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Davutoglu

Parlamentspräsident Ismail Kahraman. (Screenshot YouTube)

Türkei: Vorgespräche über neue Verfassung vorerst gescheitert

Die Parlamentskommission für eine neue Verfassung in der Türkei ist schon vor dem offiziellen Beginn der Verhandlungen gescheitert. Parlamentspräsident Ismail Kahraman erklärte die Vorgespräche am Mittwoch für beendet.

Erdogan tobt: Türkei droht Russland offen mit Krieg

Die Türkei hat Russland indirekt als Terror-Organisation bezeichnet und mit militärischen Angriffen gegen russische Einheiten in Syrien gedroht. Das Problem der Türkei: Die Russen sind im Kampf gegen den Terror nicht mit markigen Sprüchen zu bezwingen. Die von Russen und Amerikanern unterstützten Kurden operieren offenbar ebenfalls entschlossen und erfolgreich.

Merkel in der Türkei: Erdogan muss Flüchtlingszahlen endlich reduzieren

Kanzlerin Merkel steht vor einem weiteren schwierigen Türkei-Besuch. Ohne Ankaras Hilfe kann sie die Flüchtlingskrise nicht in den Griff bekommen. Visaerleichterungen oder mehr Geld für die Türkei aber sind politisch heikel. Und beim Krieg in Syrien ist kein Ende in Sicht.

Davutoglu: Neue Syrien-Bombardements bringen 70.000 neue Flüchtlinge

Zehntausende neue Flüchtlinge aus Syrien warten an der türkischen Grenze, so der türkische Ministerpräsident Davutoglu. Die neuen Bombardements gegen Aleppo treiben demnach bis zu 70.000 Menschen ins Land. Davutoglu machte Moskau mitverantwortlich für die Situation.

Flüchtlinge am Strand von Ayvacik. (Screenshot YouTube)

Türkei: Erneut Flüchtlings-Leichen an Küste angespült

An der türkischen Küste sind erneut Leichen von Flüchtlingen angespült worden. Das teilten türkische Behörden am vergangenen Dienstag mit.

Im Südosten der Türkei tobt ein „urbaner Krieg“. (Screenshot YouTube)

Türkei: Hunderttausende Kurden auf der Flucht

Nach dem erneuten Gewaltausbruch in der Südost-Türkei sind offenbar 200.000 Kurden auf der Flucht. Die Situation hat sich aufgrund der jüngsten Zusammenstöße zwischen PKK und türkischen Sicherheitskräften verschärft.

Größter Einsatz seit Jahren: Neun Tote bei Kampf gegen die PKK in Südosttürkei

Panzer fahren in den Straßen, Soldaten dringen in Häuser ein. Die Situation in der Südosttürkei spitzt sich zu. Der Einsatz ist gegen die PKK gerichtet, doch viele Zivilisten fliehen.

Streit um türkische Truppen: Irak ruft UN-Sicherheitsrat an

Die Regierung in Bagdad hat die Vereinten Nationen (UN) aufgefordert, in dem Streit um die Stationierung türkischer Soldaten im Nordirak einzuschreiten. Der UN-Sicherheitsrat müsse die Regierung in Ankara anweisen, die Truppen sofort abzuziehen, hieß es in einem Brief, der am Freitag an die derzeitige Präsidentin des Rates, die US-Botschafterin Samantha Power, überreicht wurde.

Wehrdienst in der Türkei: Freikaufen wird 2016 deutlich günstiger

Im Ausland lebende Türken sollen sich ab 2016 deutlich günstiger vom Wehrdienst freikaufen können als bislang. Die Gebühr dafür werde von 6000 auf 1000 Euro gesenkt, kündigte Ministerpräsident Ahmet Davutoğlu am Mittwoch in Ankara an. Der Beschluss soll kommende Woche im Kabinett verabschiedet werden.

Säbelrasseln: Erdoğan droht Putin mit Gegen-Sanktionen

Die Türkei will die von Russland verhängten Sanktionen offenbar nicht auf sich sitzen lassen. Der türkische Premier Davutoğlu kündigte am Dienstag an, dass Ankara Gegen-Sanktionen verhängen könnte. „Alternative Pläne“ würden bereits vorbereitet.

Erdoğan holt Truppen aus dem Irak zurück

Die Türkei macht einen Rückzieher und ruft offiziell einige hundert Soldaten aus dem Irak zurück. US-Präsident Obama hat dem türkischen Präsidenten Erdoğan über einen Sonderbotschafter ausrichten lassen, dass es keinesfalls zu einem Eskalation mit dem Irak kommen dürfe.

Die Energierouten, die über die Türkei fließen könnten. (Grafik: Stratfor)

Gegen Russland: Türkei will Pipeline-Projekt TANAP zügig fertigstellen

Die Türkei will das Pipeline-Projekt TANAP noch vor dem Jahr 2018 fertigstellen. Dann könnte Europa mit Öl und Gas vom Kaspischen Meer versorgt werden und sich von der russischen Energieabhängigkeit lösen.

Drohung aus Italien: Kommt die Türkei in die EU, gehen wir raus

Die Aussicht auf einen EU-Beitritt der Türkei hat den italienischen Politiker Matteo Salvini in Rage versetzt. Via Twitter drohte er an: „Wenn die Türkei in die EU kommt, gehen wir raus“. Bereits in wenigen Tagen soll nach langer Pause ein neues Kapital der EU-Beitrittsverhandlungen eröffnet werden.

„Historischer Tag“: EU verzichtet für Flüchtlingshilfe der Türkei auf Visa

Die EU stellt der Türkei eine raschere Abschaffung des Visumszwangs für ihre Bürger in Aussicht, wenn das Land im Gegenzug den Transit von Flüchtlingen in Richtung Europa eindämmt. Bereits ab Oktober 2016 und damit ein Jahr früher als geplant könnten Türken ohne Visum in den Schengenraum einreisen, falls die Regierung in Ankara bis dahin alle Anforderungen erfülle.

Der türkische Premier Davutoglu. (Screenshot YouTube)

Türkei übergibt Leiche von Pilot an Russland

Fünf Tage nach dem Abschuss eines russischen Kampfjets durch die türkische Luftwaffe im syrischen Grenzgebiet ist die Leiche des getöteten Piloten in die Türkei gebracht worden. Die sterblichen Überreste würden nun den russischen Behörden übergeben, teilte der türkische Regierungschef Ahmet Davutoglu am Sonntag mit.

Russland führt Visumspflicht für Türken wieder ein

Russland hat nach dem Abschuss eines Kampf-Jets die Grenzen für türkische Staatsbürger dichtgemacht. Ab 1. Januar 2016 gilt für sie wieder die Visumspflicht. Erdoğan und Davutoğlu sind unterdessen darum bemüht, die Situation zu entspannen.

EU-Präsident Donald Tusk. (Foto: Consiilium)

EU-Gipfelchef Tusk beruft Extra-Treffen mit Türkei ein

EU-Gipfelchef Donald Tusk hat das schon länger geplante Extratreffen mit der Türkei für diesen Sonntag (29.11.) in Brüssel einberufen. Es gehe bei dem Gipfel um die Wiederbelebung der Beziehungen zwischen der EU und dem Kandidatenland Türkei und die Eindämmung des Flüchtlingszustroms nach Europa, teilte Tusk am Montagabend in Brüssel mit.

Flüchtlinge: Treffen mit Türkei, Deutschland und Griechenland geplant

Die Türkei und Griechenland wollen in der Flüchtlingskrise enger kooperieren. Dazu soll es einen Dreiergipfel mit Deutschland geben. Athen will zudem EU-Registrierungszentren, die könnten Leben retten. In der Ägäis sank wieder ein Boot, zehn Menschen galten als vermisst.

Davutoglu und Tsipras nach dem Freundschaftsspiel am Dienstagabend. (Screenshot YouTube)

Flüchtlinge: Erzfeinde Türkei und Griechenland rücken zusammen

Täglich kommen Flüchtlinge von der Türkei über die Ägäis nach Griechenland und damit in die EU. Ministerpräsident Tsipras will das verhindern und reist in die Türkei. Kein leichtes Unterfangen - lange Zeit waren die beiden Länder Erzfeinde.

Davutoğlu erneut mit Regierungsbildung in der Türkei beauftragt

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat den bisherigen Ministerpräsidenten Ahmet Davutoğlu erneut mit der Regierungsbildung beauftragt. Erdoğan erteilte Davutoğlu den Auftrag am Dienstag im Präsidentenpalast in Ankara, wie Erdoğans Büro auf seiner Website mitteilte.