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Cemil Bayık

Demirtaş ruft PKK zu Ende der Gewalt in der Türkei auf

Der Chef der pro-kurdischen Partei HDP findet klare Worte und fordert ein Ende der PKK-Angriffe. DieTerrororganisation schließt einen einseitigen Waffenstillstand allerdings aus.

Eine einseitige Waffenruhe wie in der Vergangenheit werde es nicht mehr geben, sagte Bayik. (Screenshot YouTube)

PKK-Kommandeur droht Türkei mit Angriffen in den Städten

Der PKK-Kommandeur Cemil Bayik hat der Türkei mit Angriffen in den Städten gedroht. Wenn die türkische Armee weiter gegen die Kurden vorgehe, «werden wir der Guerilla befehlen, in die Städte zu gehen», so der PKK-Kommandeur. Bayik gilt hinter Abdullah Öcalan, dem seit mehr als 15 Jahren inhaftierten Führer der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), als Nummer Zwei der Organisation.

Bayik betonte, dass die PKK keinen "unabhängigen kurdischen Nationalstaat" auf syrischem Boden errichten wolle. (Screenshot Tagesschau)

PKK-Führer Bayik warnt Türkei vor Spaltung der Anti-IS-Koalition

Der Anti-IS-Koalition droht nach Ansicht der Terrororganisation PKK das Aus, falls die Türkei ihre Luftangriffe gegen PKK-Stellungen im Nordirak weiterführen sollte. Wenn die Vereinigten Staaten jetzt wegschauten, wenn PKK-Einheiten schwere Schläge erleiden würden, wie könne da der Kampf gegen den IS noch erfolgreich sein, warnt der operative PKK-Führer Cemil Bayik.

Falsches Spiel mit „guten“ und „bösen Terroristen“

Im Osten und Südosten der Türkei eskaliert dieser Tage der Kampf zwischen dem türkischen Militär und der Terrorgruppe PKK. Unsere Medien betonen dabei stets, dass die PKK von den USA und der EU als Terrororganisation eingestuft wird. In Deutschland ist die Gruppierung seit 1993 verboten und wird nach wie vor vom Inlandsgeheimdienst beobachtet. Wenn der tägliche Medienkonsument jedoch die Zeitungen aufschlägt, Radio hört oder die Nachrichtensendungen im TV verfolgt, kann er einen ganz anderen Eindruck von der PKK bekommen.

Türkei: PKK greift zum siebten Mal Militär-Stützpunkt an

Am Donnerstag hat die Terror-Organisation PKK den Stützpunkt der türkischen Streitkräfte im südosttürkischen Dağlıca. Das ist der siebte Angriff seit Mai. Seit der Türkei-Wahl hat die Organisation den Stützpunkt insgesamt drei Mal angegriffen. Unklar bleibt, warum die PKK die bewaffnete Option bevorzugt. Schließlich ist sie über ihren politischen Arm HDP im Parlament vertreten.

Terrorismus: HDP-Chef verweigert Aufruf zur Entwaffnung der PKK

Der HDP-Chef Selahattin Demirtaş weigert sich, öffentlich die Entwaffnung der PKK zu fordern und bringt damit den Friedensprozess zwischen dem türkischen Staat und der PKK in Gefahr. Doch er könnte auch unter massivem Druck durch die Falken innerhalb der PKK stehen. Denn der aktuelle aktive PKK-Führer Cemil Bayik gilt als Kriegsbefürworter.

Neuer Chef der PKK: Murat Karayılan geht, Cemil Bayık kommt

Der Chef des bewaffneten Arms der PKK, Murat Karayılan, wird durch eine Doppelspitze ersetzt. Fortan werden Cemil Bayık und Besê Hozat die Terrororganisation anführen. Offenbar war Öcalan unzufrieden mit Karayılan und hat somit einen Wechsel eingeleitet.

Die neue Türkei: Öcalan beruft sich auf Nationalpakt von 1920

Öcalan ruft den Nationalpakt von 1920 in Erinnerung. Den hätten Kurden und Türken gemeinsam geschlossen und seien gleichberechtigte Partner im Befreiungs-Krieg gewesen. Er müsse wiederbelebt werden. Doch der Nationalpakt sah keine föderale Lösung vor, sondern war darauf ausgerichtet, eine einheitliche Nation zu schaffen. Öcalan hingegen spricht von Selbstverwaltung und dem Konföderalismus.

Waffenstillstand: USA und EU begrüßen Aufruf von PKK-Führer Öcalan

Die EU und die USA zeigen sich begeistert von dem geplanten Waffenstillstand zwischen der Türkei und der PKK. In der Vergangenheit sei zu viel Blut geflossen. Die Türkei habe die historische Chance, den Konflikt zu beenden. Doch Öcalan hatte in seinem Aufruf zur Waffenruhe betont, dass die Waffen „vorerst“ nieder gelegt werden.

BDP-Chef Demirtaş zieht für Friedens-Verhandlungen abermals die alte Öcalan-Karte

Der PKK-Konflikt in der Türkei scheint einfach kein Ende zu nehmen. Die BDP fordert erneut Verhandlungen mit dem inhafterten PKK-Chef Abdullah Öcalan. Nur so sei Frieden möglich. Kolumnist Mümtazer Türköne ist der Ansicht, dass die PKK das Vertrauen der Regierung bereits missbraucht hat.

Gespaltene PKK: Gründungsmitglied verteidigt tödliche Attacke

Gründungsmitglied und PKK-Kommandeur Cemil Bayık hat den Angriff auf 13 türkische Soldaten, der sich in der vergangenen Woche in einem Waldstück nahe des Städtchens Silvan ereignete, verteidigt. Gleichzeitig rügte er PKK-Chef Abdullah Öcalan für seine Gespräche mit der türkischen Regierung. Seiner Meinung nach gäbe es hier keine Lösung der Kurdenfrage, diese würden nur betrogen werden.