Alle Artikel zu:

Blasphemie

Staatsanwaltschaft stellt Verfahren gegen Fazıl Say ein

Nach Ansicht eines Klägers soll Fazıl Say die Justiz beleidigt und zu bestimmten Entscheidungen genötigt haben. Doch die türkische Staatsanwaltschaft wies die Klage zurück. Say habe sich in seinen Ausführungen im Blasphemie-Prozess lediglich selbst verteidigt.

Blasphemischer Blogeintrag: Türkisch-armenischer Autor zu über einem Jahr Haft verurteilt

Wegen eines Blogeintrags muss erneut ein Autor eine Haftstrafe antreten. Trotz internationaler Kritik bestraft die Türkei Blasphemie-Vergehen immer härter. Sevan Nişanyan, der am Mittwoch "schuldig" gesprochen wurde, findet das Urteil lächerlich.

Türkische Justiz besinnt sich: Urteil gegen Fazıl Say aufgehoben

Das Urteil gegen Fazıl Say wegen angeblicher Religions-Beleidigung ist von einem Gericht in Istanbul aufgehoben worden. Die Bedingung wäre einem völligen Redeverbot für den Pianisten gleichgekommen.

Belästigung: Erdoğan will auf Fragen zum Fazıl Say Urteil nicht antworten

Premier Erdoğan hat sich bisher nicht deutlich zum Say-Prozess geäußert. Doch offenbar hat er kein gutes Bild vom türkischen Ausnahme-Pianisten. Er möchte sich mit Say nicht auseinandersetzen. Dabei würde ein deutliches Signal für die Meinungsfreiheit seine Glaubwürdigkeit stärken.

Fazil Say-Urteil: Dağdelen sieht Gefahr eines islamistischen Staates

Sevim Dağdelen, Bundestagsabgeordnete der Fraktion DIE LINKE, ist erbost über das Gerichtsurteil gegen den türkischen Pianisten Fazıl Say. Es könne nicht sein, dass Künstler und Intellektuelle derart ungerecht behandelt werden. Doch das Urteil gegen Say sei nur ein Exempel. Die AKP wolle die Menschen in der Türkei mundtot machen. Regierungskritiker sollen gefügig gemacht werden. Ein „islamistischer Unterdrückungsstaat“ bilde sich heraus.

Demokratie in der Türkei: Stimmen aus den USA fordern Obama zum Handeln auf

Einige US-amerikanische Denkfabriken üben heftige Kritik am türkischen Premier Erdoğan. In einem offenen Brief an Obama fordern sie seinen Einsatz für mehr Freiheit und Demokratie bei seinem „Freund“ Erdoğan.

Wegen Justizbeleidigung: Türkei will zweiten Prozess gegen Starpianist Fazil Say

Die Türkei unternimmt erneut den Versuch, Kritiker wie Fazil Say mundtot zu machen. Wegen eines TV-Auftritts, in dem er gegen die Justiz wetterte, drohen ihm nun weitere fünf Jahre Haft.

RTÜK: Simpsons-Strafe soll Kinder, nicht Gott schützen

Wenige Tage nach Bekanntwerden der hohen Geldstrafe für einen türkischen Privatsender, der eine bestimmte Folge der beliebten US-Serie „Die Simpsons“ ausgestrahlt hat, bezieht nun auch der Oberste Rat für Hörfunk und Fernsehen in der Türkei (RTÜK) Stellung. Der Behörde sei es hier allein um die Kinder gegangen, die die Sendung ansehen, und nicht um Blasphemie.

Simpsons reißen Witze über Gott: RTÜK brummt CNBC-E saftige Strafe auf

52,951 Lira, umgerechnet fast 23.000 Euro: So viel Strafe verlangt der Oberste Rat für Hörfunk und Fernsehen in der Türkei (RTÜK) vom türkischen Privatsender CNBC-E für die Ausstrahlung einer bestimmten Folge der bekannten US-Serie „Die Simpsons“. In der Episode des Anstoßes wird Gott unter dem Kommando des Teufels gezeigt.

Beleidigung des Propheten: Twitter-User in Kuwait bekommt zehn Jahre Gefängnis

Ein Gericht in Kuwait hat an diesem Montag einen schiitischen Twitter-User zu zehn Jahren Haft verurteilt. Der Vorwurf: Beleidigung des islamischen Propheten Mohammed, seiner Frau Aisha und dessen Weggefährten. Das gab der Anwalt des Verurteilten, Khaled al-Shatti bekannt.

Kuwait: Twitter-User wegen Beleidigung des Propheten Mohammed verhaftet

Blasphemie via Social Media: Das ist auch für den strengen Golfstaat Kuwait keine alltägliche Angelegenheit. Wie das hiesige Innenministerium nun mitteilte, kam es nun aber doch zu einem solchen, verbotenen Akt. Ein Mann wurde festgenommen, weil er den Propheten Mohammed via Twitter beleidigt haben soll.

UN: Gotteslästerung ist ein Menschenrecht

In einer Stellungnahme zur freien Meinungsäußerung im Rahmen internationaler Gesetze hat die UN festgestellt, dass Gesetze, die die Blasphemie einschränken, mit den geltenden Menschenrechtsstandards inkompatibel seien.