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(ÇED)

Atomkraftwerk: Türkei sollte nicht mit Russland zusammenarbeiten

Die Zweifel an der Zusammenarbeit mit Russland haben einen leitenden Angestellten im ersten türkischen Atomkraftwerk in Akkuyu zum Rücktritt bewogen. Zwar erachtet auch er die Atomenergie für die Türkei als unverzichtbar. Rosatom sei für eine Kooperation aber nicht professionell genug.

Yildiz weist Kritik an türkischen AKW-Plänen zurück: Deutschland, Frankreich und Japan sind viel leichtsinniger

Der türkische Energieminister Taner Yildiz lässt internationale Kritik an den türkischen Kernkraft-Plänen nicht gelten. Die Türkei sei nicht weniger mutig als andere Länder, die Kernkraftwerke hätten. Andere Standorte seien seiner Ansicht nach weitaus gefährlicher als der in Mersin.

Spatenstich: Türkei beginnt mit Bau von erstem Atomkraftwerk

Die türkischen Atomkraftwerke werden real. Mit dem Baubeginn in Mersin wird jetzt das erste von bislang drei geplanten Atomkraftwerken im Land umgesetzt. Umweltschützer begleiteten den Spatenstich mit Protesten. Die Polizei rückte mit Wasserwerfern an.

Erstes türkisches AKW: Bau soll schon nächstes Frühjahr starten

Das erste türkische AKW nimmt Gestalt an. Der Bau der umstrittenene Anlage in Akkuyu soll dem türkischen Energieminister zufolge im Frühjahr 2015 starten. Insgesamt soll das Vorhaben 22 Milliarden US-Dollar verschlingen.

AKW in Akkuyu: Russland pumpt 1,39 Milliarden Dollar in die Türkei

Die Türkei hat für den Bau ihres ersten Atomkraftwerks in Akkuyu im ersten Quartal 2014 1,39 Milliarden Dollar von Russland erhalten. Der Deal mit dem russischen Energiekonzern Rosatom steht bereits seit 2011. Insgesamt sollen sich die Kosten des höchst umstrittenen Vorhabens auf gut 20 Milliarden Dollar belaufen. Verläuft alles nach Plan, gehen erste Einheiten bereits 2020 ans Netz.

Ökologische Bedenken? Staatsrat stoppt größtes Autobahn-Projekt der Türkei

Aus, Ende, vorerst vorbei: Der türkische Staatsrat hat den Bau der Autobahn İstanbul-İzmir auf Eis gelegt. Das größte BOT-Projekt der Türkei überhaupt - die Kosten belaufen sich auf rund 6.5 Milliarden Dollar - soll nun einer Umweltverträglichkeitsprüfung (ÇED) unterzogen werden.