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Chemiewaffen

Oslo: Türkischer OPCW-Generaldirektor nimmt Friedensnobelpreis entgegen

Die stillen Inspektoren der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) haben am Dienstag den Friedensnobelpreis erhalten. Stellvertretend für sie nahm der türkische Generaldirektor Ahmet Üzümcü die Auszeichnung für ihren beharrlichen Einsatz entgegen. In den Fokus war die OPCW zuletzt wegen ihrer schwierigen Mission in Syrien gerückt. Im Januar soll dort mit der Vernichtung des Giftgasarsenals begonnen werden.

US-Neokonservative sehen in Putin einen Feind

Russlands Präsident Wladimir Putin ist im Westen unbeliebt. Doch eine ganz besondere Art der Abneigung ruft er bei den US-Neokonservativen hervor. Die sind der Ansicht, dass die US-Regierung den Russen nicht trauen dürfe. Der Kreml sei anti-amerikanisch. Deshalb müsse Obama jegliche Kooperation mit Putin aufkündigen.

Empfehlung an Obama: US-Milliardär schlägt Nuklear-Angriff auf den Iran vor

Der US-Milliardär Sheldon Adelson empfiehlt US-Präsident Obama, eine Atom-Bombe auf die Wüste im Iran abzuwerfen. Dann sollten die Amerikaner der iranischen Führung sagen: Wenn ihr euer Atomwaffen-Programm nicht beendet, fliegt die nächste Atom-Bombe direkt auf Teheran. Adelson ist der mit knapp 92 Millionen Dollar der größte Einzel-Spender für die Republikaner. Ex-Verteidigungsminister Dick Cheney sagte, ein Krieg gegen den Iran sei unvermeidlich.

Appell an alle Länder: Türkischer OPCW-Direktor verlangt Ächtung von C-Waffen

Der Direktor der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen ist ein Türke. Sein Name ist Ahmet Üzümcü. Vergangene Woche haben er und weitere OPCW-Inspekteure den Friedensnobelpreis erhalten. Doch Üzümcü gibt sich nicht zufrieden damit. Der Einsatz von C-Waffen müsse weltweit geächtet werden. Das schließe alle Nationen ein.

Chemiewaffen-Inspekteure erhalten Friedens-Nobelpreis

Die Waffeninspekteure der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen sind die diesjährigen Gewinner des Friedens-Nobelpreises. Die Organisation ist für die Zerstörung von Chemiewaffen ihrer Mitgliedsstaaten zuständig.

Syrien: UN-Waffeninspekteure untersuchen drei C-Waffen-Anlagen

Die internationalen Waffeninspekteure in Syrien haben die ersten Chemiewaffen-Anlagen untersucht. Zu Komplikationen soll es nicht gekommen sein. Im Land befinden sich noch 17 weitere Anlagen. Doch der weitere Verlauf wird offenbar nicht so reibungslos verlaufen. Denn mehrere jener Anlagen befinden sich auf dem Territorium der Rebellen oder in Kampfgebieten.

Syrien-Krise: Russische UN-Soldaten sollen C-Waffen entsorgen

Russische UN-Soldaten sollen eine wichtige Rolle bei der Vernichtung von syrischen Chemiewaffen spielen. Doch der russische Außenminister Sergei Lawrow hatte zuvor gesagt, dass Moskau keine Verantwortung für die Abrüstung tragen werde.

Syrien: Rebellen könnten Arbeit der UN-Waffeni​nspekteure sabotieren

Syriens Präsident Assad möchte das Chemiewaffen-Arsenal seines Landes der UN komplett offenlegen. Der Zugang zu den Lagern und Produktionsstätten soll den UN-Inspekteuren ermöglicht werden. Doch er befürchtet Sabotage-Akte seitens der Rebellen.

Giftgaseinsatz-Vorwurf: Syrien liefert Russland entlastende Beweise

Die Schuld um den Giftgasangriff in Syrien ist weiterhin ungeklärt. Syrien hat Russland Beweise geliefert, wonach die Rebellen für den Angriff verantwortlich gemacht werden. Russlands Vizeaußenminister Sergei Ryabkow wirft der UN eine „parteiische“ Haltung vor.

Zerstörung der syrischen Chemiewaffen kann nicht kontrolliert werden

Die Pläne zur Zerstörung von syrischen C-Waffen wird von einigen US-Waffenexperten mit Argwohn beäugt. Sie glauben, dass das Assad-Regime den Abrüstungs-Prozess manipulieren könnte. Der ehemalige Syrien-Beauftragte der USA, Frederick Hof, hält das Regime für unzuverlässig. Eine Kontrolle des Prozesses werde sich schwierig gestalten.

Kein Krieg gegen Syrien: USA und Russland erzielen Einigung

Die USA und Russland haben sich auf eine Lösung in der Syrien-Krise geeinigt. Assad soll seine Chemiewaffen abgeben. Beide Staaten werden die Übergabe der C-Waffen an die UN überwachen. Hält sich Assad nicht an die Vereinbarung, kann es einen gemeinsamen Militärschlag geben.

Syrien: Obama verschiebt Kongress-Abstimmung

Der US-Präsident sagte, er wolle der Diplomatie eine letzte Chance geben, um einen Militärschlag gegen Syrien zu vermeiden. Zugleich versuchte er erneut, eine kriegsmüde Nation davon zu überzeugen, dass der Einsatz von Chemiewaffen eine Antwort erfordere.

Ultimatum: USA fordern Chemiewaffen-Abgabe von Syrien

Am Montag stellte US-Außenminister John Kerry dem syrischen Präsidenten Bashar al-Assad ein offenbar nicht ernst gemeintes Ultimatum. Syrien solle seine Chemiewaffen abgeben. Auf seiner Europareise sucht Kerry nach Unterstützung für einen US-Angriff auf Syrien. Auf die Frage eines Journalisten, ob...

Obama-Papier: Angela Merkel unterschreibt jetzt doch

Deutschland will die Forderung nach einer „starken internationalen Antwort“ auf den angeblichen Chemiewaffen-Einsatz durch Syrien nun doch unterzeichnen. Bundesaußenminister Westerwelle sagte, man habe erst abwarten wollen, bis die EU eine gemeinsame Position findet.

Steuergelder versenkt: EU pumpt 1,3 Milliarden nach Syrien

Die EU räumt ein, dass sie offenbar Milliarden für die „Menschen am Boden“ nach Syrien geschickt hat. Was mit diesen europäischen Steuergeldern geschehen ist, weiß niemand - etwa, ob es an die Rebellen gegangen ist oder von Assad abgefangen wurde. Wie schon in Ägypten, wo die EU die Muslimbrüder gefördert hat, ist auch das „Investment“ in Syrien wegen des bevorstehenden Krieges abzuschreiben.

Über die Nato: Zieht die Türkei Deutschland in den Syrien-Krieg?

Die Türkei drängt die Amerikaner, es in Syrien nicht bei einem Militärschlag zu belassen. Premier Erdoğan hofft, im Schatten eines Krieges Terrain zu gewinnen. Für Deutschland hätte diese Entwicklung fatale Folgen: Als Nato-Mitglied würde man über den Bündnis-Fall sofort militärisch involviert. Die Lunte brennt im Nahen Osten an mehreren Enden.

Mit 10:7: US-Senat billigt Militärschlag gegen Syrien

Der US-Senat hat am Abend erwartungsgemäß einen Militärschlag gegen Syrien gebilligt. Nun fehlt noch die verfassungsmäßige Beauftragung durch den Kongress.

Militärschlag gegen Syrien: Mehrheit der Amerikaner lehnt Vorgehen ab

In einer Umfrage des Pew Centers zeigen sich Amerikaner nicht überzeugt von den Beweisen, die US-Präsident Obama vorgelegt hat: 48 Prozent sind gegen einen Militärschlag, nur 29 Prozent befürworten den Einsatz.

Israelische Militärs in Sorge: US-Angriff wäre Katastrophe für syrische Zivilbevölkerung

Israelische Militärs warnen US-Präsident Obama vor einem Militärschlag. Er würde tausende zivile Todesopfer fordern. Der BND und die Franzosen präsentieren Beweise für die Schuld Assads. Folgt Obama den Geheimdiensten, wäre er der erste Friedens-Nobelpreisträger, der als Oberbefehlshaber einer Supermacht in den Krieg zieht.

Spott für die Amerikaner: Syrisches Regime spricht von historischem Rückzug

Die Regierung Syriens verspottet die politischen Führer in Washington und London: Obama und Cameron seien auf einen Baum geklettert und wüssten nun nicht mehr, wie sie herunterkommen. Präsident Assad sieht Amerika geopolitisch gar auf einem historischen Rückzug.