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Datenschutz

Smart Health: Digitale Gesundheitsangebote kommen an

Viele Deutsche interessieren sich für digitale Hilfestellungen. Die technische Basis ist mit Smartphones längst gegeben.

Datenschutzbeauftragter rät zu Verzicht auf WhatsApp

Der Hamburger Datenschutzbeauftragte Caspar hat die rund 35 Millionen WhatsApp-Nutzer in Deutschland zu einem Verzicht auf den Kurznachrichtendienst aufgerufen. Der Datenschutz sei nicht gewährleistet.

Datenschützer: BND hat Bürger unrechtmäßig ausspioniert

Die Bundesdatenschutzbeauftragte Voßhoff hat systematische Gesetzesverstöße beim Bundesnachrichtendienst (BND) festgestellt. Personen wurden ohne Rechtsgrundlage ausspioniert. Die Arbeit der Datenschutzbeauftragten sei systematisch behindert worden.

Flucht in die virtuelle Welt. (Foto: Flickr/Tobias Vemmenby/CC BY 2.0)

Pokémon Go verstößt massiv gegen deutsches Datenschutzrecht

Datenschützer warnen vor dem Handy-Spiel „Pokémon Go“. Dieses speichere nicht nur sämtliche Daten des Spielers, sondern die Wirtschaft könne damit Kunden regelrecht steuern. 15 Klauseln der Datenschutzbestimmungen seien mit deutschem Recht nicht zu vereinbaren.

Datenschutz als Luxus: Abhörsicheres Smartphone für die Eliten

Ein neues Luxus-Smartphone soll die Geschäftshandys der „internationalen Elite“ vor Cyber-Angriffen und Überwachung schützen. Für 12.000 Euro wirbt die Marke Solarin damit, die mobile Kommunikation abhörsicher zu verschlüsseln. Dazu sei das Gerät mit einer Datenschutz-Technologie ausgerüstet, die derzeit „außerhalb der Geheimdienstwelt nirgendwo sonst verfügbar“ sei.

Microsoft gibt den US-Behörden Nutzerdaten weiter, darf die Betroffenen aber nicht darüber informieren. (Foto: Flickr/B. Gates by Claudio Toledo CC BY 2.0)

Geheime Überwachung: Microsoft verklagt US-Regierung

Microsoft hat die US-Regierung verklagt, weil diese ihre Kontrollmacht missbrauche. Der amerikanische Softwarekonzern muss den US-Behörden Nutzerdaten weitergeben, darf die Betroffenen aber meist nicht darüber informieren. Im Daten-Streit des Konkurrenten Apple gegen die Behörden hatte sich der Microsoft-Gründer jedoch auf die Seite des FBI geschlagen.

Die personenbezogenen Fluggastdaten werden sechs Monate gespeichert. (Foto: Flickr/ Waiting for bags at Ataturk airport by Charles Kremenak CC BY 2.0)

EU beschließt umstrittene Speicherung von Fluggastdaten

Die europäischen Airlines müssen den EU-Ländern künftig Informationen über ihre Fluggäste überlassen. Die personenbezogenen Daten werden sechs Monate gespeichert. Kritiker bezeichnen die neue Richtlinie als „pauschale Überwachung von Bürgern“.

Spitzenreiter und damit Autodiebstahl-Hochburg ist Berlin. (Foto: Flickr/ MartaZ*/ CC by 2.0)

Auto-Versicherer wollen Fahrstil der Kunden per Smartphone überwachen

Die Allianz verspricht jungen Autofahrern hohe Rabatte, wenn sie ihren Fahrstil per Smartphone überwachen lassen. Wer kontrolliert in die Kurven fährt und sich ans Tempolimit hält, bekommt Geld zurück. Ähnliche Rabatte bei Krankenversicherungen stehen bei Datenschützern bereits in der Kritik.

US-Behörden fordern Nutzer-Daten von WhatsApp

Die Verschlüsselung beim Kurznachrichtendienst Whatsapp steht offenbar den US-Ermittlern im Weg. Während das FBI weiter mit Apple um das Entsperren von iPhones streitet, nehmen die Ermittlern nun auch die Messaging-App von Facebook ins Visier. Zuvor hatten Ermittler in Brasilien einen Facebook-Manager verhaftet, weil er sich weigerte, Whatsapp-Nutzerdaten herauszugeben.

Microsoft verarbeitet seine Cloud-Dienste künftig in zwei Rechenzentren in Magdeburg und Frankfurt. (Foto: Flickr/Microsoft Cloud Event Dublin by Kārlis Dambrāns CC BY 2.0)

Nach NSA-Skandal: Microsoft nutzt deutsche Rechenzentren für Cloud-Dienst

Microsoft bietet künftig einen Cloud-Dienst an, der die Nutzer-Daten ausschließlich in Deutschland verarbeitet. Dazu nutzt der US-Konzern zwei Rechenzentren der Deutschen Telekom. Microsoft reagiert damit auf das wachsende Misstrauen in Deutschland gegen den Datentransfer zu US-Servern.

Ziel sei es, die Qualität der medizinischen Versorgung zu verbessern sowie die Rolle der Patienten zu stärken, so das Ministerium. (Grafik: BMG)

Höhere Beiträge: Kosten für elektronische Gesundheitskarte steigen massiv

Noch bevor die elektronische Gesundheitskarte wirklich den versprochenen Nutzen für alle aufzeigen kann, ist erneut von Mehrkosten die Rede. Kosten, die letztlich durch den Versicherten getragen werden. Die Kassenbeiträge werden erneut steigen. Allein die zusätzliche Telematik-Infrastruktur für Klinikambulanzen und Versorgungszentren soll noch einmal 100 Millionen Euro kosten.

WLAN-Gesetz: Weniger Haftung für mehr öffentliche Internet-Hotspots

Eine Gesetzesänderung soll mehr öffentliche Internetzugänge ermöglichen. Die Regelung soll Anbieter von WLAN-Hotspots etwa in Cafes oder Hotels von der Haftung für ihre Nutzer teilweise befreien. Datenschützer kritisieren allerdings die datenrechtliche Seite der Neuregelung, weil sie ein anonymes Nutzen des Internets quasi aushebele.

Die Daten aus Gesundheits-Apps sind für Krankenkassen von großem Wert. (Foto: Flickr/ 1Mln kcals - can you burn more? :-) by N i c o l a CC BY 2.0)

Wegen Gesundheits-Daten: AOK bezuschusst Kauf von Apple-Watch

Die AOK Nordost will Kunden mit Zuschüssen zum Kauf einer Apple Watch oder eines ähnlichen Geräts als Fitness-Tracker animieren. Die digitalen Armbänder zeichnen die Fitness-Daten der Träger auf, an die die Versicherer über entsprechende Fitness-Apps gelangen. Datenschützer warnen vor dem Missbrauch dieser Daten durch die Versicherer.

Ärzte wollen Namen für Antikorruptionsgesetz nicht preisgeben

Die Bundesregierung will die Namen aller Ärzte veröffentlichen, die Zuwendungen von der Pharmaindustrie erhalten – auch wenn es sich dabei um Kugelschreiber und Notizblöcke handelt. Das geht vielen Medizinern zu weit. Die Pharmaindustrie begrüßt das Gesetz. Ärzte hingegen fühlen sich stigmatisiert und unter den Generalverdacht der Korruption gestellt.

Datenschutz in Berlin: HDP kassierte Adresslisten von türkischen Wählern ein

Das türkische Konsulat in Berlin oder die örtlichen deutschen Behörden haben offenbar vor der Türkei-Wahl die persönlichen Daten aller Wahlberechtigten in Berlin der HDP zugespielt. Ein Berliner Bürger beschwerte sich darüber auf der Facebook-Seite des türkischen Konsulats und verlangt eine lückenlose Aufklärung.

Digital-GEZ: Merkel denkt über staatliches Internet nach

Die Bundeskanzlerin diskutiert die Einführung eines mit Zwangsgebühren finanzierten Sozialen Netzwerks in Deutschland. Bundeskanzlerin Merkel ist sich allerdings bewusst, dass das Eintreiben einer Digital-GEZ auf einen gewissen Unmut in der Bevölkerung stoßen könnte.

Finanz-Behörden wollen Fingerabdrücke und IP-Adressen der Steuerzahler

In Österreich wird offenbar geprobt, wie weit die Eingriffsrechte der Finanz-Behörden in die Privatsphäre der Bürger gehen sollen. Der neue Gesetzesentwurf sieht vor, dass Fingerabdrücke und IP-Adressen an die Finanz herausgegeben werden müssen. Das Modell dürfte früher oder später in der EU allgemein praktiziert werden.

BDI: Krankenversicherte verhalten sich beim digitalen Wandel schizophren

Der Datenschutz in Deutschland behindert die Modernisierung des Gesundheitssystems. Dass Krankenversicherte sich gegen die elektronische Gesundheitskarte wehren, gleichzeitig aber Daten über Apps preisgeben, grenzt für BDI-Geschäftsführer Markus Kerber an Schizophrenie. Auch das geplante E-Health-Gesetz der Bundesregierung setzt keine verbindlichen Maßstäbe für die Digitalisierung des Gesundheitssystems.

Gegen Überwachung: Halskette schützt vor heimlichen Foto-Aufnahmen

Ein kleines Gadget soll künftig davor schützen, heimlich fotografiert zu werden. Der Detektor wird als Halskette getragen und erkennt, wenn Kameralinsen auf ihn gerichtet werden. Ein Infrarot-Blitz macht das Gesicht des Trägers auf Fotos unkenntlich.

EU-Staaten verschärfen Zugriff auf private Bank-Konten

Die Schulden-Staaten der EU verschärfen den direkten Zugriff auf die Bankkonten der Bürger. In Österreich werden nun in einem zentralen Kontoregister alle Firmenkonten und privaten Konten erfasst. Deutsche Steuerpflichtige mit Konten in Österreich sind ebenfalls betroffen. In Deutschland existiert diese Einrichtung bereits seit 2005 und hat den Finanzbehörden weitreichende Zugriffsmöglichkeiten. Die Bankkunden wissen meist nicht, wenn eine Abfrage gestartet wird.