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David Ignatius

Neuer Anlauf: Weltwirtschaftsforum lädt Erdoğan nach Davos

Vier Jahre nach der letzten Visite des türkischen Premiers, startet das Weltwirtschaftsforum in Davos nun einen neuerlichen Versuch, Recep Tayyip Erdoğan in den Schweizer Skiort zu locken. Nach einer Auseinandersetzung mit Israels Präsident Shimon Peres hatte er 2009 verkündet, der Zusammenkunft nie mehr beizuwohnen.

Alle Hoffnungen zerschlagen: Erdoğan kommt nicht nach Davos

Der türkische Premier Recep Tayyip Erdoğan hat Rufe, in diesem Jahr wieder am Weltwirtschaftsforum in Davos teilzunehmen, nicht erhört. Stattdessen wird die Türkei durch den stellvertretenden Ministerpräsident Ali Babacan und Familienministerin Fatma Şahin vertreten. Zuletzt hatte sich Stephen Kinnock, Direktor und Leiter des Weltwirtschaftsforums Europa und Zentralasien, persönlich darum bemüht, Erdoğan nach dem Eklat 2009 wieder in der Schweiz zu empfangen.

Weltwirtschaftsforum: Türkischer Premier Erdoğan soll wieder nach Davos kommen

Der Eklat im Jahr 2009 ist noch in guter Erinnerung: Erdoğan stürmte aus dem Saal. Davos war für ihn Geschichte. Jetzt will ihn Stephen Kinnock, Direktor und Leiter des Weltwirtschaftsforums Europa und Zentralasien, offenbar persönlich wieder zurück holen.

Protest gegen Israel: Bağış verlässt internationale Tagung

Der türkische Europaminister Egemen Bağış hat seine Haltung gegenüber Israel, dessen Beziehung zur Türkei in den letzten Wochen spürbar abgekühlt sind, nun ganz offen demonstriert. Als der israelische Präsident Shimon Peres im Rahmen einer internationalen Konferenz in der Ukraine in Richtung Rednerpult ging, verließ Bağış kurzerhand den Raum.