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Blackwater

Privatisierung des Krieges: Der Vormarsch der US-Söldnerfirmen

Das US-Verteidigungsministerium greift beim weltweiten "Krieg gegen den Terror" verstärkt auf Söldnerfirmen wie Academi zurück. Im Jahr 2010 hatte das US-Militär bereits mehr Söldner im Auslandseinsatz als reguläre Truppen. Eine parlamentarische Aufsicht über die Söldnerheere ist unmöglich. So verlieren die Staaten die Kontrolle über Kriege auf ihrem Territorium.

Ukraine: Söldner aus Europa kämpfen gegen Rebellen

In der Ukraine befinden sich eine Reihe von Söldnern aus Europa und anderen Staaten. Sie kämpfen auf Seiten Kiews gegen die Rebellen im Osten. Sie sind oft Tschetschenen, sind jedoch Staatsbürger von Frankreich, Polen, Spanien, Italien, Dänemark oder der baltischen Staaten. Wer ihren Einsatz finanziert, ist unklar.

Blackwater-Gründer: USA sollen Krieg gegen IS privatisieren

US-Präsident Barack Obama habe im Kampf gegen den Islamischen Staat versagt. Nur der Einsatz von Privat-Armeen, die die Terror-Gruppe auf dem Boden bekämpfen, könne das Problem lösen. Das ist zumindest die Ansicht des Gründers der privaten Sicherheitsfirma Blackwater, Erik Prince.

US-Söldner außer Kontrolle: Todesdrohungen gegen US-Ermittler

Ein hochrangiges Mitglied der US-Militärfirma Blackwater soll zwei US-Ermittler mit dem Tod bedroht haben. Die beiden Ermittler wollten im Irak Kriegsverbrechen nachgehen, die auf das Konto der US-Söldner gehen. Doch dazu kam es nicht. Sie verließen den Irak aus Angst um Leib und Leben. Die US-Botschaft in Bagdad ergriff Partei für Blackwater.

Verdacht: Ist Blackwater in der Ost-Ukraine aktiv?

Söldner der US-Firma Academi (ehemals Blackwater) sollen in der Ost-Ukraine aktiv sein. Ein russischer Diplomat sagte aus, dass 300 Söldner in Kiew gelandet sind. Sie sollen anschließend in die Süd- und Ostukraine weitergereist sein, wo derzeit vermehrt pro-russische Demonstrationen stattfinden.

Gefürchteter Geheimdienst: Monsanto-Demonstranten im Visier von Blackwater

Zwei Tochterunternehmen der umstrittenen US-Sicherheitsfirma Blackwater sollen Aufträge von Monsanto erhalten haben. Für den Agrar-Riesen sollen sie Erkenntnisse über Genfood-Kritiker gesammelt und die Protest-Bewegung infiltriert haben.

Geheime Kriege: Private Firmen töten gezielt im Auftrag von Staaten

Während der Krieg im Nahen Osten vor den Augen der Weltöffentlichkeit geführt wird, haben viele Staaten - allem voran die USA - das Kriegs-Business längst privatisiert: Über Spezialfirmen lassen sie gezielte Tötungen durchführen. Dies wird von Terroristen als besondere Provokation angesehen und erhöht nach Ansicht des Sicherheits-Experten Armin Krishnan das Risiko eines Atomkrieges. Die Deutschen Wirtschafts Nachrichten bringen im Folgenden einen Auszug aus Krishnans neuem, atemberaubenden Buch „Gezielte Tötung. Die Zukunft des Krieges“.