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Bilkay Öney

Streit um Armenien-Völkermord: CDU attackiert Öney

Der Völkermord-Streit um die Armenier wird in Deutschland als Druckmittel gegen deutsch-türkische Politiker benutzt. So wirft ein CDU-Politiker der Integrations-Ministerin Bilkay Öney ein doppeltes Spiel vor. Sie würde in der türkischen Presse anders argumentieren als in der deutschen.

Integrations-Ministerin Öney startet Einbürgeru​ngskampagn​e

Baden-Württembergs Integrationsministerin Bilkay Öney setzt sich für den deutschen Pass ein. Sie hat eine Einbürgerungs-Kampagne ins Leben gerufen, um aktiv dafür zu werben.

Einbürgerung in Baden-Württemberg: Für Abiturienten ist kein Sprachtest mehr nötig

Die Voraussetzungen für Ausländer, die die deutsche Staatsbürgerschaft wollen, werden in Baden-Württemberg entschärft. Ziel ist es, die Hürden insbesondere für qualifizierte Ausländer herabzusetzen. Die Einbürgerungsquoten sind je nach Bundesland sehr unterschiedlich.

Lasotta über Streit mit Öney: Die CDU ist nicht rassistisch und nicht türkenfeindlich

Der integrationspolitische Sprecher der CDU-Baden Württemberg, Bernhard Lasotta, wehrt sich gegen Rassismus-Vorwürfe, die im Zuge des Streits mit Ministerin Bilkay Öney entstanden sind. Die CDU sei nicht türkenfeindlich. Die aktuelle CDU-Kritik richte sich gegen das Fehlverhalten Öneys. Das sei berechtigt und sie müsse damit umgehen können. Anfeindungen gegen Bilkay Öney lehne er entschieden ab.

Achtes Land an Bord: Baden-Württemberg ist jetzt Teil der „Koalition gegen Diskriminierung“

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) hat an diesem Donnerstag das achte Bundesland für seine „Koalition gegen Diskriminierung“ gewinnen können. Für Baden-Württemberg unterzeichneten Ministerpräsident Winfried Kretschmann und ADS-Leiterin Christine Lüders in Stuttgart die entsprechende Absichtserklärung „Offensive für eine diskriminierungsfreie Gesellschaft“.

Vorschnell in Waiblingen: Tote Türkin versehentlich eingeäschert

Die versehentliche Feuerbestattung einer muslimischen Frau durch die Behörden sorgt derzeit in Baden-Württemberg für Aufsehen. Die Verstorbene lag vermutlich mehrere Wochen tot in ihrer Wohnung. Auf dem Einwohnermeldeamt war sie mit „religionslos“ registriert. Der Tod wurde nicht beim Konsulat gemeldet. Das hat nun Generalkonsul Mustafa Türker Ari auf den Plan gerufen.

Brand in Backnang: Grieche rettet drei türkische Hausbewohner

Dank des beherzten Eingreifens eines griechischen Mitbürgers sollen am vergangenen Sonntagmorgen drei Menschen aus der Flammenhölle in Backnang entkommen sein. Der Mann habe das Feuer in dem Wohnkomplex als erster bemerkt. Das teilte der türkische Vizepremier Bekir Bozdağ mit.

Internationaler Frauentag: Ministerin Öney erhält Clara-Zetkin-Preis

Die Integrationsministerin des Landes Baden-Württemberg, Bilkay Öney, erhält den Clara-Zetkin-Frauenpreis. Die Auszeichnung wird ihr von der Ortsfrauengruppe der IG Metall Heidenheim verliehen. Ihr Einsatz für Migranten und Frauen soll somit am internationalen Frauentag gewürdigt werden.

Holocaust-Gedenktag: Integrationsministerin Öney will Migranten sensibilisieren

Am kommenden Sonntag, den 27. Januar, wird der Befreiung der Gefangenen des KZs in Auschwitz im Jahr 1945 gedacht. Nach Ansicht von Bilkay Öney, Ministerin für Integration, gelte es, auch „Migranten für das dunkelste Kapitel unserer Geschichte zu sensibilisieren“. Denn: Gerade Jugendliche mit Diskriminierungserfahrungen bietet Antisemitismus einfache Erklärungen.

Bilkay Öney: „Die Optionspflicht für hier geborene Migrantenkinder mit zwei Pässen gehört abgeschafft!“

Wenige Tage nach dem Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) spricht sich nun auch Integrationsministerin Bilkay Öney gegen die derzeit bestehende Optionspflicht aus. Die Politikerin kritisiert die hierfür maßgebende Regelung im Staatsangehörigkeitsgesetz des Bundes scharf und verweist ebenfalls auf die Möglichkeit, so ungewollt den deutschen Pass zu verlieren.

Ministerin Bilkay Öney: „Wissenschaft und Forschung stellen die Debatte zum Thema Integration auf eine sachliche Grundlage“

Anlässlich des Symposiums „Integrationspolitik im internationalen Vergleich“ am vergangenen Dienstag in Freiburg hat Bilkay Öney, Ministerin für Integration, eine Versachlichung der Integrationsdebatte gefordert. Kaum ein Politikfeld sei ideologisch so aufgeladen wie das der Migration und Integration. Ideologische Scheuklappen würden bei den drängenden Fragen der Integration aber nicht weiterhelfen.

Integrationsministerin Bilkay Öney: „Die interkulturelle Öffnung der Landesverwaltung ist keine Wohltat für Migranten, sondern schlichte Notwendigkeit“

Auf Einladung des Ministeriums für Integration haben sich am vergangenen Montag im Stuttgarter Neuen Schloss 200 Gäste über das Thema Diversity und interkulturelle Öffnung in Baden-Württemberg informiert. Zu den Referenten des Kongresses „Leben in kooperativer Vielfalt“ gehörte auch Integrationsministerin Bilkay Öney. Ihre Botschaft: Der öffentliche Dienst könne sich dem Wettbewerb um kluge Köpfe nicht entziehen.

„Charta der Vielfalt“: Kretschmann und Böhmer unterzeichnen Initiative zur Einbeziehung von Vielfalt in Unternehmen und öffentliche Einrichtungen

Bereits seit 2006 will die „Charta der Vielfalt“ die Anerkennung, Wertschätzung und Einbeziehung von Vielfalt in Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen in Deutschland voranbringen. An diesem Donnerstag haben nun Ministerpräsident Winfried Kretschmann und die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration Staatsministerin Dr. Maria Böhmer auf Initiative der Integrationsministerin Bilkay Öney die Charta unterzeichnet. Baden-Württemberg ist damit als elftes Bundesland beigetreten.

Familienministerin Şahin: Thema Zwangsehe wird von Deutschen missverstanden

Traditionelle arrangierte Ehe seien keine Zwangsehen, erklärte Familienministerin Fatma Şahin in Anwesenheit des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann und Integrationsministerin Bilkay Öney. Die Zustimmung der Familie sei in der Türkei sehr wichtig. Nicht hinnehmbar seien dagegen unter Zwang entstandene Ehen und Kinderheirat.

Bilkay Öney: „Integration heißt, sich selbst zu retten“

Die baden-württembergische Integrationsministerin Bilkay Öney will gegen die Benachteiligung von Migranten angehen. Unterstützung erhält sie dabei von Ministerpräsident Kretschmann. Konservative Politiker versuchen das allerdings zu verhindern, so Öney.

Integrationsministerin Bilkay Öney: Doppelte Staatsbürgerschaft für Türken in Ausnahmefällen

Die baden-württembergische Integrationsministerin hat entscheidende Änderungen für türkische Staatsbürger in ihrem Bundesland erreicht. Die Türkischstämmigen der Region sind erfreut über die Entwicklung, hoffen aber auch auf weitere Schritte.

Kizilkaya: „Bilkay Öney betreibt Selektion unter den Muslimen“

Für den Islamrat ist der baden-württembergische "Runde Tisch Islam" gescheitert. Integrationsministerin Öney hält dagegen: Organisationen, die vom Verfassungsschutz beobachtet werden, können nicht eingeladen werden.

Migranten-Politiker: Rassismus wurde über Jahre ignoriert

Cemile Giousouf (CDU), Hasret Karaçuban (Grüne) und Bilkay Öney (SPD) wollen, dass die deutschen Behörden Licht ins Dunkel der rechten Szene bringen. Die Ungewissheit habe die Angehörigen der Opfer jahrelang belastet. Die Verantwortlichen müssten sich nun um diese kümmern.

Zwangsheirat und Dönermord

Aufgeregt wird die Studie über die Zwangsheirat unter Menschen mit muslimischem Hintergrund in der deutschen Öffentlichkeit und in den Medien diskutiert. Sofort stellt sich die Frage: warum deutsche Behörden so hilflos gegenüber solchen Fällen von Rechtsmissbrauch sind. Oder wird hier genauso vorbei gesehen wie bei den Hunderttausenden von Missbrauchsfällen an Kindern durch Schutzbefohlene in den letzten vier Jahrzehnten?

Bilkay Öney zu Zwangsheirat: „Nicht bei Frauenhäusern sparen“

Nach einem neuen Bericht des Familienministeriums werden noch immer mehr als 3000 Mädchen und Frauen pro Jahr zwangsverheiratet. Viele von ihnen werden mit dem Tode bedroht, wenn sie nicht gehorchen. Bilkay Öney, Integrationsministerin von Baden-Württemberg plädiert im Interview für Frühaufklärung in den Schulen und mehr Opferschutz.