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Bundespräsident

Gauck tritt ab: Schäuble und Steinmeier als Favoriten für Nachfolge

Bundespräsident Gauck hat am Mittag das Ende seiner Karriere als Bundespräsident bekannt gegeben. Als Nachfolger favorisiert die CDU Wolfgang Schäuble, die SPD hätte den Posten gerne für Frank-Walter Steinmeier. Die Mitwirkung der deutschen Wähler ist bei dem Vorgang nicht vorgesehen.

Gauck hat entschieden: Keine zweite Amtszeit als Bundespräsident

Bundespräsident Joachim Gauck will offenbar nicht mehr für eine zweite Amtszeit zur Verfügung stehen. Obwohl Bundeskanzlerin Merkel gegen ihn zunächst erhebliche Vorbehalte hatte, wäre sie in der aktuellen Situation froh gewesen, keinen neuen Kandidaten suchen zu müssen. Doch Gauck fühlt sich offenbar einfach zu alt für eine weitere Periode.

CDU-Politiker: „Heilfroh“ dass Deutsche ihren Bundespräsidenten nicht direkt wählen

Bundestagspräsident Lammert sagt, er sei „heilfroh“, dass der deutsche Bundespräsident nicht direkt vom Volk gewählt werde. Hintergrund ist der Zweikampf eines Grünen und eines FPÖ-Mannes in Österreich. Eine Umfrage zeigt allerdings, dass ein Grüner in Deutschland einen Erdrutschsieg gegen einen AfD-Kandidaten erringen würde.

Berlin: Brandanschlag auf Amtssitz des Bundespräsidenten

Unbekannte haben in der Nacht zum Sonntag einen Molotow-Cocktail gegen einen Zaun des Berliner Schlosses Bellevue geworfen. Der Staatsschutz ermittelt.

Nach Völkermord-Aussage: Grünen-Chef Özdemir für zweite Amtszeit Gaucks

Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) und Grünen-Chef Cem Özdemir sprechen sich für eine zweite Amtszeit von Bundespräsident Joachim Gauck aus. Özdemir lobte zudem die klaren Worte, die er in der Armenier-Frage gefunden hat. Diese könnten nun durchaus eine diplomatische Krise auslösen.

Nach Völkermord-Erklärung: Türkei ruft Botschafter in Österreich zu Beratungen zurück

Deutschland brauchte länger als andere Staaten, die Massaker an Armeniern im Osmanischen Reich als Genozid einzustufen. Nun soll es klare Worte geben. Den Anfang macht der Bundespräsident. Zwischen der Türkei und Österreich gibt es diplomatischen Ärger.

Bundestagspräsident Lammert: Imame in Deutschland sollen Deutsch sprechen

Gehört der Islam zu Deutschland oder nicht? Die Union findet in dieser Frage keine einheitliche Linie. Und das Thema Burka-Verbot bleibt ebenfalls umstritten.

Trotz IS-Terror: Ex-Bundespräsident Wulff mahnt zur Solidarität mit Muslimen

Der einstige Bundespräsident Christian Wulff hat bei seinem ersten öffentlichen Auftritt als Präsident des Euro-Mediterran-Arabischen Ländervereins (Ema) ein starkes Signal gesetzt. Das ehemalige Staatsoberhaupt stellte sich erneut auf die Seite der Muslime. Er warnte in Anbetracht des Terrors durch den Islamischen Staat (IS) vor einer Verurteilung aller Muslime.

Auszeichnung für Christian Wulff: Ex-Bundespräsident wird für Dialog mit Islam geehrt

Vor vier Jahren stellte der damalige Bundespräsident Christian Wulff heraus, dass der Islam zu Deutschland gehöre. Nun hat er für seine Dialog-Bemühungen eine Auszeichnung erhalten. Diese Einschätzung habe einen wichtigen Beitrag zur Integration von Muslimen geleistet, so die Einschätzung der Evangelischen Akademie Tutzing.

Ehemaliger Bundespräsident Wulff: Islam soll gleichberechtigte Religionsgemeinschaft werden

Anlässlich seiner Visite in Istanbul fand der ehemalige Bundespräsident Christian Wulff deutliche Worte. Deutschland müsse sich um die Anerkennung des Islams als gleichberechtigte Religionsgemeinschaft bemühen. Gleichzeitig forderte das einstiges Staatsoberhaupt aber auch mehr Freiheiten für Christen in der Türkei.

Christian Wulff: „Türkischstämmige sind in Deutschland herzlich willkommen“

Christian Wulffs neues Buch bringt nichts Neues. Als er sich noch mit anderen Dingen als mit sich selbst beschäftigt hat, hielt der Bundespräsident allerdings eine bemerkenswerte Rede im türkischen Parlament. Wir dokumentieren diese Rede und ersparen uns die Teilnahme an den aktuellen Medien-Diskussionen.

Späte Einsicht: Einbürgerung und Vielfalt gehören zum „Neuen Deutschland”

Eine neue Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) sieht Deutschland direkt hinter den Vereinigten Staaten von Amerika als das zweitbeliebteste Einwanderungsland der Welt. Klassische Einwanderungsländer wie Kanada und Australien und Länder mit langer Migrationserfahrung wie Großbritannien, Spanien und Frankreich liegen hinter der Bundesrepublik.

Zuwanderung: Bundespräsident Gauck fordert Vielfalt und Einheit zugleich

Bundespräsident Joachim Gauck hat an diesem Donnerstag eine Feierstunde zur Einbürgerung von 22 neuen Bundesbürgern mit einer Grundsatzrede zum Thema Integration eröffnet. Die Zusammenkunft im Schloss Bellevue war Teil der Veranstaltungen zum 65. Jahrestag des Grundgesetzes. Sein Appell an die Anwesenden: Es gibt ein neues deutsches „Wir“.

Intellektuelle Verbindung: Türkisch-Deutsche Universität in Istanbul eröffnet

Die Visite des Bundespräsidenten in der Türkei führte nicht nur zu Spannungen, sondern förderte auch verbindende Elemente. Während seiner Zusammenkunft mit dem türkischen Staatspräsidenten Abdullah Gül eröffnete Joachim Gauck auch die Türkisch-Deutsche Universität (TDU) in Istanbul. Die Feierlichkeit am 28. April markierte einen Höhepunkt im Deutsch-Türkischen Jahr der Forschung, Bildung und Innovation 2014.

Joachim Gauck in der Türkei – eine Nachlese

Der deutsch-türkische Autor Eren Güvercin kritisiert das Verhalten der deutschen Öffentlichkeit nach der Gauck-Rede in der Türkei. Es wird eine Schwarz-Weiß-Malerei betrieben. Gauck werde als wohlformulierender Pastor und Erdoğan der Politik-Rambo dargestellt. Doch auch Premier Erdoğans Reaktion sei unangemessen. Schließlich nähme auch er kein Blatt vor den Mund.

EU-Generalanwalt kritisiert rechtswidrige Schikanen beim Ehegatten-Nachzug

Die EU kritisiert erneut die rechtswidrige Praxis beim Ehegatten-Nachzug. Der Generalanwalt des Europäischen Gerichtshofs prangert diesen Missstand öffentlich an und erhält Unterstützung von der Bundestagsabgeordneten Sevim Dağdelen. Doch die Bundesregierung wir alles daran setzen, jene Rechtspraxis fortzusetzen.

Erdoğan-Kritiker wirft Gauck USA-Hörigkeit und Opportunismus vor

Bundespräsident Joachim Gauck ist in der Türkei auch bei Erdoğan-Gegnern unbeliebt. Er wird von vielen als Opportunist eingeschätzt. Seinen Worten von Demokratie und Freiheit wird kein Glauben geschenkt. Ausschlaggebend ist seine Vergangenheit und sein passives Verhalten während der NSA-Affäre.

Gauck-Besuch in der Türkei: Ministerin will mehr syrische Flüchtlinge nach Deutschland holen

Anlässlich der Türkei-Visite von Bundespräsident Joachim Gauck hat sich die SPD-Politikerin und Staatsministerin für Integration, Aydan Özoğuz, für eine weitere Aufnahme von syrischen Flüchtlingen in Deutschland ausgesprochen. Ein Handeln ist dringend erforderlich. Die Türkei platzt aus allen Nähten.

Wulff-Urteil: Deutsch-Türken erleichtert über Freispruch

Ex-Bundespräsident Christian Wulff ist rehabilitiert. Das Landgericht Hannover sprach ihn vom Vorwurf der Vorteils-Annahme frei. Die Türkische Gemeinde in Deutschland ist erleichtert über das Urteil. Sie will auch weiterhin mit Wulff zusammenarbeiten.

Inder statt Kinder? Bundespräsident Gauck will Massen-Einwanderung

Deutschlands Bevölkerung schrumpft. Das Land braucht mehr Einwanderer aus aller Welt. Das ist jedenfalls die Ansicht von Bundespräsident Gauck. Deshalb befindet er sich aktuell in Indien, um die Menschen zur Auswanderung nach Deutschland zu ermutigen.