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Bülent Arinc

Gutachten: Am Minenunglück von Soma hat der Betreiber Schuld

Ein Gutachten hat festgestellt, dass die Firma, die das Kohlebergwerk in Soma betrieben hat, zu 100 Prozent für das Grubenunglück im vergangenen Jahr verantwortlich zu machen ist. Die Experten werfen dem Unternehmen Fahrlässigkeit vor. Damals kamen insgesamt 301 Menschen ums Leben.

Schutz gegen Raketenangriffe: Türkei verstärkt Grenzsicherung massiv

Die Türkei treibt die Sicherung ihrer Grenze zu Syrien weiter voran. Im Distrikt Yayladağı, in der südlichen Provinz Hatay, sollen nun nicht einmal mehr Raketen eine Chance haben. Dort wurden massive Schutzwände installiert, die sogar einer Panzerfaust standhalten könnten.

Die Grenze zu Syrien soll offenbar aufgerüstet werden. (Screenshot Hürriyet)

Überwachungsballone, Zäune und Gräben: Türkei rüstet Grenze zu Syrien auf

Der Terroranschlag mit 32 Toten am vergangenen Montag hat die Türkei offenbar aufgerüttelt. Nun sollen die Grenzen zum syrischen Nachbarstaat weiter verstärkt werden. Erst zur Wochenmitte wurde bekannt, dass weitere Truppen verlegt wurden.

Bergwerksunglück in der Türkei: Die vergessenen Kumpel von Soma

301 Bergarbeiter starben vor einem Jahr in einer Grube im westtürkischen Soma. Noch immer ist die Ursache des Unglücks nicht aufgeklärt. Bergleute kämpfen mit psychischen Problemen und leiden unter Existenzangst.

Seismische Forschung im Mittelmeer: Türkei setzt jetzt auf ein eigenes Schiff

Am vergangenen Wochenende lief in Istanbul ein neues, 115 Millionen Dollar teures Schiff vom Stapel. Die „Turkuaz“ ist das erste in der Türkei gefertigte seismischen Vermessungsschiff. Die Regierung will damit nun weitere Bodenschätze im Mittelmeer aufspüren.

Erfüllung und Liebe? Junge Mädchen sind fasziniert vom IS

Der Großteil der westlichen Kämpfer, die sich dem IS anschließen, sind junge Männer. Doch auch junge Mädchen zieht es nach Syrien, manche erst 15 Jahre alt. Viele von ihnen hoffen, im Dschihad die große Liebe zu finden.

Schulmädchen auf dem Weg in den Dschihad: Türkei wirft Großbritannien zu langes Zögern vor

Drei britische Schulmädchen reisten vergangene Woche in die Türkei, um sich von dort aus vermutlich Terror-Kämpfern in Syrien anzuschließen. Nun erhebt die türkische Regierung schwere Vorwürfe. Die britischen Behörden sollen zu lange gewartet haben, bis man die Türkei informiert habe.

Teures Minenunglück von Soma: Fast 3000 Kumpel verlieren ihre Arbeit

Gut ein halbes Jahr nach dem verheerenden Minenunglück von Soma wurden dort nun 2800 Arbeiter entlassen. Die Betreiber der Unglücksmine, in der vergangenen Mai 301 Arbeiter starben, erklärten, dass man die Gehälter für die Kumpel nicht mehr aufbringen könne. Die Menschen wurden am Sonntag schlicht per SMS informiert.

Stellvertretender Premier Arınç: Türkische IS-Geiseln sind nicht in Gefahr

Fast drei Monate nach der Erstürmung des türkischen Konsulats in Mossul, gibt der stellvertretende Premier Bülent Arınç nun den aktuellen Stand über die türkischen Geiseln bekannt. Die Regierung stünde in Kontakt mit dem Konsulat und kenne zumindest den Aufenthaltsort der von IS-Terroristen verschleppten Personen.

Abhörskandal: US-Vertreter ins türkische Außenministerium bestellt

Nach Angaben des stellvertretenden türkischen Ministerpräsidenten Bülent Arınç soll in den frühen Morgenstunden ein Vertreter der USA ins Außenministerium bestellt worden sein. Er soll sich dort zu den aktuellen Abhörvorwürfen äußern. Nachdem die Spionageaktionen des deutschen Geheimdienstes aufflogen, kam nun zum Vorschein, dass offenbar auch der britische und US-amerikanische Geheimdienst ebenfalls in der Türkei aktiv sind.

Unruhen in Istanbul fordern zweites Todesopfer

Kurz nach dem Tod eines 30-Jährigen, der am Donnerstag von einem Geschoss schwer am Kopf verletzt wurde, ist nun ein weiterer Bürger im Zuge der Istanbuler Unruhen verstorben. Auch diesmal zeigt der türkische Premier Recep Tayyip Erdoğan wenig Taktgefühl und lässt sich erneut zu einer verbalen Attacke gegen die Bevölkerung hinreißen.

Unruhen in Istanbul: 30-Jähriger stirbt nach Schuss in den Kopf

Kurz vor dem Auftritt des türkischen Premiers Recep Tayyip Erdoğan in Köln, ist es in der Türkei zu einem neuerlichen Todesfall auf offener Straße gekommen. Ein 30-jähriger Mann starb in Istanbul, nachdem er schwer am Kopf verletzt wurde. Sein Bild geht mittlerweile um die Welt.

Verwirrung in der Türkei: Stiftung von Erdoğan-Sohn erhielt Millionen-Spenden

Die türkische Regierung hat den Zufluss einer Millionenspende an eine regierungsnahe Stiftung bestätigt. Doch die Spendernamen sind bisher unbekannt. Die Opposition verlangt eine umfassende Aufklärung.

Eine Woche Twitter-Blockade: Tweets gehen um fast 50 Prozent zurück

Zunächst haben sich die türkischen Twitter-User offenbar noch gegen die Blockade gesträubt. Nach einer Woche Blockade fällt die Bilanz nun nüchtern aus. Das sukzessive enger schnallen des Regierungsgürtels zeigte Wirkung. Die Wortmeldungen gingen massiv zurück.

Twitter-Urteil: Türkische Telekommunikationsbehörde muss binnen 30 Tagen reagieren

Völlig überraschend hat sich ein Gericht in Ankara am Mittwoch gegen die türkische Regierung gestellt und die Twitter-Blockade als unrechtmäßig erklärt. Nun läuft für die zuständige Telekommunikationsbehörde (TİB) der Countdown. 30 Tage bleibt nun Zeit, um zu reagieren oder Widerspruch einzulegen. Dass die Sache zu Gunsten der User ausgehen könnte, wurde in Regierungskreisen aber bereits angedeutet.

UN-Appell: Türkei muss Twitter-Blockade umgehend beenden

Die Vereinten Nationen haben sich am Dienstag an die Türkei gewandt, damit diese das seit Donnerstagnacht bestehende Twitter-Verbot endlich aufhebt. Die UN weist darauf hin, dass Ankara durch sein Handeln seine internationalen Rechtsverpflichtungen brechen könnte.

Twitter-Verbot: Türkei sperrt jetzt auch URL-Shorter t.co

Die Türkei hat ihre Twitter-Blockade ausgeweitet. Betroffen ist nun auch der Linkverkürzer des Microbloggingdienstes, t.co. Für diejenigen, die die Sperre nach wie vor erfolgreich umgehen, soll es damit noch ein Stück schwerer werden, Inhalte einzusehen, die andernorts geteilt wurden.

Twitter-Verbot in der Türkei: Jetzt werden auch noch die Hintertüren geschlossen

Die türkischen Twitter-User haben auf die seit Donnerstagnacht herrschende Twitter-Blockade umgehend reagiert und sich über neue Wege Zugang geschafft. Seit Samstag werden nun auch die Hintertüren dicht gemacht. Jetzt ist der Zugriff über Google DNS versiegt.

#TwitterisblockedinTurkey: Türkische User lassen sich nicht bremsen

Die Anzahl der Tweets von Nutzern in der Türkei ist trotz des Verbots bisher offenbar nicht zurückgegangen. Stattdessen wurden nur Stunden nach der Ankündigung von Premier Recep Tayyip Erdoğan Hashtags wie #TwitterisblockedinTurkey und #TurkeyBlockedTwitter zu echten Trending Topics.

Ramadan vor Fußball: Türkisches Fernsehen beschneidet WM-Übertragung

Der staatliche türkische TV-Sender TRT setzt klare Grenzen bei der Übertragung von Spielen von der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien. Begegnungen, die mit Sendungen zum Fastenbrechen während des Ramadans zusammenfallen, haben das Nachsehen. Das teilte der stellvertretende türkische Premier Bülent Arınç mit.