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Davutoglu

Kampf gegen den Terror: Türkei will 5000 neue Dorfschützer rekrutieren

Die türkische Regierung sucht für ihren Kampf gegen den Terror nun offenbar weitere Unterstützung. Gezielt will sie daher neue Dorfschützer anwerben. Eingesetzt werden sollen sie vor allem an den Brennpunkten im Osten und Südosten des Landes.

Türkei: AKP zieht mit Davutoglu als Parteichef in die Wahlen

Ministerpräsident Ahmet Davutoglu wird erneut als Spitzenkandidat für die AKP in die Wahl ziehen. Auf dem Parteitag attackierte der Premier die PPK und den IS gleichermaßen scharf.

Claudia Roth: Präsident Erdoğan führt sein Land an den Abgrund

Zu den aktuellen Entwicklungen in der Türkei äußerst sich die Politikerin Claudia Roth mit größter Sorge. Ihrer Ansicht vollziehe der türkische Präsident derzeit eine Kamiaze-Strategie. Sie ist überzeugt, die Bundesregierung und die EU stünden in der Verantwortung, auf Erdoğan einzuwirken. Denn der sei außer Kontrolle geraten.

Erdogan weit von absoluter Mehrheit entfernt

Mit dem Plan eine absolute Mehrheit zu erreichen, hat Präsident Erdogan Neuwahlen für den 1. November angesetzt. Neue Umfrageergebnisse zeigen aber, dass die Partei noch weit von der Erfüllung dieses Wunsches entfernt ist.

Neuwahlen in der Türkei: Ob Erdoğans Rechnung aufgeht, ist nicht sicher

Im November soll in der Türkei neu gewählt werden. Staatspräsident Erdoğan hofft auf einen Sieg seinen AKP - und auf einen deutlichen Machtzuwachs. Doch Umfragen sagen ein anderes Ergebnis voraus.

Der türkische Präsident Erdoğan hatte überraschend schon vor Ablauf der Frist Neuwahlen angekündigt. (Screenshot YouTube)

Erdoğan: Neuwahlen in der Türkei am 1. November

Eigentlich wurde nicht vor Sonntag damit gerechnet: Nun hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan bereits an diesem Freitag Neuwahlen für den 1. November verkündet. Die türkische Wahlkommission (YSK) hatte den Termin erst am Donnerstag vorgeschlagen.

Krise in der Türkei: Konsumenten-Stimmung auf niedrigstem Stand seit über sechs Jahren

Die angespannte Lage in der Türkei geht auch an den Verbrauchern nicht spurlos vorüber. Politische Unsicherheiten, eine auf Talfahrt befindliche Türkische Lira und die eskalierende Gewalt zwischen der Terrororganisation PKK und den hiesigen Sicherheitskräften haben die Stimmung auf einen Tiefpunkt gedrückt. Die Türken blicken pessimitisch in die Zukunft.

Meinungsforscher: HDP könnte drittstärkste Partei der Türkei werden

Die pro-kurdische HDP könnte zur drittstärksten Partei in der Türkei werden. Diese Prognose gab nun der Leiter des Meinungsforschungsunternehmens ab, das jüngst die genauesten Schätzungen zu den Parlamentswahlen am 7. Juni gemacht hatte. HDP-Chef Demirtaş ist jedenfalls zuversichtlich, dass der Plan Erdoğan, seine Partei auszubooten, nicht aufgehe.

Türkische Lira fällt auf Rekordtief zum Dollar

Die Türkische Lira hat ihre Talfahrt am Dienstag weiter fortgesetzt und ist zum US-Dollar auf ein Rekordtief gefallen. Am Nachmittag mussten für einen Dollar 2,91 Lira bezahlt werden und damit so viel wie noch nie. Zuvor hatte die türkische Notenbank trotz der Währungsschwäche den Leitzins am Mittag unverändert bei 7,50 Prozent belassen.

AKP und CHP uneinig: Türkei verpasst historische Gelegenheit

AKP und CHP können sich nicht auf eine gemeinsame Regierung einigen. Voraussichtlich wird im November ein neues Parlament gewählt. Mitten im Konflikt mit der PKK droht der Türkei monatelange Instabilität.

Türkei: Koalitionsgespräche sind gescheitert

Koalitionsverhandlungen zwischen der türkischen Regierungspartei AKP und der größten Oppositionspartei, der CHP, sind offenbar gescheitert. Wie ein Vertreter der CHP verlauten ließ, gingen die Gespräche an diesem Donnerstag negativ aus. Neuwahlen könnten nun möglicherweise schon in diesem Jahr anstehen.

Erdoğan kompromisslos bei PKK: „Operationen werden fortgesetzt“

Der türkische Präsident Recep Tayyio Erdoğan will den Kampf gegen die Terrororganisation PKK fortsetzen, bis „kein einziger Terrorist“ in der Türkei mehr übrig sei. Neben der eskalierenden Gewalt in ihrem Land beschäftigt die Türken vor allem eine Frage: Wann sie eine neue Regierung bekommen.

Attacke auf Fenerbahce-Spieler Topal: Polizei verneint Mordversuch

Während Fenerbahce von einem „terroristischen Akt“ spricht, kann diesen die Polizei offenbar nicht erkennen. Sie wertet den Angriff auf den Wagen des Mittelfeldspielers Mehmet Topal als Unfall und nicht als vorsätzlichen Mordversuch.

Fenerbahce Istanbul: Zwei Spieler im Wagen beschossen

Schock für die beiden Fenerbahce-Spieler Mehmet Topal (29) und Uygar Mert Zeybek (20). Die beiden Teamkollegen wurden in einem Wagen beschossen. Dank kugelsicherer Scheiben blieben die beiden Erstligisten-Spieler unverletzt.

Anklage vorbereitet: 18 türkischen Journalisten drohen mehr als sieben Jahre Gefängnis

Die Istanbuler Chef-Staatsanwaltschaft hat ihre Anklage gegen 18 Journalisten vorbereitet. Sie werden beschuldigt, „Propaganda für eine terroristische Organisation“ verbreitet zu haben. Die Staatsanwaltschaft fordert vom Gericht jeweils eine Gefängnisstrafe von bis zu 7,5 Jahren zu verhängen.

Türkischer Geheimdienst: Luftschläge töten 190 PKK-Anhänger

Das türkische Militär soll im Zuge zweier großer Luftangriffe insgesamt 190 PKK-Anhänger getötet haben. Das wollen türkische Medien aus Geheimdienstkreisen erfahren haben. Die Attacken zielten auf PKK-Stellungen im Nordirak und in der Türkei ab.

Vom Terror unbeeindruckt: Suruç-Überlebende wollen Kobane wieder aufbauen

32 Tote hat der Anschlag von Suruç gekostet. Die Überlebenden wollen sich davon aber offenbar nicht einschüchtern lassen. Ihren Plan, die zerstörte syrische Stadt Kobane wieder aufzubauen, haben sie nicht aus den Augen verloren.

Auf Wunsch der Türkei: Botschafter der 28 Nato-Staaten kommen zusammen

Für ihr militärisches Vorgehen erntet die Türkei viel Kritik. Deutsche Politiker und UN-Chef Ban Ki Moon sind besorgt. Was kann Ankara von der Nato erwarten?

„IS-freie Zone“: Ankara und Washington planen 100 Kilometer lange Sicherheitszone

Nach dreijährigem Ringen haben sich die Türkei und die USA offenbar grundsätzlich auf den Aufbau einer „Sicherheitszone“ in einem Gebiet im Norden von Syrien entlang der türkischen Grenze geeinigt. Details über die Einigung sind bislang nicht bekannt. Die „IS-freie Zone“ könnte eine Entlastung der Türkei von syrischen Flüchtlingen bedeuten.

Bundesregierung zu Lage in Türkei: «Der Bündnisfall ist weit weg»

Verzwickt: Berlin begrüßt Ankaras Vorgehen gegen die Terrormiliz IS, fürchtet aber nach gleichzeitiger türkischer Bombardierung von PKK- Lagern um den Friedensprozess mit den Kurden. Und bange Frage: Fallen der PKK nun deutsche Waffen an kurdische Peschmerga in die Hände?