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Berkin Elvan

Die Place des Nations vor der Genfer UNO. (Screenshot Twitter)

Erdogan-Kritik: Türkei will Foto aus Genfer Ausstellung entfernen lassen

Ein Foto mit einem Erdogan-kritischen Bildtext in einer Ausstellung in Genf hat den Unmut der türkischen Behörden entfacht. Die Türkei habe um die Entfernung des Fotos ersucht, das Präsident Recep Tayyip Erdogan für den Tod eines 15-jährigen Jungen während der Proteste um den Gezi-Park in Istanbul im Jahr 2015 verantwortlich macht.

Anklage vorbereitet: 18 türkischen Journalisten drohen mehr als sieben Jahre Gefängnis

Die Istanbuler Chef-Staatsanwaltschaft hat ihre Anklage gegen 18 Journalisten vorbereitet. Sie werden beschuldigt, „Propaganda für eine terroristische Organisation“ verbreitet zu haben. Die Staatsanwaltschaft fordert vom Gericht jeweils eine Gefängnisstrafe von bis zu 7,5 Jahren zu verhängen.

Internetzensur: Blockade von YouTube und Twitter in der Türkei wieder aufgehoben

Im Streit um Internet-Bilder einer Geiselnahme sind Twitter und YouTube in der Türkei mehrere Stunden lang blockiert worden. Die Zensur wurde erst aufgehoben, nachdem die Netzwerke die umstrittenen Fotos entfernt hatten.

Schon wieder: Türkische Behörden sperren Twitter und Youtube

Knapp ein Jahr nach der letzten Sperre von Twitter und YouTube, mischt sich die türkische Regierung erneut in die freie Meinungsäußerung ein. Hintergrund ist diesmal die Veröffentlichung von Fotos von der tödlichen Geiselnahme eines Staatsanwaltes in der vergangenen Woche in Istanbul in sozialen Medien. Zuvor hatte Ankara bereits einige Zeitungen ins Visier genommen.

Foto von Geiselnahme: Untersuchung gegen vier türkische Zeitungen eingeleitet

Im Zuge des Geiseldramas in Istanbul sind vier türkische Zeitungen ins Visier der Behörden geraten. Die Blätter hatten Geisel-Bilder des später zu Tode gekommenen Staatsanwalts Mehmet Selim Kiraz veröffentlicht. Jetzt wird ihnen Propaganda für eine Terrororganisation vorgeworfen.

Nach Angriff auf Polizeipräsidium: Erdoğan bricht Staatsbesuch in Rumänien ab

Erst nehmen Linksextremisten in Istanbul einen Staatsanwalt zur Geisel. Am Tag danach wird nicht nur ein Büro der islamisch-konservativen Regierungspartei AKP in Istanbul gestürmt, sondern auch das Polizeipräsidium der größten Stadt des Landes angegriffen. Das neuerliche Blutvergießen hat Präsident Recep Tayyip Erdoğan in Alarmbereitschaft versetzt.

Bewaffnete stürmen Büro von türkischer Regierungspartei in Istanbul

Nach der tödlichen Geiselnahme eines Staatsanwalts durch Linksextremisten haben Bewaffnete ein Büro der islamisch-konservativen Regierungspartei AKP in Istanbul gestürmt. Nach bisherigen Erkenntnissen kam niemand zu schaden. Zeitgleich wurden in Antalya 22 Verdächtige festgenommen, die ähnliche Aktionen wie die Geiselnahme geplant haben sollen.

Istanbuler Geiselnahme gewaltsam beendet: Staatsanwalt stirbt im Krankenhaus

Linksextremisten bringen im zentralen Istanbuler Gerichtsgebäude einen Staatsanwalt in ihre Gewalt. Die Polizei beendet die Geiselnahme gewaltsam. Am Ende sterben drei Menschen.

Linke Gruppe nimmt Staatsanwalt in Istanbul als Geisel

Linksextremisten dringen in das zentrale Istanbuler Justizgebäude ein und bringen einen Staatsanwalt in ihre Gewalt. Die Geisel ist Ankläger in einem Fall, der landesweit Schlagzeilen machte.

Gezi Park-Opfer Berkin Elvan: Familie verlangt eine Million Lira Entschädigung

Genau ein Jahr nach dem Tod ihres Sohnes fordert die Familie des Gezi Park-Opfers Berkin Elvan nun finanzielle Genugtuung vom türkischen Innenministerium. Insgesamt steht die Summe von einer Million Türkische Lira im Raum. Die Familie ist überzeugt, dass der Staat Schuld am Tod des Teenagers hat.

Istanbul: Polizei sucht nach Attentäterin

Die türkische Polizei fahndet nach einer Linksextremistin. Am Freitag hatte die Frau im Istanbuler Zentrum gezielt auf Polizisten geschossen. Die Attentäterin wurde als Anhängerin der verbotenen Untergrundorganisation DHKP-C identifiziert.

Keine Kritik an Erdoğan: Türkisches Gericht betrachtet Parolen gegen Präsidenten als Verleumdung

Grundrechte gelten nicht bei Erdoğan-feindlichen Parolen. Ein türkisches Gericht verurteilt einen Akademiker wegen Verleumdung des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdoğan. Hierfür formuliert der Richter das Recht auf freie Meinungsäußerung um.

Unruhen in Istanbul fordern zweites Todesopfer

Kurz nach dem Tod eines 30-Jährigen, der am Donnerstag von einem Geschoss schwer am Kopf verletzt wurde, ist nun ein weiterer Bürger im Zuge der Istanbuler Unruhen verstorben. Auch diesmal zeigt der türkische Premier Recep Tayyip Erdoğan wenig Taktgefühl und lässt sich erneut zu einer verbalen Attacke gegen die Bevölkerung hinreißen.

Unruhen in Istanbul: 30-Jähriger stirbt nach Schuss in den Kopf

Kurz vor dem Auftritt des türkischen Premiers Recep Tayyip Erdoğan in Köln, ist es in der Türkei zu einem neuerlichen Todesfall auf offener Straße gekommen. Ein 30-jähriger Mann starb in Istanbul, nachdem er schwer am Kopf verletzt wurde. Sein Bild geht mittlerweile um die Welt.

Todesfall Berkin Elvan: Türkische Behörden rollen Untersuchungen neu auf

Neue Zeugenaussagen im Fall des kürzlich verstorbenen Gezi Park Opfers Berkin Elvan bringen offenbar Bewegung in die türkische Justiz. Wie der türkische Innenminister Efkan Ala mitteilte, werde es nun neue Untersuchungen geben. Es besteht der Verdacht, dass ein Polizist während der Proteste direkt auf den 15-Jährigen gezielt hat.

Türkische Demonstranten mit Humor: Selfie aus dem Polizeibus geht um die Welt

Um mit einem Selfie möglichst viel Aufmerksamkeit zu erregen, wählen User nicht selten möglichst ungewöhnliche Orte. Den Vogel abgeschossen haben nun einige türkische Demonstranten, die trotz ihrer misslichen Lage ihren Humor offenbar nicht verloren haben. Ihr Schnappschuss für die Internetgemeinde kam direkt aus dem Polizeibus.

Protest-Opfer: Familien wollen politische Instrumentalisierung nicht zulassen

Der Tod ihrer Söhne hat sie verbrüdert: Sami Elvan und Halil Karamanoğlu wollen nicht, dass das Schicksal ihrer in Okmeydanı verstorbenen Kinder politisch ausgeschlachtet wird. Darauf einigten sich die beiden Männer in einem Telefonat. Die Todesnachricht von Berkin Elvan und Burak Can Karamanoğlu hatte in der Türkei zu neuerlichen Massenprotesten geführt.

Protestbilanz: Tod von Berkin Elvan bringt zwei Millionen Türken auf die Straße

Der Tod des 15-jährigen Gezi Park Opfers Berkin Elvan hat die Türkei in dieser Woche erneut in Aufruhr versetzt. In den vergangenen Tagen gingen mehr als zwei Millionen Menschen aus 53 Provinzen auf die Straße. Auch im Ausland zeigten sich Demonstranten solidarisch. Für den türkischen Premier Recep Tayyip Erdoğan sind sie „Scharlatane“, die die Stimmung vor den Wahlen anheizen wollen.

Aufgeheizte Stimmung in der Türkei: Gruppierungen in Istanbul geraten erneut aneinander

Auch zwei Tage nach dem Tod des 15-jährigen Berkin Elvan bleibt die Lage in der Türkei angespannt. Grund für die jüngsten Auseinandersetzungen in Istanbul ist jedoch der Tod eines jungen Mannes während der Proteste in der vergangenen Nacht. Noch liegen die genauen Umstände des Vorfalls völlig im Dunkeln. Die Familie glaubt nicht an die offizielle Version.

Vater von Berkin Elvan: Sein Mörder könnte binnen einer Stunde gefunden werden

Der Vater des am Dienstag verstorbenen Gezi Park Opfers, Berkin Elvan, ist überzeugt: Der türkische Premier Recep Tayyip Erdoğan könnte den Verantwortlichen für diese Tragödie schnell präsentieren. Der Politiker solle nun beweisen, dass er „ein Gewissen“ habe.