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Davutoglu

Türkische Jets greifen erneut PKK-Stellungen im Nordirak an

Die innenpolitischen Spannungen in der Türkei wachsen. Türkische Luftangriffe treffen Stellungen der PKK im Nordirak. Die verbotene Arbeiterpartei kündigt die Waffenruhe auf.

Türkischer Premier Davutoğlu: Operationen gegen IS werden fortgesetzt

Der türkische Premier Ahmet Davutoğlu hat nach der umfassenden Razzia und den ersten Angriffen auf Stellungen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) die Entschlossenheit der Regierung bekräftigt, auch weiterhin gegen IS-Anhänger und kurdische Militanten vorzugehen. Aktionen wie die an diesem Freitag sollen kein Einzelfall bleiben. Er betonte jedoch, die Türkei werde trotz der Luftangriffe nicht Teil des Bürgerkriegs in Syrien.

Die türkische Polizei hat in den frühen Morgenstunden massiv durchgegriffen. (Screenshot YouTube)

Türkei: Polizei nimmt mindestens 251 Personen bei Razzien fest

Bei einer großangelegten Polizeiaktion gegen mutmaßliche Anhänger der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) und der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK sind in der Türkei 251 Verdächtige festgenommen worden. Die Regierung erklärte, die Razzia habe am Freitag in 13 Provinzen stattgefunden. Unklar blieb, wie viele der Festgenommenen mutmaßlich dem IS und wie viele der PKK angehören.

Nach Anschlag: Türkische Behörden sperren Twitter

Nach dem Anschlag im türkischen Suruç mit 32 Toten haben die Behörden den Zugang zum Kurzmitteilungsdienst Twitter gesperrt. Twitter war am Mittwochmittag aus der Türkei nicht mehr erreichbar. Auch der Zugang zum sozialen Netzwerk Facebook war teilweise eingeschränkt.

Seit der Aufnahme des IS in die Terrorliste im Oktober 2013 seien 1600 Ausländer mit Verbindungen zur Terrormiliz abgeschoben worden, so Kalin. (Screenshot YouTube)

Nach Anschlag: Türkei will Terrormiliz IS resolut bekämpfen

Nach dem tödlichen Bombenanschlag im türkischen Suruç mit 32 Toten will die Türkei die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) weiter unnachgiebig bekämpfen. «Der Kampf gegen Daesh (IS) wird mit Entschlossenheit fortgeführt», sagte Präsidentensprecher Ibrahim Kalin der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu am Dienstagabend....

Ein politischer Wendepunkt? Die Türkei nach dem Anschlag in Suruç

Die türkische Regierung geht von einem Attentat der Terrormiliz IS aus. Doch ein Bekennerschreiben gibt es nicht. Dennoch könnte der Anschlag in Suruç die Politik der AKP-Regierung beeinflussen.

„Ein Verdächtiger wurde identifiziert. Alle internationalen und nationalen Verbindungen des Verdächtigen werden untersucht“, zitiert der Guardian den türkischen Premier Davutoğlu. (Screenshot YouTube)

Türkischer Premier: Ein Terror-Verdächtiger von Suruç identifiziert

Dem türkischen Premier Ahmet Davutoğlu zufolge hätten die Behörden einen Tag nach dem verheerenden Terroranschlag von Suruç nun einen Terror-Verdächtigen identifiziert. Das Attentat mit 32 Toten sei mit hoher Wahrscheinlichkeit von einem Selbstmordattentäter mit Verbindung zur Terrormiliz Islamischer Staat (IS) verübt worden. Zuvor gab es Spekulationen, dass es sich um eine 18-jährige Frau gehandelt haben könnte.

Nach ersten Sondierungsgesprächen keine Koalition in Türkei in Sicht

Mehr als fünf Wochen nach der Parlamentswahl in der Türkei ist die erste Runde der Sondierungsgespräche für eine Regierungskoalition ergebnislos beendet worden. Eine zweite Gesprächsrunde soll nach Ende des Eid-Festes folgen, das in der Türkei an diesem Freitag beginnt. Sollte keine Koalition zustande kommen, könnten im November Neuwahlen folgen.

Türkei vor schwierigen Koalitionsverhandlungen – Neuwahl im November?

In der Türkei lässt eine neue Regierung auf sich warten. Fünf Wochen liegt die Parlamentswahl zurück. Die jetzt beginnenden Koalitionsgespräche gelten von Anfang an als äußerst schwierig.

Win-Win-Strategie: So könnten Türken die Griechen retten

Der türkische Wirtschaftsexperte Dr. Ahmet Refii Dener schlägt derzeit eine unorthodoxe Maßnahme vor, wie die Türken dem griechischen Nachbarstaat aus der Krise helfen könnten. Seiner Ansicht nach solle sich jeder Türke in Griechenland ein Grundstück kaufen. Das wäre eine echte Win-Win-Situation. Neu ist der Ansatz allerdings nicht. Ähnliche Ideen sorgten bereits 2012 für Verstimmung bei griechischen Diplomaten.

Gebeutelte Griechen: Krisenland bekommt volle Rückendeckung aus der Türkei

Die zugespitzte Lage im Nachbarstaat Griechenland lässt auch die türkische Politik nicht kalt. In seiner ersten Ansprache seit den Parlamentswahlen am 7. Juni sendete Premier Ahmet Davutoğlu nun ein Signal gen Athen. Ankara werde alles tun, um das Land in der akuten Finanzkrise zu unterstützen.

Gütesiegel für Strände: Türkei weltweit auf Platz zwei vorgerückt

Ganze 436 Strände in der Türkei sind derzeit mit einer so genannten „Blauen Flagge“ zertifiziert. Damit rangiert das Urlaubsland auf Platz zwei von insgesamt 47 Staaten. Mehr saubere Strände gibt es lediglich in Spanien.

Türkei ohne Regierung: MHP-Chef spricht von Neuwahlen

Der türkische MHP-Chef Devlet Bahçeli lehnt Koalitionsverhandlungen mit der HDP und CHP ab. Er ist der Ansicht, dass Prinzipien nicht verhandelt werden können. Zuvor hatte ihm CHP-Chef Kemal Kılıçdaroğlu den Posten des Premiers angeboten. Daraufhin bezeichnete Bahçeli den CHP-Chef als „Posten-Lieferanten“. Der MHP-Chef rechnet mit baldigen Neuwahlen.

Elf Tage später: So gingen die Türkei-Wahlen wirklich aus

Fast zwei Wochen nach den Parlamentswahlen in der Türkei liegt nun das endgültige amtliche Ergebnis vor. Damit macht die Wahlkommission den Weg für die erste Sitzung des neuen Parlaments frei. Mit 40,87 Prozent bekommt die AKP die meisten Sitze.

Währungs-Krise: Türkische Lira verliert erneut an Wert

Die Türkische Lira hat nach dem Rücktritt der Regierung am Dienstag erneut an Wert verloren. Um 20:52 Uhr lag die Währung zum Dollar bei 2,7514 Lira. Es ist zu erwarten, dass die Türkische Lira ihre besten Zeiten hinter sich hat. Denn Koalitions-Regierungen in der Türkei sind traditionell besonders instabil.

Nach türkischen Parlamentswahlen: Aktie von Wasserwerfer-Produzent bricht ein

Am Tag nach den türkischen Parlamentswahlen musste der größte Wasserwerfer-Produzent des Landes einen herben Kursverlust einstecken. Der Aktienwert sank am Montagmorgen um zehn Prozent. Zuletzt verzeichnete das Unternehmen im Herbst 2014 ein sattes Plus, nachdem die türkische Regierung eine Aufstockung der Wasserwerfer-Bestände angekündigt hatte.

Parlamentswahlen in der Türkei: Kein eindeutiges Signal

Die Türkei hat am Sonntag ein neues Parlament gewählt. Trotz Verlusten ist die islamisch-konservative „Partei für Gerechtigkeit und Aufschwung” (AK Partei) von Ministerpräsident Ahmet Davutoğlu erneut stärkste Kraft im Land geworden. Sie kommt nach dem vorläufigen Endergebnis auf 40,8 Prozent. Somit verliert die AK Partei erstmals seit zwölf Jahren die absolute Mehrheit.

Türkische Lira stürzt nach Wahlen ab

Die türkische Lira ist nach dem überraschenden Wahlausgang massiv eingebrochen. Beobachter rechnen mit einer längeren Instabilität. Die AKP hat die absolute Mehrheit verloren.

Premier Davutoğlu: „Niemand kann unseren Willen brechen“

Der türkische Premier Ahmet Davutoğlu hat am Sonntagabend in seiner Heimatstadt eine Rede gehalten. Er sei glücklich darüber, dass die AKP den elften Wahlsieg in Folge eingefahren habe. Auch in Zukunft wird es keinem gelingen, den Willen der AKP und des Volks zu brechen. Diese Wahl sei ein Sieg für die Demokratie.

Zwischen Euphorie und Sorge – Kurden fiebern Wahl entgegen

Manche feiern die HDP schon, obwohl die Türkei-Wahl noch gar nicht gelaufen ist. Andere sorgen sich, ob es nach der Abstimmung weitere Gewalt geben könnte. Und in allen Diskussionen in der Kurden-Hochburg Diyarbakir geht es um eine Zahl: Um die magischen zehn Prozent.