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Davutoglu

Linksextremisten bekennen sich zu Anschlagsversuch in Istanbul

Die verbotene linksextreme Untergrundorganisation DHKP-C hat sich zu dem versuchten Anschlag auf den Dolmabahce-Palast in Istanbul bekannt. Die «bewaffnete Handlung» sei von einem ihrer Kämpfer ausgeführt worden, heißt es in einer im Internet veröffentlichten Erklärung.

Beinahe-Katastrophe: Anschlag auf Istanbuler Dolmabahce-Palast abgewehrt

Ein schwer bewaffneter Mann hat versucht, den bei Touristen beliebten Dolmabahce-Palast in Istanbul anzugreifen. Wachsoldaten konnten den Mann außer Gefecht setzen und festnehmen, nachdem er eine Handgranate auf die Posten vor dem Gebäude geworfen hatte, die jedoch nicht explodierte.

Drei Tote bei Zusammenstößen zwischen Kurden im Südosten der Türkei

Bei Zusammenstößen zwischen rivalisierenden kurdischen Gruppen in der südosttürkischen Stadt Cizre sind drei Menschen getötet worden. Ein Verletzter sei am Samstagabend im Krankenhaus verstorben, zwei weitere seien zuvor vor Ort getötet worden. Drei weitere Personen seien verletzt worden.

Türkischer Premier Davutoğlu: EU führt «schmutzige Kampagne» gegen die Türkei

Der türkische Premier Davutoğlu sieht seine Heimat ungerechtfertigten Vorwürfen ausgesetzt. Seiner Ansicht nach sei die Türkei Ziel einer Kampagne der EU. Ankara reagiert harsch und setzt Wasserwerfer und Tränengas gegen säkulare Lehrer ein.

Türkei: Wirtschaftliches Tor des Westens nach Nahost und Asien

Seit Anfang Dezember hat die Türkei den Vorsitz der G20-Staaten. Das Land steht nun für ein Jahr symbolisch für die 20 wirtschaftsstärksten Nationen der Welt, deren Staatschefs sich im kommenden Jahr in der Türkei treffen. Trotz der andauernden Konflikte in der Region, konnte sich die Volkswirtschaft Ankaras gegen alle negativen Einflüsse wehren: Selbst eine ständige Vertretung der G20-Staaten in der Türkei scheint denkbar. Unter türkischer Führung sollen besonders Entwicklungs- und Schwellenländer in die Arbeit der G20 mit einbezogen werden.

Twitter-Studie: So aktiv sind türkische Parlamentarier

Wie eine aktuelle Untersuchung durch die Universität Istanbul ergeben hat, gibt es unter den 536 Mitgliedern des türkischen Parlaments derzeit 470 aktive Twitter-Nutzer. Die übrigen 66 Mitglieder haben keine Twitter-Accounts oder hatten ihre Konten deaktiviert. Das Interesse am Microblogging-Dienst scheint also nach wie vor beträchtlich - und das, obwohl der türkische Präsident spätestens seit dem Frühjahr einen rigiden Kurs gegen die sozialen Medien fährt.

Abkehr vom Westen: Erdoğan setzt auf islamische Erziehung

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan will die Anzahl der religiösen Gymnasien in der Türkei erhöhen. Denn der Westen habe die islamische Welt lang genug mit Hohn und Spott behandelt. Nun sei es an der Zeit, den Westen im Rahmen einer islamischen Erziehung in Frage zu stellen.

Türken können sich für rund 6.500 Euro vom Wehrdienst „freikaufen“

Zum Stichtag 1. Januar 2015 können sich türkische Männer für umgerechnet rund 6500 Euro vom obligatorischen Wehrdienst „freikaufen“. Die Regelung gilt für alle, die über 27 Jahre alt sind. Für das damit erwirtschaftete Geld hat die türkische Regierung bereits Pläne. Es soll in den Verteidigungssektor fließen.

Vor EU-Betritt: Türkei möchte schon jetzt bei EU-Entscheidungen mitmischen

Ankara hat den Besuch dreier hochrangiger EU-Vertreter in der Türkei zum Anlass genommen, um eine stärkere Teilhabe in der EU einzufordern. Das Lande solle künftig häufiger zu Treffen eingeladen werden. Die Delegierten stellten jedoch heraus: In der Türkei besteht noch immenser Reformbedarf.

Premier Davutoğlu: Frauen-Gleichberechtigung steigert die Selbstmordrate

Der türkische Premier Ahmet Davutoğlu will einen Zusammenhang zwischen hohen Selbstmordraten und der Gleichstellung von Mann und Frau erkannt haben. Damit beweist er Linientreue zu Präsident Recep Tayyip Erdoğan. Der postulierte erst Ende November, dass die Gleichstellung der Geschlechter „gegen die Natur“ sei.

100 Tage im Amt: Erdoğan hat international viel Kredit verspielt

Zu Beginn von Erdoğans Amtszeit als Präsident der Türkei standen die Zeichen auf Versöhnung. Hundert Tage später ist das Land jedoch nach wie vor gespalten. Auch international hat das Land an Ansehen eingebüßt. Mittlerweile gilt Erdoğan als kaum berechenbarer Partner.

Papst Franziskus reist in die Türkei: Erstes Treffen mit Erdoğan und Davutoğlu

Die sechste Auslandsreise von Papst Franziskus führt ihn ab diesem Freitag in die Türkei. Schwerpunkte seiner Visite sind Religionsfreiheit, Ökumene, die Lage im Nahen Osten. Den Auftakt bildet ein Besuch in der türkischen Hauptstadt Ankara, wo er mit Präsident Erdoğan mit Premier Davutoğlu zusammentrifft.

Ausschluss bei Freihandelsabkommen: Türkei droht mit Aussetzung der Zollunion

Die Türkei hat erneut ihre Position zum Thema Freihandelsabkommen zwischen der USA und der EU herausgestellt. Der Standpunkt Ankaras: Die Türkei muss mit einbezogen werden. Geschieht das nicht, droht ein Milliarden-Verlust.

Minen-Unglück in der Türkei: Hoffnung für 18 eingeschlossene Kumpel schwindet

Knapp ein halbes Jahr nach dem Minen-Unglück von Soma bangt die Türkei erneut um das Leben von Kumpels. Einen Tag nach dem Wassereinbruch in einem Bergwerk im Südwesten des Landes schwinden die Hoffnungen der Rettungskräfte, die Eingeschlossenen noch lebend zu bergen.

Umfrage: Türken sind mit Erdoğans Arbeit unzufrieden

Die Sympathiepunkte für den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan sind innerhalb der heimischen Bevölkerung gesunken. Fast die Hälfte zeigte sich in einer aktuellen Meinungsumfrage nicht zufrieden mit ihrem einstigen Premier. Sein Nachfolger Davutoğlu kann jedoch ebenso wenig punkten.

Vorwurf: Die Türkei lügt bei den syrischen Flüchtlings-Zahlen

Statt 144.000 seien nur 15.000 bis 20.000 Flüchtlinge aus Syrien in die Türkei gekommen sein. Die Türkei wolle mit dem Aufblasen der Flüchtlingszahl ihrem Plan Vorschub leisten, die ihr unliebsamen autonomen Kurdengebiete in Syrien zu menschenleeren "Pufferzonen" zu erklären, heißt es in Medienberichten.

Deal mit der IS: Türkische Geiseln kommen durch Austausch frei

Drei Tage nach ihrer überraschenden Freilassung scheint klar, durch welche Umstände die 49 türkischen Geiseln von Mossul frei kommen konnten. Statt einer Lösegeldzahlung soll ein Gefangenenaustausch stattgefunden haben. Offenbar gab es eine Übereinkunft mit einer syrischen Rebellengruppe, die IS-Anhänger in ihrer Gewalt hatte.

Generalkonsul und 48 weitere Türken nach IS-Geiselhaft wieder frei

Nach mehr als drei Monaten in der Gewalt der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) sind 49 türkische Geiseln wieder frei. Die Terrormiliz hatte die Türken in ihre Gewalt gebracht, als sie am 11. Juni das Konsulat im nordirakischen Mossul stürmte. Unter den Gefangenen war auch der Generalkonsul.

Türkei hilft und öffnet die Grenze für syrische Flüchtlinge

Die Türkei behält trotz der immensen Flüchtlingsströme in den vergangenen dreieinhalb Jahren ihre Politik der offenen Tür bei. Aktuell hat sie angesichts des Vormarsches der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien erneut zahlreichen Menschen die Einreise erlaubt. Schon jetzt befinden sich rund 1,2 Millionen syrische Bürgerkriegsflüchtlinge auf türkischem Boden.

Premier Davutoğlu: „Führer Erdoğan zu gesegnetem Marsch aufgebrochen“

Der neue türkische Premierminister Davutoglu stellt zum Amtsantritt klar: Präsident Erdogan ist und bleibt der „Führer“ der Türkei. Die „große Restaurationsbewegung in historischer Mission“ gehe weiter, das „Interregnum“ einer sekulären Türkei ist beendet.