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Christine Langenfeld

Einwanderung im internationalen Vergleich: Deutschland schneidet besser ab als erwartet

Ein unabhängiges Gutachten kommt zu dem Schluss: Deutschland ist besser als sein ruf. Im internationalen Vergleich reiht sich die Bundesrepublik mittlerweile in die Riege fortschrittlicher Einwanderungsländer ein. Es fehlt allerdings an einem „migrationspolitisches Gesamtkonzept“.

Debatte um deutsches Einwanderungsgesetz: Deutschland braucht endlich eine gebündelte Strategie

Der Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) sieht in der aktuellen Debatte um ein Einwanderungsgesetz die „Chance zur Entwicklung einer breit getragenen migrationspolitischen Gesamtstrategie“. Diese sollte sich an den Interessen der Bundesrepublik ausrichten und entsprechend „gesamthaft, langfristig und arbeitsmarktgeerdet“. Nach Ansicht des SVR sei es zudem wichtig, die gesellschaftliche Debatte um die Ausgestaltung des Gesetzes als Chance zu begreifen, um das Selbstverständnis Deutschlands als Einwanderungsland zu stärken.

Konsequenz des 10. Migrationsberichts: Regierung muss mehr in den Bildungsbereich investieren

Der 10. „Bericht zur Lage der Ausländerinnen und Ausländer in Deutschland“ hat offenbart: Bis in Deutschland Chancengleichheit besteht, bleibt noch viel zu tun. Für den Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) sowie die migrationspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Sevim Dagdelen, steht dabei der Bildungsbereich im Fokus. Denn: Noch immer bestimmt offenbar die soziale Herkunft in Deutschland über Bildungserfolg bzw. -misserfolg und damit den weiteren Lebensweg.

SVR-Bilanz: Arbeitsmigration weitgehend liberalisiert – Integrationspolitik fehlt die Dynamik

Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) hat in seinem Jahresgutachten den Wandel der Bundesrepublik zum modernen Einwanderungsland in den zurückliegenden fünf Jahren untersucht. Der SVR attestiert Deutschland zwar durchaus Fortschritte in der Migrationspolitik. Zwiespältiger fällt das Fazit jedoch bei der Integrationspolitik aus.

SVR: Auf dem Arbeitsmarkt soll Leistung zählen, nicht die Herkunft

Christine Langenfeld, Vorsitzende des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration, sagt, dass auf dem Arbeitsmarkt nur die Leistung und nicht die Herkunft eine Rolle spielen dürfe. Doch die Voraussetzung hierfür sei die Gleichstellung der Migranten.

Entzug der deutschen Staatsbürgerschaft wider Willen: SVR empfiehlt Aussetzen der Optionspflicht

Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) weist derzeit auf die „problematischen und unerwünschten Folgewirkungen“ hin, die sich im Zuge der Optionspflicht ergeben. Seit Beginn 2013 läuft die Entscheidungsfrist für junge Menschen aus, die sich bis zum vollendeten 23. Lebensjahr für die Staatsangehörigkeit der Eltern oder die deutsche Staatsangehörigkeit entscheiden müssen. Der SVR warnt: „Ausbürgerungen gegen den Willen der jungen Menschen sind ein integrationspolitisch verheerendes Signal.“