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Charlie Hebdo

Wegen Mohammed-Karikatur: Türkische Journalisten müssen ins Gefängnis

Aus Solidarität nach dem Angriff auf die «Charlie Hebdo»-Redaktion veröffentlichten zwei türkische Journalisten eine Mohammed-Karikatur der Pariser Satire-Zeitung. Jetzt hat ein Gericht Gefängnisstrafen gegen sie verhängt. Nebenkläger brechen in «Gott ist Groß»-Rufe aus.

Am Valentinstag ein Jahr: Dänen fürchten Terror immer noch

Ein Jahr nach den Anschlägen auf ein Kulturcafé und eine Synagoge in Kopenhagen fürchtet die Mehrheit der Dänen einer Umfrage zufolge immer noch den Terror. Im Laufe eines Jahres erwarten sie neue Terroranschläge.

Der türkische Staats-Chef Recep Tayyip Erdoğan auf einer Rad-Tour. (Screenshot)

Flüchtlinge: Was Erdoğan und Charlie Hebdo gemeinsam haben

Das Satire-Magazin Charlie Hebdo steht wegen mehrerer Flüchtlings-Cartoons in der Kritik. Dem Magazin wird „Geschmacklosigkeit“ vorgeworfen. Doch Charlie Hebdo hält in den Karikaturen Europa ein Spiegel vors Gesicht und prangert die Heuchelei des Westens an. Ironischerweise deckt sich diese Haltung von Charlie Hebdo mit den Ansichten des türkischen Staats-Chefs Recep Tayyip Erdoğan.

Deutlich mehr islamfeindliche Vorfälle in Frankreich

Übergriffe und Drohungen gegen Muslime in Frankreich haben sich nach dem Anschlag auf das Satiremagazin «Charlie Hebdo» im ersten Halbjahr fast vervierfacht. Die Beobachtungsstelle gegen Islamophobie verzeichnete für die ersten sechs Monate 274 gemeldete Vorfälle, im vergangenen Jahr waren es im gleichen Zeitraum nur 72.

Der unauffällige Terrorist aus dem ersten Stock links

Ein Mann enthauptet seinen Chef und versucht, eine Gasfabrik zur Explosion zu bringen. Frankreich ist erschüttert, die Nachbarn können es gar nicht glauben.

«Charlie»-Künstler Luz will keine Mohammed-Karikaturen mehr zeichnen

Wenige Monate nach dem Terroranschlag auf das französische Satiremagazin «Charlie Hebdo» will sein Zeichner Luz keine Mohammed-Karrikaturen mehr zu Papier bringen. Er sei dem Thema überdrüssig geworden, so der Künstler. Von ihm stammt der erste Titel nach dem Anschlag, der einen weinenden Propheten Mohammed mit «Je suis Charlie»-Schild zeigt.

Wirbel um PEN-Preis für „Charlie Hebdo“: Gegner werfen Satirezeitschrift „kulturelle Intoleranz“ vor

Die Auszeichnung der Pariser Satire-Zeitschrift «Charlie Hebdo» mit dem PEN-Preis für Mut und Meinungsfreiheit sorgt in den USA für Ärger. Aus Protest haben sechs Schrifsteller ihre Teilnahme an der Preisgala abgesagt. Sie werfen dem Blatt «kulturelle Intoleranz» vor.

Nach „Charlie Hebdo“: Anschläge führen zu Umsatzrekorden bei Islam-Büchern

Der Verkauf von islamischen Büchern in Frankreich hat sich im ersten Quartal 2015 verdreifacht. Geschuldet ist dieser Umsatzanstieg offenbar dem Anschlag auf das Satiremagazin „Charlie Hebdo“ Anfang Januar. Brancheninsider sehen hier deutliche Parallelen zur Entwicklung nach den Terroranschlägen von New York am 11. September 2001.

„Charlie Hebdo“-Nachdruck: Türkischen Journalisten droht Gefängnis

Zwei türkische Journalisten könnten jetzt aufgrund einer französischen Mohammend-Karrikatur im Gefängnis landen. Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft beleidige der Abdruck der «Charlie Hebdo»-Zeichnung die religiösen Werte der türkischen Bürger. Kommt es tatsächlich zu einer Verurteilung, wären mehrere Jahre Haft möglich.

„Cyber-Dschihad“: Hacker entern französischen TV-Sender

Islamistische Propaganda auf der Webseite, ein Totalausfall des Fernsehprogramms: Eine schwere Cyberattacke trifft den französischen Sender TV5 Monde. Die Täter behaupten, sie gehörten zur Terrormiliz Islamischer Staat (IS).

Mord an drei muslimischen Studenten: Täter droht in den USA die Todesstrafe

Dem Tatverdächtigen im Mordfall an drei muslimischen Studenten könnte im Falle eines Schuldspruches die Todesstrafe drohen. Ein US-Kammergericht hat jetzt grünes Licht für ein entsprechendes Strafmaß an die zuständige Staatsanwaltschaft gegeben. Die Tat in der Stadt Chapel Hill im US-Bundesstaat North Carolina hatte Mitte Februar nicht nur die USA erschüttert.

Studie: «Charlie Hebdo»-Anschlag hat zusammengeschweißt

Nach dem Anschlag auf die Pariser Satirezeitschrift «Charlie Hebdo» haben in Deutschland und Frankreich Zeichen für Toleranz und Dialog bei weitem Forderungen nach Konfrontation und Rache überwogen. Das geht aus einer Datenanalyse von Onlinemedien des tschechischen Instituts Semantic Visions hervor. Der Anschlag habe die französische Gesellschaft «eher zusammengeschweißt als gespalten».

Kopftuch schon im Kindergarten: Buschkowsky sieht islamische Fundamentalisten auf dem Vormarsch

Der scheidende Bürgermeister von Berlin-Neukölln, Heinz Buschkowsky (SPD), hat sich noch einmal mit deutlichen Worten an die Öffentlichkeit gewandt. Der Politiker warnte vor einer Zunahme von islamistischem Fundamentalismus in Deutschland. Selbst dreijährige Mädchen kämen mittlerweile mit Kopftuch in den Kindergarten. Unterdessen ermittelt die Polizei in Neu-Ulm wegen islamistischer Parolen von Grundschülern.

Kein „Charlie Hebdo“ in der Türkei: Gericht blockiert Webseite des Satiremagazins

Die Zahl der blockierten Webseiten in der Türkei nähert sich der 68.000er Marke. Die jüngste Zugabe liefert unter anderem die offizielle Webseite des französischen Satiremagazins „Charlie Hebdo“. Insgesamt 49 Seiten fielen der jüngsten Blockadewelle zum Opfer. Als Grund gaben die Richter eine vermeintliche Verunglimpfung der religiösen Werte des Volkes an.

Religionskritische Zeichnungen und Mohammed-Karikatur: Hanauer Ausstellung steht unter Polizeischutz

In Hanau haben die Karikaturisten Greser & Lenz einen Vorgeschmack auf ihre Ausstellung gegeben. Religionskritische Zeichnungen sind ebenso zu sehen wie eine Mohammed-Karikatur. Die Stadt muss 120 000 Euro für die Sicherheit ausgeben.

Kompromissloser Neustart bei „Charlie Hebdo“: Sieben Wochen nach dem Terror ist von Normalität keine Spur

«Charlie Hebdo» steht vor einem Neuanfang. Sieben Wochen nach dem Terroranschlag auf die Redaktion soll eine neue Ausgabe den Weg zurück in den Alltag markieren. Doch für die Überlebenden ist gerade nichts wirklich normal.

Dänischer Terrorist: Vom «guten Jungen» zum Alptraum einer Nation

Der Attentäter von Kopenhagen soll ein unbeherrschter junger Mann gewesen sein, voll Hass auf Juden, gerade erst aus dem Gefängnis entlassen. War der 22-Jährige eine tickende Zeitbombe?

Dänemark nach dem Terror: Muslime fürchten verschärfte Stimmung im Land

Die Terroranschläge vom vergangenen Wochenende verändern Dänemark. Während die Regierungschefin ihr Volk beschwört, zusammenzustehen, fürchten andere eine breitere Kluft in der Bevölkerung. Rechtspopulisten könnten Auftrieb bekommen.

New York: Polizei gründet Anti-Terror-Einheit gegen Demonstranten

Der Polizei-Chef von New York, William „Bill“ Bratton, unterscheidet nicht zwischen Terroristen und Demonstranten. Er will eine Spezial-Einsatztruppe gründen, um sie gegen beide Gruppen einzusetzen. Nebenbei verfolgt Bratton offenbar auch geschäftliche Ziele, da er mehrere Posten bei Sicherheitstechnologie-Firmen hat.

Terror in Kopenhagen: Was bedeutet er für Deutschland?

Die Anschläge in Dänemark bereiten auch den Sicherheitsbehörden in Deutschland Sorgen. Wie groß ist die Bedrohung hierzulande? In einer Stadt hat die Angst vor Terror schon Konsequenzen.