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Davutoglu

Mausoleums-Räumung: Damaskus sieht Aktion der Türkei als„offenkundige Aggression“

Hunderte türkische Soldaten überqueren am Wochenende in einer nächtlichen Aktion die Grenze nach Syrien. Sie bringen dutzende Wachleute in Sicherheit - und die Gebeine eines wichtigen Ahnen. Das syrische Regime ist erbost.

Erinnerung an Özgecan: Mann im Rock könnte nächsten Protest-Trend in der Türkei auslösen

Ein Mann im Rock will offenbar in die Fußstapfen des türkischen Performance-Künstlers Erdem Gündüz treten. Letzterer hatte 2013 mit seinem stillen Protest auf dem Istanbuler Taksim Platz eine wahre Welle im ganzen Land ausgelöst. Erkan Doğan will das in Erinnerung an die getötete Studentin Özgecan Aslan ebenfalls erreichen.

Frauenrechtsorganisation: Türkische Politik mischt sich in unser Leben ein, tut aber zu wenig

Gewalt von Männern kostete im vergangenen Jahr mehr als 280 Frauen in der Türkei das Leben. Der jüngste Sexualmord an der erst 20-jährigen Studentin Özgecan Aslan hat das Land schockiert.

Özgecans Vater: Die Todesstrafe in der Türkei ist keine Lösung

Vier Tage nach dem Auffinden der toten Özgecan Aslan mahnt ihr Vater nun zur Besinnung. Der brutale Mord an seiner Tochter hat eine Debatte über die Wiedereinführung der Todesstrafe in der Türkei entfacht. Eine Lösung ist sie seiner Ansicht nach nicht. Die Veränderung müsse vielmehr in den Köpfen beginnen.

Mord an türkischer Studentin: Erdoğan will Prozess gegen Täter persönlich verfolgen

Nach dem Mord an einer Studentin in der Türkei hat Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan die Tat scharf verurteilt. Den Prozess gegen den Täter wolle er persönlich verfolgen. Ein wachsames Auge hat Erdoğan aber auch auf die Proteste im Zuge des grausamen Verbrechens. Einverstanden ist er nicht mit allen Ausdrucksformen des Unmuts.

Nach Mord an Studentin: Türkei debattiert erneut über die Todesstrafe

Der brutale Mord an einer 20-jährigen türkischen Studentin hat nun eine Debatte über die Verschärfung von Strafen für derlei Verbrechen entfacht. Für einige Politiker scheint bereits klar: Jetzt könnte auch die Diskussion über die Wiedereinführung der Todesstrafe in der Türkei erneut auf die Agenda geraten.

Versuchte Vergewaltigung und Mord: Tausende gehen in der Türkei wegen getöteter Studentin auf die Straße

Ein Busfahrer versucht in der Türkei, eine Studentin zu vergewaltigen. Als sich die junge Frau wehrt, bringt er sie um. Das brutale Verbrechen führte nun zu wütenden Protesten in der Türkei. Ein Hashtag erregte Aufsehen in den sozialen Medien.

Parlamentswahlen 2015: Türkischer Geheimdienstchef will in die Politik

Hakan Fidan, der Chef des türkischen Geheimdienstes (MİT), will bei den Parlamentswahlen im Juni antreten. Der enge Vertraute von Staatschef Recep Tayyip Erdoğan legte deshalb am Wochenende sein Amt nieder. Begeistert scheint der Präsident von diesem Schritt allerdings ganz und gar nicht.

Sorge um Urlaubssaison 2015: Türkische Regierung zahlt russischen Touristen den Treibstoff

Die Türkei gehört zu einem der beliebtesten Reiseziele weltweit. Dennoch muss das Urlaubsland offenbar zu unkonventionellen Methoden greifen, um bestimmte Zielgruppen 2015 an seine Strände zu locken. Jüngste Anreize umfassen nun auch die Übernahme von Kerosinrechnungen russischer und iranischer Airlines.

Beleidigung des Propheten: Türkisches Gericht droht mit Blockade von Facebook

Ein Amtsgericht in Ankara hat angeordnet, den Zugriff auf Facebook-Seiten zu blockieren, die den Propheten Mohammed beleidigen. Im schlimmsten Fall könnte eine vollständige Facebook-Blockade folgen. Die Justiz befindet sich damit ganz auf Linie mit Premier Davutoğlu. Der erklärte kurz nach dem Anschlag auf das französische Satiremagazin «Charlie Hebdo», dass seine Regierung derlei Aussagen nicht dulden wolle.

Verbaler Schlagabtausch eskaliert: Erdoğan verflucht israelische Regierung

Die seit Jahren eisige Stimmung zwischen der Türkei und Israel hat nun einen neuen Höhepunkt erreicht. Nachdem zunächst Premier Davutoğlu Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu mit den Attentätern von Paris verglich, holte schließlich Präsident Erdoğan zum Rundumschlag aus und verfluchte die gesamte israelische Regierung.

Konsequenzen aus Paris: EU und Türkei wollen verstärkt über terroristische Bedrohung sprechen

Die Differenzen ob der Zeichnungen des französischen Satiremagazins «Charlie Hebdo» sind für die EU und die Türkei kein Hinderungsgrund, künftig noch enger im Kampf gegen den internationalen Terrorismus zusammenzuarbeiten. Darauf verständigten sich der türkische Premier und der EU-Ratspräsident in Brüssel. Nach wie vor wird die Türkei als EU-Schlüsselpartner betrachtet.

Türkischer Premier Davutoğlu: Der Islam ist europäische Realität

Der türkische Premier Ahmet Davutoğlu hat das Ende seiner Berlin-Visite genutzt, um die Stellung der Muslime in Europa zu festigen. Er geht noch einen Schritt weiter als Bundeskanzlerin Merkel. Denn für ihn ist klar: Der Islam ist eine europäische Realität. Muslime auf dem gesamten Kontinent seien da, um zu bleiben.

Türkischer Premier Davutoğlu in Berlin: Merkel dämpft EU-Hoffnungen der Türkei

Der neue türkische Ministerpräsident war am Montag erstmals in Berlin zu Gast: Ahmet Davutoğlu bat bei dieser Gelegenheit um mehr deutsche Unterstützung für einen EU-Beitritt, auch als Zeichen gegen anti-islamische Stimmungen. Kanzlerin Merkel blieb jedoch skeptisch gegenüber einer türkischen Vollmitgliedschaft.

Terror in der Türkei: Sprengsatz vor Istanbuler Einkaufszentrum entschärft

Vier Tage nach dem Selbstmordanschlag im Istanbuler Touristenviertel Sultanahmet hat die türkische Polizei einen Sprengsatz in der Metropole entschärft. Eine selbstgebaute Bombe sei am Samstag vor einem Einkaufszentrum im Istanbuler Stadtteil Basaksehir gefunden worden.

Attentat in Istanbuler Altstadt: Selbstmörderin war wohl russische Staatsbürgerin

Die türkischen Behörden haben die Selbstmordattentäterin, die sich am Dienstag in der Istanbuler Altstadt in die Luft sprengte, offenbar identifiziert. Bei der Terroristin von Sultanahmet handelt es sich ihnen zufolge um die russische Staatsbürgerin Diana R. Ihre Attacke riss auch einen Polizisten mit in den Tod.

Selbstmordattentat in Istanbuler Altstadt: DHKP-C-Terroristin reißt Polizisten mit in den Tod

Erst am Neujahrstag scheiterte ein linksextremer Anschlag auf ein Touristenziel in Istanbul. Nun sprengte sich eine Attentäterin in der bei Urlaubern beliebten Altstadt der Bosporus-Metropole in die Luft. Die Revolutionäre Volksbefreiungsparteifront (DHKP-C) bekannte sich zu dem Anschlag.

Sechs Jahre nach Erdoğans Abgang: Türkischer Premier Davutoğlu kommt nach Davos

Sechs Jahre nach dem dramatischen Abgang des damaligen türkischen Premiers Erdoğan, wird die Türkei beim Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos nun wieder auf höchster Ebene vertreten. Premier Ahmet Davutoğlu hat entschieden, Ende Januar in der Schweiz dabei zu sein. Ein deutliches Signal gen Westen.

Unruhen in der Türkei: Zusammenstöße zwischen Kurden fordern fünftes Todesopfer

Die Unruhen von Cizre Ende Dezember 2014 haben nun ein fünftes Todesopfer gefordert. Ein 32-Jähriger, der vor einer Woche bei den Zusammenstößen verletzt wurde, erlag am Sonntag seinen Verletzungen. Die Ärzte konnten trotz zahlreicher Operationen nichts mehr für ihn tun. Erst am Sonntag wurde ein Junge aus Silopi zu Grabe getragen.

Erstes Gotteshaus seit 1923: Türkische Regierung will Bau christlicher Kirche in Istanbul erlauben

Erstmals seit Gründung der Türkischen Republik im Jahre 1923 soll wieder eine christliche Kirche im Land gebaut werden. Die Entscheidung dazu habe Ministerpräsident Ahmet Davutoğlu am Freitagabend bei einem Treffen mit Religionsvertretern in Istanbul bekanntgegeben. Christen stellen eine Minderheit im Land und leiden unter Einschränkungen.