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Blockade

Lütfi Elvan im Gespräch mit dem türkischen Sender TGRT Haber. (Screenshot YouTube)

Kampf gegen den Terror: Droht Twitter eine erneute Blockade in der Türkei?

Im Zuge der Anschläge in Ankara könnte Twitter nun eine neue Blockade in der Türkei drohen. Entsprechend äußerte sich der AKP-Abgeordnete Lütfi Elvan, ehemaliger Minister für Verkehr, Schifffahrtswesen und Kommunikation. Alles hängt offenbar davon ab, ob die Kommunikations-Plattform beim Kampf gegen den Terror kooperiert.

Wer im Verdacht steht, mit dem Terrorismus in Kontakt zu stehen oder zu symapthisieren, wird blockiert. (Foto: Flickr/ You are not safe anymore by Constantin Litvak CC BY 2.0)

Seit Ende Juli: Türkei blockiert mehr als 100 Webseiten

Wegen angeblicher Verbindungen zur Terrororganisation PKK oder der Unterstützung von Terrorismus wurden in der Türkei jüngst offenbar mehr als 100 Internetseiten blockiert. Die meisten der Webseiten sollen auf Anfragen der türkischen Sicherheitsbehörden gesperrt worden sein. Die Sperrungswelle begann Ende Juli, als sich gleichzeitig die Spannungen zwischen Armee und PKK verschärft hatten.

Ähnliche Blockaden habe es in jüngster Zeit immer wieder gegeben. (Foto: Flickr/ Twitter by Andreas Eldh CC BY 2.0)

Nach Anschlag: Türkische Behörden sperren Twitter

Nach dem Anschlag im türkischen Suruç mit 32 Toten haben die Behörden den Zugang zum Kurzmitteilungsdienst Twitter gesperrt. Twitter war am Mittwochmittag aus der Türkei nicht mehr erreichbar. Auch der Zugang zum sozialen Netzwerk Facebook war teilweise eingeschränkt.

Funktionelles Training gegen falsche Haltung am Arbeitsplatz

Jahrelange Arbeit im Büro mit sich ständig wiederholenden, einseitigen Bewegungen kann zu chronischen Verspannungen, Blockaden der Wirbelsäule oder Bandscheibenvorfällen führen. Wichtig ist, frühzeitig gegenzusteuern: Die Vermeidung schädlicher Bewegungs-Abläufe im Arbeitsalltag ist der erste Schritt. Funktionelles Training kann dann dabei helfen, die Muskeln zu stärken, die durch den Arbeitsalltag vernachlässigt werden.

Internetzensur: Blockade von YouTube und Twitter in der Türkei wieder aufgehoben

Im Streit um Internet-Bilder einer Geiselnahme sind Twitter und YouTube in der Türkei mehrere Stunden lang blockiert worden. Die Zensur wurde erst aufgehoben, nachdem die Netzwerke die umstrittenen Fotos entfernt hatten.

Schon wieder: Türkische Behörden sperren Twitter und Youtube

Knapp ein Jahr nach der letzten Sperre von Twitter und YouTube, mischt sich die türkische Regierung erneut in die freie Meinungsäußerung ein. Hintergrund ist diesmal die Veröffentlichung von Fotos von der tödlichen Geiselnahme eines Staatsanwaltes in der vergangenen Woche in Istanbul in sozialen Medien. Zuvor hatte Ankara bereits einige Zeitungen ins Visier genommen.

Türkischer EU-Minister: Twitter-Blockade war ein großer Fehler

Der neue türkische EU-Minister Volkar Bozkır hat eingeräumt, dass die Twitter-Blockade durch die türkische Regierung im Frühjahr dieses Jahres ein Fehler gewesen sei. Die Folgen seien für sein Land fatal. Nun müsse der Imageschaden wieder ausgebügelt werden.

Neues Gerichtsurteil: Wird türkische YouTube-Sperre bald aufgehoben?

Ein türkisches Gericht in Ankara hat den Weg für eine Aufhebung der türkischen You Tube-Sperre geebnet. Die Richter verfügten einen Vollstreckungsaufschub für die Zutrittssperre zur Videoplattform. Die Sperrung durch die Telekommunikationsbehörde (TIB) wurde Ende März ohne eine richterliche Entscheidung vollzogen.

Twitter: Definitiv kein Büro in der Türkei

Nach zweitägigen Gesprächen hinter verschlossenen Türen haben sich nun die Hoffnungen auf eine schnelle Einigung zwischen dem US-Unternehmen Twitter und der türkischen Regierung zerschlagen. Der Konzern wird nicht auf die Forderung der Türkei eingehen und ein Büro im Land eröffnen. Das gab Colin Crowell, Twitter-Vize-Präsident für internationale Öffentlichkeitspolitik, an diesem Mittwoch bekannt.

Uninteressanter als gedacht: Fast die Hälfte der Twitter-User ist nicht aktiv

Während in der Türkei Twitter-Vertreter und Regierungsbeamte eine gemeinsame Basis suchen, offenbart ein neuer Report, dass der Microblogging-Dienst wohl nur halb so attraktiv ist, wie bislang angenommen. Denn: Ganze 44 Prozent aller registrierten Nutzer haben bislang nicht einen einzigen Tweet verschickt. Der meiste Content wird von einigen wenigen erzeugt.

Twitter-Treffen: Türkische Regierung fordert Büro und Steuern ein

Am Montag kam es zum ersten direkten Treffen der türkischen Regierung mit Vertretern des US-Unternehmens Twitter. Die Vorstellungen auf Seiten der Türkei sind nach der zweiwöchigen Sperre des Dienstes klar: Twitter muss ein Büro im Land eröffnen und endlich Steuern zahlen. Forderungen, mit denen sich die Amerikaner wohl arrangieren können. Schon jetzt soll es eine „gemeinsame Basis“ geben.

Twitter-Krise in der Türkei: Unternehmen sucht das Gespräch mit der Regierung

Elf Tage nach dem Ende der Twitter-Sperre in der Türkei sucht das US-Unternehmen nun offenbar das Gespräch mit der türkischen Regierung. Führungskräfte des Microblogging-Dienstes sollen sich schon an diesem Montag mit der Regierung treffen. Kurz zuvor hatte der türkische Premier angekündigt, Twitter wegen Steuerhinterziehung zur Rechenschaft ziehen zu wollen.

AKP unbelehrbar: Abgeordneter fordert neue Twitter-Sperre beim Verfassungsgericht

Mit dem Urteil des türkischen Verfassungsgerichts, das eine Aufhebung der Twitter-Blockade bewirkte, ist das letzte Wort offenbar noch nicht gesprochen. Nun fordert ein AKP-Abgeordneter eine neuerliche Sperre. Er bringt vor, auf dem Microblogging-Dienst beleidigt worden zu sein.

YouTube-Sperre: Türkisches Gericht ordnet erneut Freigabe an

Das juristische Tauziehen um eine Aufhebung der YouTube-Sperre in der Türkei geht in die nächste Runde. Am Mittwoch entschied ein Gericht in Ankara erneut, dass die von den türkischen Behörden verhängte Blockade aufzuheben sei. Alle Bemühungen des Unternehmens und der hiesigen Justiz wurden bis dato vehement ignoriert.

YouTube-Sperre: Videoplattform beschwert sich beim Verfassungsgericht

Nach mehr als einer Woche Sperre in der Türkei hat sich YouTube nun an das türkische Verfassungsgericht gewandt, um gegen die Maßnahme der hiesigen Behörden vorzugehen. Bei einer Beschwerde an höchster Stelle bleibt es aber nicht. Google Inc. übt derzeit gleich an mehreren Gerichten Druck im Interesse der Tochterfirma aus.

Twitter- und YouTube-Sperre: EU sieht Beitrittsverhandlungen mit der Türkei gefährdet

Die EU-außenminister sorgen sich um die Eingriffe der türkischen Behörden ins Internet. Das Blockieren von Webseiten wie Twitter und YouTube wirke sich nachteilig auf die gerade wieder auflebenden EU-Beitrittsgespräche aus. Sie appellieren an Ankara, das Recht auf freie Meinungsäußerung zu respektieren.

Nach Aufhebung der Twitter-Sperre: Erdoğan bleibt weiter uneinsichtig

Der türkische Premier Recep Tayyip Erdoğan hat öffentlich seinen Unmut über das Twitter-Urteil des Verfassungsgerichtes geäußert. Nach Ansicht des AKP-Mannes sei der Richterspruch einzig ein Versuch, das „Produkt eines US-amerikanischen Unternehmens“ zu schützen. 24 Stunden nach der Urteilsverkündung lenkte die türkische Telekommunikationsbehörde (TİB) ein.

Türkei hebt Twitter-Sperre auf

Zwei Wochen nach ihrer Einführung hat die Türkei die Twitter-Blockade endlich aufgehoben. 24 Stunden zuvor hatte sich das türkische Verfassungsgericht in den Fall eingeschaltet und das Verbot als eine Verletzung der Meinungsfreiheit bezeichnet.

Verfassungsgericht: Türkei muss Twitter-Sperre aufheben

Zur Twitter-Blockade in der Türkei gibt es nun ein neues Urteil. Jetzt hat das Verfassungsgericht die Behörden aufgefordert, die seit zwei Wochen bestehende Sperre aufzuheben. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass die Maßnahme die Rechte der User verletzt.

Aufhebung der Twitter-Sperre: Türkei verlangt permanenten Gesprächspartner

Wie aus den Reihen der AKP laut wurde, könnte die Sperre von Twitter und YouTube nun doch bald aufgehoben werden. Die Unternehmen müssten sich lediglich dazu verpflichten, einen Mechanismus einzurichten, der eine leichte Erreichbarkeit für die Regierung ermöglicht. Tun sie das nicht, bleibt alles wie gehabt.