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Beruf

Studie: Erfolg ist für Türkeistämmige in Deutschland deutlich mühsamer als anderswo

Eine europäische Vergleichsstudie hat festgestellt: In Staaten wie Schweden oder den Niederlanden entwickelt sich eine „türkischstämmige Mittelschicht“. Den Menschen gelingt dort, was in Deutschland offenbar kaum möglich ist. Hierzulande machen nämlich nur acht Prozent tatsächlich Karriere.

Europa-Rekord: Deutsche Langzeit-Arbeitslose am meisten von Armut bedroht

Von der Langzeit-Arbeitslosigkeit sind in Deutschland jährlich etwa eine Million Menschen betroffen. 86 Prozent der Erwerbslosen waren 2013 von Armut und sozialer Ausgrenzung betroffen und können sich weder eine Waschmaschine, noch einen Fernseher leisten. Damit ist das reiche Deutschland in diesem Bereich trauriger Spitzenreiter.

Türkei: Frauen verdienen um zwei Drittel weniger als Männer

Trotz gleicher Arbeit verdienen türkische Frauen durchschnittlich ein Drittel des Gehalts, das Männer verdienen. Wie in westlichen Industrienationen auch, müssen die Frauen oftmals ein Spagat zwischen Familie und Karriere vollziehen. Gehen sie dann doch einer Beschäftigung nach, erleben sie erhebliche Nachteile.

Sprachkurse für ausländische Arbeitssuchende: Bundesamt sichert Fortbestand bis Ende 2014

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) stellt weitere 34 Millionen Euro zur Sicherung von Sprachkursen für ausländische Arbeitssuchende zur Verfügung. Das Interesse an den im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) angebotenen berufsbezogenen Sprachkursen ist ungebrochen. Jetzt kann das Programm bis Ende 2014 weiterlaufen.

Lieber Party zu zweit: Deutsche wollen keine Kinder mehr

Die Bereitschaft, Kinder zu bekommen, nimmt in Deutschland weiter ab. Gleichzeitig steigt das Alter der werdenden Mütter. Aus Geldmangel können sich viele Paare keine Kinder mehr leisten. Für andere passen Kinder einfach nicht zu ihrem gewohnten Lebensstil.

Beruf rechnet sich nicht: Deutschland gehen die Hebammen aus

Deutschlands Hebammen werden schlecht bezahlt: 280 Euro für eine normale Geburt – ein Hungerlohn. Finanziell interessant wird es nur bei komplizierten Geburten wie Kaiserschnitten. Der Grund: Die alternde Gesellschaft in Deutschland blickt auf Krankheit und Tod, und nicht auf das Leben. Die schlechte Behandlung der Hebammen ist Vorbote einer aussterbenden Nation.

Berlin streicht Ausbildungsgeld: „Ohne Ersatz droht Arbeitslosigkeit“

Die Schließung eines erfolgreichen Berufsausbildungs-Projekts in Berlin sorgt für Unruhe unter ehemaligen Azubis. Sie sind sich der Wichtigkeit des Projekts bewusst. Denn diesem haben sie ihre Existenz zu verdanken. Der Berliner Senat bleibt allerdings stur. Die jährlichen Projekt-Fördergelder in Höhe von vier Millionen Euro werden gestrichen.

Berliner Senat streicht vier Millionen Euro Fördermittel für Ausbildungs-Einrichtung

Der Berliner Senat streicht Ausbildungs-Fördermittel in Höhe von vier Millionen Euro. Betroffen ist die bbw Berufsvorbereitungs- und Ausbildungsgesellschaft mbH in Spandau. Doch die Einrichtung konnte bisher große Erfolge verzeichnen. Etwa 90 Prozent der Azubis konnten nach ihrer Ausbildung einen Arbeitsplatz finden.

Ausbildung: IHK möchte mehr Deutsch-Türken im Handwerk

Die Erwartungen der Betriebe sind schwer mit den Qualifikationen der Bewerber auf eine Ausbildung zu vereinen. Der demografische Wandel sorgt für stetig sinkende Bewerberzahlen, während die Wirtschaft auf keine Arbeitskraft verzichten kann. Insbesondere junge Migranten sind schwer zu vermitteln.

Schweiz: Migranten häufiger unter Qualifikation beschäftigt

Für ihre Beschäftigung sind viele Migranten in der Schweiz eigentlich überqualifiziert, wie der aktuelle Integrationsmonitor zeigt. Dabei weisen die Bevölkerungsgruppen mit und ohne Migrationshintergrund auf dem Arbeitsmarkt keine großen Unterschiede auf.

Mehr Frauen im Job: Familienministerin Şahin fordert flexiblere Arbeitszeiten

Die türkische Familien- und Sozialministerin Fatma Şahin appelliert an die Arbeitgeber des Landes. Um mehr Frauen in den Arbeitsmarkt einzubeziehen, fordert sie nun flexiblere Arbeitszeiten. Nur so könne der Spagat zwischen Familie und Karriere tatsächlich gelingen.

Ein Jahr Anerkennungsgesetz: „Deutschlands Attraktivität für qualifizierte Zuwanderer steigt“

Seit einem Jahr haben Zuwanderer die Möglichkeit, die Anerkennung ihrer ausländischen Berufsabschlüsse zu beantragen. Die im Gegensatz zu den erwartetetn Zahlen geringen Anträge zeigen allerdings, dass noch nicht ausreichend Klarheit in diesem Bereich besteht.

Was kommt nach der Politik? Ali Babacan will zurück in den privaten Sektor

Der stellvertretende türkische Premierminister Ali Babacan strebt nach seiner dritten Periode im Kabinett offenbar eine berufliche Zukunft in der Privatwirtschaft an. Seine politische Karriere wolle er danach nicht weiterverfolgen.

Neues Schulgesetz: Türkische Unternehmer betonen Zuspruch

Vertreter der türkischen Geschäftswelt haben auf dem 1. Uludağ Wirtschaftstreffen in Bursa ihre Zustimmung hinsichtlich des neuen dreigliedrigen Bildungssystems, das eine stärkere Betonung der beruflichen Bildung in den Schulen vorsieht, geäußert. Sie sind jedoch auch überzeugt, dass erst alle Beteiligten zu Wort kommen müssten, bevor endgültige Entscheidungen getroffen werden.

Deutschland: attraktiver Standort für ausländische Ärzte und Pfleger

In Zukunft soll es leichter werden, im Ausland erworbene Berufsqualifikationen in Deutschland anerkennen zu lassen. Eine gute Nachricht besonders für Mediziner

Heimweh nach Frankfurt

Die 38-jährige aus Deutschland kommende Türkin Emine Sahin sucht als Architektin ihr Glück in Istanbul. Als sie den Weg vor vier Jahren antrat, versprach sie sich von diesem Schritt bessere Berufschancen. Die Ernüchterung, die sie im Land ihrer Vorfahren ereilte, folgte jedoch auf dem Fuße.