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Bibel

Russell Crowes „Noah”: Darum sollten Muslime den Film sehen dürfen

Schon vor der Weltpremiere des Hollywood-Blockbusters „Noah“ Ende März sah sich der Film in der arabischen Welt harrscher Kritik ausgesetzt. Gleich vier Staaten kündigten an, die Bibel-Verfilmung aus religiösen Gründen nicht zu zeigen. Dabei sollten auch die dort lebenden Muslime den Film unbedingt sehen können. Allen voran, um sich selbst ein Urteil bilden zu können.

Noch vor der Weltpremiere: Arabische Welt verbietet Hollywood-Blockbuster „Noah“

Kein guter Start für Russell Crowe und Anthony Hopkins. Die beiden Stars des neuen Hollywood-Blockbusters „Noah“ sehen sich schon vor der Weltpremiere des Streifens mit Widerstand aus der arabischen Welt konfrontiert. Gleich drei Staaten wollen die Bibel-Verfilmung aus religiösen Gründen nicht zeigen. Weitere werden höchstwahrscheinlich folgen.

„Allah“-Verbot: Ex MTV-Moderatorin verteidigt Christen in Malaysia

Die christliche Minderheit in Malaysia erhält in ihrem Disput um den Gebrauch des Begriffs Allah prominente Unterstützung. Wenige Tage, nachdem mehr als 300 Bibeln konfisziert wurden, schaltet sich die einstige MTV-Moderatorin Kristiane Backer ein. Die Muslima stellt sich auf die Seite malayischen Christen. Ihnen stünde es ebenfalls zu, den Begriff zu verwenden.

Allein-Anspruch auf „Allah“: Malaiische Muslime kassieren mehr als 300 Bibeln

Der Namensstreit zwischen malaiischen Christen und Muslimen eskaliert: In einem Überfall entreißen organisierte Muslime christlichen Gruppen die Bibeln. Sie wollen damit einen angeblichen Missbrauch des Wortes „Allah“ unterdrücken. Die Regierungspartei stuft dieses Verhalten als rechtens ein. Das landläufig als Musterbeispiel einer „islamischen Demokratie“ geltende Land gerät immer stärker in ein Klima aus Intoleranz und Fanatismus.

Der einstige Nachbar Al Ammon spricht im US-Fernsehen über einen Disput mit dem getöteten Verdächtigen. (Foto: Screenshot/CBS News)

Boston: Verdächtiger sah Bibel als Kopie des Koran

Der 26-Jährige Tamerlan Zarnajew, den die US-Behörden verdächtigten, gemeinsam mit seinem gefassten Bruder Dschochar den Anschlag in Boston verübt zu haben, soll die Bibel in einem Streit über Religion kürzlich als eine Kopie des Koran bezeichnet haben. Das behauptet ein ehemaliger Nachbar.

Denn nur wer liest, wird die vielen Gemeinsamkeiten zwischen dem Koran und der Bibel erkennen. (Foto: M. Khatib/flickr)

Koranverteilung: Die Verbotsforderung nutzt den Salafisten

Die kostenlose Verteilung des Korans von Seiten der Salafisten schlägt hohe Wellen. Politiker wie Vertreter von Religionsgemeinschaften verurteilen die Tat. Sie wären aber besser beraten, Ruhe zu bewahren. Denn die mediale Aufmerksamkeit nutzt vor allem den Salafisten.

Blick auf Osama Bin Ladens Versteck in Abbottabad. Dort haben Abrissarbeiter nun zwei Bibeln entdeckt. (Foto: pentopad/flickr)

Osama Bin Laden: Hatte er Terror-Codes in Bibeln versteckt?

Überraschungsfund in Pakistan: Bei den Abrissarbeiten an Osama Bin Ladens letztem Versteck, in dem er im Frühjahr 2011 von US-Spezialeinheiten aufgespürt und niedergestreckt wurde, sind den Bauarbeitern zwei Bibeln in die Hände gefallen.

Vatikan ist interessiert: 1.500-Jahre alte Bibel in Ankara gefunden

Der Vatikan hat von einer ganz besonderen Bibel im Enthnographischen Museum in der Türkei erfahren. Papst Benedikt XVI. hat bereits darum gebeten, das Exemplar von Vertretern des Vatikans untersuchen lassen zu dürfen. Die Bibel, um die es geht, ist nämlich in der Sprache von Christus, auf Aramäisch, verfasst.

“Gods And Kings”: Verfilmt Steven Spielberg die Bibel neu?

"Die Zehn Gebote" mit Charlton Heston aus dem Jahr 1956 sind ebenso unvergessen wie "Die Bibel – Moses" mit Ben Kingsley von 1995. Jetzt soll es einen neuen Bibel-Epos geben. Angeblich gibt es bereits Verhandlungen zwischen Regisseur Steven Spielberg und dem Filmstudio Warner Bros.

Rabbiner Homolka: Muslime müssen Werten des Grundgesetzes vertrauen

Der Vorsitzende des Koordinationsrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek, hat Rabbiner Walter Homolka, den diesjährigen Preisträger des Muhammad-Nafi-Tschelebi-Friedenspreises, in seiner Laudatio für dessen Einsatz gegen Islamfeindlichkeit in Deutschland gelobt. Den Islam und das Judentum verbinde viel mehr als es den Anschein habe, betont Mazyek.

Liebe Muslime – Traurig sein allein reicht nicht!

Ein türkischer Arbeiter fand am heutigen Morgen in der Nähe des Berliner Bundestags, genauer in der Dorotheenstraße, zerrissene, beschmutzte Seiten aus dem Koran, die auf die Straße geworfen worden waren. Er sagte, er sei sehr traurig gewesen. Aber es reicht einfach nicht aus, traurig zu sein! Doch was können Muslime dagegen tun?

Bade: “Die eifrig geschürten islamophoben Verdächtigungen wachsen”

Klaus Bade, Vorsitzender des Sachverständigenrates deutscher Stiftungen für Integration und Migration im Interview zur deutschen Integrationsrealität als Erfolgsgeschichte, zum Islam als anerkannter Religionsgemeinschaft und zur Frage, wie sich die Demographie auf das künftige Bild Deutschlands auswirken wird.