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Colin Crowell

Twitter: Definitiv kein Büro in der Türkei

Nach zweitägigen Gesprächen hinter verschlossenen Türen haben sich nun die Hoffnungen auf eine schnelle Einigung zwischen dem US-Unternehmen Twitter und der türkischen Regierung zerschlagen. Der Konzern wird nicht auf die Forderung der Türkei eingehen und ein Büro im Land eröffnen. Das gab Colin Crowell, Twitter-Vize-Präsident für internationale Öffentlichkeitspolitik, an diesem Mittwoch bekannt.

Uninteressanter als gedacht: Fast die Hälfte der Twitter-User ist nicht aktiv

Während in der Türkei Twitter-Vertreter und Regierungsbeamte eine gemeinsame Basis suchen, offenbart ein neuer Report, dass der Microblogging-Dienst wohl nur halb so attraktiv ist, wie bislang angenommen. Denn: Ganze 44 Prozent aller registrierten Nutzer haben bislang nicht einen einzigen Tweet verschickt. Der meiste Content wird von einigen wenigen erzeugt.

Twitter-Treffen: Türkische Regierung fordert Büro und Steuern ein

Am Montag kam es zum ersten direkten Treffen der türkischen Regierung mit Vertretern des US-Unternehmens Twitter. Die Vorstellungen auf Seiten der Türkei sind nach der zweiwöchigen Sperre des Dienstes klar: Twitter muss ein Büro im Land eröffnen und endlich Steuern zahlen. Forderungen, mit denen sich die Amerikaner wohl arrangieren können. Schon jetzt soll es eine „gemeinsame Basis“ geben.