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Chemie

«Gut für die Moral»: Friedensnobelpreis für Tunesiens Pragmatiker

Tunesien hat als einziges Land des Arabischen Frühlings die Demokratisierung geschafft. Doch die Gesellschaft leidet: Terrorangst und kriselnde Wirtschaft rauben den Menschen die Hoffnung. Der Friedensnobelpreis soll Mut machen.

Nobelpreisträger Aziz Sancar: Türkei sollte mehr Wert auf Bildung legen

Einen Tag nach der Bekanntgabe in Stockholm schlägt der frischgebackene türkische Nobelpreisträger Aziz Sancar kritische Töne in Richtung seines Heimatlandes an. Der Wissenschaftler betonte die Notwendigkeit der wissenschaftlichen Bildung im frühen Alter. Insbesondere die Bürger im Osten und Südost des Landes sollten ihre jungen Mädchen zur Schule schicken.

Riesenüberraschung in Stockholm: Türke bekommt erstmals Nobelpreis in Chemie

Mit Aziz Sancar wird in diesem Jahr erstmals ein Wissenschaftler mit dem Nobelpreis geehrt, der aus der Türkei stammt. Sancar wurde 1946 in Savur (Provinz Mardin) im Südosten des Landes geboren. Seine Eltern waren Analphabeten. Er ging aber früh in die USA und forscht dort noch heute. Er erhält den Chemie-Nobelpreis für seine Studien zur Reparatur der Erbsubstanz. Bislang gab es nur einen weiteren Nobelpreisträger aus der Türkei: 2006 erhielt Orhan Pamuk («Schnee») den Preis für Literatur.

Deutsche Industrie vermeldet starke Umsatzeinbußen

Das Verarbeitende Gewerbe hat im Juni immense Umsatzeinbußen im Vergleich zum Vormonat hinnehmen müssen. Besonders der Absatz im Ausland ist deutlich zurückgegangen. Maschinenbauer und Metallerzeuger waren am stärksten betroffen.

Trauer um „türkischen Einstein“: Oktay Sinanoğlu mit 80 Jahren verstorben

Die Türkei trauert um einen ihrer bekanntesten Wissenschaftler. Der Experte für theoretische Chemie und Molekularbiologie Oktay Sinanoğlu ist tot. Der ehemalige Yale-Professor und „Kämpfer für die türkische Sprache“ verstarb am vergangenen Sonntag in Florida, USA.

Einsatz von Pestiziden: Es drohen weltweite Hungersnöte

Der massive Einsatz von Pestiziden hat die Ackerflächen weltweit schwer geschädigt. Eine Studie zeigt, dass das Ökosystem der Erde durch Insektengifte bereits schwer geschädigt ist. Jedes Jahr geht ein Prozent der weltweiten Anbauflächen durch Erosion verloren. Hungersnöte drohen – für die Schwellenländer und den reichen Westen.

Zwölf Jahre alt: Deutschlands jüngster Student ist Deutsch-Türke

Ein zwölfjähriger Deutsch-Türke besucht neben seiner Schule noch zwei Universitäten in Berlin. Damit ist Mert Açıkel Deutschlands jüngster Student. Doch der Hochbegabte hat größere Pläne. Er möchte es an die Cambridge Universität schaffen, um beim Astrophysiker Stephen Hawking zu studieren.

Chemiekonzerne machen große Profite mit Arzneimitteln und Insektengift

Die großen Chemiekonzerne sehen keine Konjunkturerholung. Richtige Profite sind nur mit Arzneimitteln und Insektengift zu machen. Daher sind in diesen Bereichen die Lobbyisten besonders aktiv.

USA: Deutscher Bio-Chemiker erhält Medizin-Nobelpreis

Der an der Stanford Universität forschende deutsche Mediziner, Thomas Südhof, erhält den diesjährigen Medizin-Nobelpreis. Die anderen beiden Preisträger sind die US-Forscher James Rothman und Randy Shekman. Am Dienstag werden die Nobelpreis-Träger für Physik bekannt gegeben.

Türkische Chemieindustrie: Zwanzig Prozent mehr Export im Juli

Die türkische Chemieindustrie ist im Aufwind. Sie ist die drittstärkste Branche im Land und konnte im Juli insgesamt 20,2 Prozent mehr an Waren exportieren als im Vormonat. Der Export in die EU-Länder steigt stetig. Deutschland ist drittgrößter Abnehmer von türkischen Chemieprodukten.

Unsichtbare Gefahr: Rückstände von Medikamenten landen im Trinkwasser

Medikamente, Pestizide, Desinfektionsmittel – viele Chemikalien landen im Abwasser und lassen sich nicht herausfiltern. Von vornherein soll darauf geachtet werden, das Abwasser nicht mit gefährlichen chemischen Stoffen zu belasten.

Für Europäer zu teuer: Deutsche Produkte wandern immer öfter in den Export

Deutsche Produkte werden immer häufiger ins nicht-europäische Ausland exportiert. 2012 legten die Ausfuhren in diese Staaten um knapp neun Prozent zu. Die EU-Länder verlieren indes an Bedeutung.