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Christentum

Appell der Christen in Syrien: EU-Sanktionen treiben Menschen zur Flucht

Hochrangige christliche Würdenträger Syriens fordern gemeinsam, dass die EU-Sanktionen gegen Syrien aufgehoben werden. Sie treffen vor allem die Bevölkerung. In einem Hilferuf schildern die Christen die dramatischen Folgen der Sanktionen. Die Christen bezeichnen die Flüchtlings-Diskussion als Heuchelei. Durch die Sanktionen werde die Gesellschaft zerstört, den Menschen bleibe nur die Flucht.

Konversion von Muslimen zum Christentum als Effekt der Flüchtlingskrise?

Während die Flüchtlingskrise den europäischen Kontinent und speziell die Bundesrepublik pausenlos beschäftigt, titelt die Wiener Tageszeitung „Die Presse“: „Deutschland: Zahlreiche islamische Flüchtlinge lassen sich taufen“. Schon seit längerer Zeit ist die Bekehrung von Menschen, insbesondere aus dem Iran und Afghanistan, zum Christentum ein Thema in der Presse und Öffentlichkeit. Bei den Konvertiten soll es sich mehrheitlich um Flüchtlinge handeln. In Deutschland sollen Missionare erfolgreich dabei sein, muslimische Vertriebene aus islamischen Staaten zur Taufe zu bewegen.

Bundesländer und Bundestagsfraktionen uneins über getrennte Unterbringung von Flüchtlingen nach Religionszugehörigkeit

Interessenvertreter christlich-orientalischer und ezidischer Flüchtlinge stellen immer wieder Übergriffe und Mobbing von islamistischen Asylbewerbern gegen ihre Glaubensbrüder und -schwestern in Flüchtlingsunterkünften fest. Als Folge verlangen Organisationen wie "Eziden Weltweit" oder der "Zentralrat der Orientalischen Christen" deshalb die getrennte Unterbringung der Eziden und orientalischen Christen von Muslimen. Auf Anfrage von "report München" zeigt sich: Die 16 Bundesländer reagieren in unterschiedlicher Weise auf diese Herausforderung.

Der Baptisten-Bischof Malkhaz Songulashvili beim Freitagsgebet in der Türkei. (Screenshot)

Türkei: Bischof aus Georgien betet mit Muslimen in Moschee

Der georgische Baptisten-Bischof Malkhaz Songulashvili hat bei seinem aktuellen Türkei-Besuch in der Stadt Bursa am islamischen Freitagsgebet teilgenommen. Songulashvili hat in seiner Heimat ein großes Ansehen bei Muslimen und Christen. Er setzt sich dafür ein, dass Christen den Muslimen Moscheen und Muslime den Christen Kirchen bauen.

Syrien 2013: Christen verteidige​n Moschee, Muslime beten in Kirche

Im Jahr 2013 berichteten die DTN über die drohende Tragödie für Muslime und Christen in Syrien. Die Religionsgruppen in Syrien haben über die Jahrhunderte hinweg zahlreiche Symbiosen gebildet. Das Phänomen, dass Christen Moscheen gegen IS-Extremisten verteidigen und Muslime in Kirchen beten, gibt es nur in Syrien. Doch dieser einzigartigen Kultur des Zusammenlebens droht der Untergang.

Russlands Präsident Wladimir Putin. (Screenshot)

Putin: Islam bedeutet Gerechtigkeit und Nächstenliebe

Kreml-Chef Wladimir Putin ist der Ansicht, dass der Islam dichter an der russischen Kirche sei als am westlichen Christentum. Denn der Islam bedeute Barmherzigkeit, Gerechtigkeit und Nächstenliebe – und so ist es auch bei der russischen Orthodoxie.

Kuwait finanziert Umbau von Hamburger Kirche zu Moschee

In Hamburg hat der Botschafter von Kuwait der Spatenstich für den Umbau der evangelisch-lutherischen Kapernaum-Kirche zu einer Moschee gesetzt. Kuwait finanziert den Moschee-Bau. Bei der Aufnahme von Flüchtlingen in dem Golf-Staat ist das Emirat dagegen weniger spendabel.

Edmund Stoiber: «Die Muslime gehören zu Deutschland, nicht der Islam.» (Screenshot YouTube)

Stoiber widerspricht Merkel: Der Islam gehört nicht zu Deutschland

Der CSU-Ehrenvorsitzende Edmund Stoiber hat zu Wochenanfang Bundeskanzlerin Angela Merkel in einer grundlegenden Angelegenheit widersprochen. Im Gespräch mit einer großen deutschen Tageszeitung teilte er die Ansicht nicht, dass der Islam zu Deutschland gehöre. Merkel hatte sich in den vergangenen Jahren immer wieder auf die Aussage des einstigen Bundespräsidenten Christian Wulff berufen.

Buchpreisträger Kermani attackiert Islamisten

Der Islam gibt nach Worten des diesjährigen Friedenspreisträgers des Deutschen Buchhandels, Navid Kermani, zur Zeit ein «verheerendes und fürchterliches Bild» ab. Das Kernproblem sei «ein völliger Bruch mit seiner geistigen, spirituellen und ästhetischen Tradition», sagte der Schriftsteller und Orientalist.

American Taliban: US-Politiker plante Massaker an Muslimen

Ein ehemaliger Kandidat für den US-Kongress hat mit weiteren Komplizen ein Massaker an Muslimen geplant. Die Morde sollten in New York stattfinden. Das FBI konnte ihn rechtzeitig fassen. Allerdings hat keine einzige US-Behörde eine Mitteilung zum Fall veröffentlicht. Auch die US-Leitmedien hüllen sich in Schweigen.

US-Geheimdienst: In Europa tobt ein Krieg zwischen Islam und Christentum

Europa befindet sich im Krieg mit dem Islam und diese Auseinandersetzung wird auf dem europäischen Kontinent ausgetragen, so der Chef des US-amerikanischen Privatgeheimdiensts Stratfor, George Friedman. Der Krieg werde sich verschärfen und es werde zu „Deportationen“ kommen. Das Attentat auf Charlie Hebdo sei ein Hinweis auf diesen uralten Konflikt, meint Friedman.

Aktiver Beitrag zum Dialog: Koran-Expertin Neuwirth bekommt Leopold-Lucas-Preis

Die Koran-Expertin und Kulturwissenschaftlerin Angelika Neuwirth erhält den mit 50 000 Euro dotierten Leopold-Lucas-Preis. Die 72-Jährige trage mit ihrer Forschung aktiv zum Dialog zwischen Islam, Judentum und Christentum bei, teilte die Universität Tübingen mit.

«Mit Kopftuch fühle ich mich frei» – Wie eine Christin konvertierte

Die strengen Regeln des Christentums engten sie ein, mit Kopftuch fühlt sie sich dagegen frei. Eine junge Freiburgerin ist eine von offiziell 30 000 Menschen in Deutschland, die zum Islam wechseln.

Zuckerfest ist «Blödsinn»: Bremer Pastor predigt sich ins Abseits

Ein Bremer Pastor beleidigt andere Religionen. Die evangelische Landeskirche ist entsetzt. Dennoch muss sie mit dem unbequemen Geistlichen leben.

„Heilige Einfalt“: Warum die Hagia Sophia ein Museum bleiben muss

Die Hagia Sophia ist eines der bedeutendsten Wahrzeichen Istanbuls. Für einige ist sie das Wahrzeichen schlechthin. Millionen Türkei-Besucher aus aller Welt sind ergriffen und begeistert, wenn sie das Bauwerk betreten. Doch es gibt Stimmen in der Türkei, die das Bauwerk wieder in eine Moschee umfunktionieren wollen.

Vatikan: Papst-Sekretär aus Ägypten nennt Islam „Kultur des Todes“

Der neue Sekretär des Papsts ist ein „Islamkritiker“, der den Glauben als „Kultur des Todes“ umschreibt. Kurios ist, dass Katholiken nach wie vor einen blutenden toten Mann anbeten, der ans Kreuz genagelt wurde. Der Vatikan könnte endlich mit Selbstkritik in jeglicher Hinsicht beginnen.

Kardinal Meisner fordert mehr Kinder gegen Muslime

Der Kölner Kardinal Joachim Meisner ließ in einer Lobrede eine zweideutige Bemerkung über muslimische Familien fallen. Darin pries er den Kinderreichtum der Mitglieder einer katholischen Täufer-Bewegung. Muslimische Verbände sind empört, die Bundes-Integrationsbeauftragte zeigt sich desinteressiert.

Weltverfolgungsindex 2014: Christenverfolgung nimmt dramatisch zu

Die Religionsfreiheit ist in weiten Teilen der Welt auf dem Rückzug. Das typische christenverfolgende Land ist autokratisch, islamisch geprägt, ein „Failed State“ und liegt in Asien oder Nordafrika, so das Ergebnis einer Studie von Open Doors. Die Türkei hingegen ist das zweite Mal infolge nicht Teil der Spitzengruppe. Damit zeichnet sich die Türkei als eines der beiden weltweit einzigen Länder mit muslimischer Mehrheit aus, die nicht durch systematische Christenverfolgung auffallen.

„Allah“-Verbot: Ex MTV-Moderatorin verteidigt Christen in Malaysia

Die christliche Minderheit in Malaysia erhält in ihrem Disput um den Gebrauch des Begriffs Allah prominente Unterstützung. Wenige Tage, nachdem mehr als 300 Bibeln konfisziert wurden, schaltet sich die einstige MTV-Moderatorin Kristiane Backer ein. Die Muslima stellt sich auf die Seite malayischen Christen. Ihnen stünde es ebenfalls zu, den Begriff zu verwenden.

Allein-Anspruch auf „Allah“: Malaiische Muslime kassieren mehr als 300 Bibeln

Der Namensstreit zwischen malaiischen Christen und Muslimen eskaliert: In einem Überfall entreißen organisierte Muslime christlichen Gruppen die Bibeln. Sie wollen damit einen angeblichen Missbrauch des Wortes „Allah“ unterdrücken. Die Regierungspartei stuft dieses Verhalten als rechtens ein. Das landläufig als Musterbeispiel einer „islamischen Demokratie“ geltende Land gerät immer stärker in ein Klima aus Intoleranz und Fanatismus.