

Als Reaktion auf die jüngste Kritik des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan an Israel in einem Interview mit "CNN International" beschuldigt der israelische Außenminister Avidgor Lieberman Erdogans Regierung der "Unterstützung und Förderung des Terrors".

Friedensgespräche: Netanjahu will „ohne Vorbedingungen“ verhandeln

Der israelische Präsident Benjamin Netanjahu bewegt sich: So sei er grundsätzlich bereit den Friedensfahrplan des Nahost-Quartetts für Gespräche mit den Palästinensern zu akzeptieren. Allerdings, so erklärte er gegenüber dem israelischen Sender 10, müssten diese "ohne Vorbedigungen" beginnen.

Obama will Antrag auf Palästinenser-Staat verhindern

Am Mittwoch beginnt die Generalversammlung der Vereinigten Nationen in New York. Mahmoud Abbas will der UN am Freitag seinen Antrag auf Vollmitgliedschaft vorlegen. Obama will ihn noch am Abend davon abbringen.